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Gustav Bäuerle (Architekt): Unterschied zwischen den Versionen
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Er trat 1932 der NSDAP bei und war von Herbst 1935 bis Sommer 1936 kommissarischer Ortsgruppenleiter in Stammheim im Kreis Ludwigsburg. Gleichzeitig gehörte er auch der SS an und wurde während des Krieges aufgrund einer schweren Verwundung zum Hauptsturmführer befördert. Im Spruchkammerverfahren wurde er im März 1949 als minderbelastet eingestuft und mit einer Bewährungsfrist von zwei Jahren belegt, die auf anderthalb Jahre verkürzt wurde und zum 1. September 1950 endete. |
Er trat 1932 der NSDAP bei und war von Herbst 1935 bis Sommer 1936 kommissarischer Ortsgruppenleiter in Stammheim im Kreis Ludwigsburg. Gleichzeitig gehörte er auch der SS an und wurde während des Krieges aufgrund einer schweren Verwundung zum Hauptsturmführer befördert. Im Spruchkammerverfahren wurde er im März 1949 als minderbelastet eingestuft und mit einer Bewährungsfrist von zwei Jahren belegt, die auf anderthalb Jahre verkürzt wurde und zum 1. September 1950 endete. |
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Version vom 5. September 2019, 12:22 Uhr
Gustav Bäuerle (* 29. Juni 1909 in Schömberg-Langenbrand; † 23. Juni 2003 in Calw-Hirsau) war Architekt und Kunstmaler.
Er trat 1932 der NSDAP bei und war von Herbst 1935 bis Sommer 1936 kommissarischer Ortsgruppenleiter in Stammheim im Kreis Ludwigsburg. Gleichzeitig gehörte er auch der SS an und wurde während des Krieges aufgrund einer schweren Verwundung zum Hauptsturmführer befördert. Im Spruchkammerverfahren wurde er im März 1949 als minderbelastet eingestuft und mit einer Bewährungsfrist von zwei Jahren belegt, die auf anderthalb Jahre verkürzt wurde und zum 1. September 1950 endete.
Später saß er im Gemeinderat von Schömberg. Bei der Wahl 1956 kandidierte er für die Liste Gemeinwohl und wurde mit 461 Stimmen gewwählt. Er war der Kandidat, der aus allen Listen die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.