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Max Waibel: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Max Waibel wurde in der alten "Oberen Au" in Pforzheim geboren. Er besuchte die Höhere Handelsschule und absolvierte dann eine Ausbildung als Mechaniker. Später legte er seine Meisterprüfung ab.
Max Waibel wurde in der alten "Oberen Au" in Pforzheim geboren. Er besuchte die Höhere Handelsschule und absolvierte dann eine Ausbildung als Mechaniker. Später legte er seine Meisterprüfung ab. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Max Waibel bei der Maybach-Motorenbau GmbH in Friedrichshafen beschäftigt. Er war lange Jahre dienstverpflichtet und zum Schluss bei einer Panzer-Instandsetzungskompanie im Osten im Einsatz und kam in Gefangenschaft.


Lange vor dem Ersten Weltkrieg hatte sein Vater Adolf Waibel ein Fahrradgeschäft gegründet. In späteren Jahren setzte Max Waibel diese Tradition fort, bis der Zweite Weltkrieg das gesamte Anwesen in Schutt und Asche legte. Nach dem Krieg kehrte Max Waibel nach Pforzheim zurück und begann mit dem Wiederaufbau des Geschäftes.
Im Jahr 1901 hatte sein Vater [[Adolf Waibel]] (* 1882; 1946) ein Fahrradgeschäft in der oberen Au gegründet. Beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] wurde das gesamte Anwesen in Schutt und Asche gelegt. Nach der Kriegsgefangenschaft kehrte Max Waibel nach Pforzheim zurück und begann mit dem Wiederaufbau des Geschäftes.


Nach einigen Provisorien konnte die Firma bald ihr Domizil in der [[Holzgartenstraße]] beziehen. Zeitlebens wurde Max Waibel tatkräftig von seiner Ehefrau {{Verheiratet mit|Elfriede Waibel}} geb. Bräuninger (* 1914; † 1990) unterstützt, mit der er drei Kinder großzog.
Nach einigen Provisorien konnte die Firma bald ihr Domizil in der [[Holzgartenstraße]] 6 beziehen. Zeitlebens wurde Max Waibel tatkräftig von seiner Ehefrau {{Verheiratet mit|Elfriede Waibel}} geb. Bräuninger (* 1914; † 1990) unterstützt, mit der er drei Kinder großzog.


Max Waibel war Ehrenmitglied und aktiver Sänger im Gesangverein Buckenberg sowie Ehrenmitglied des [[FSV Buckenberg]].
Max Waibel war Ehrenmitglied und aktiver Sänger im Gesangverein Buckenberg sowie Ehrenmitglied des [[FSV Buckenberg]].


== Quellen ==
== Quellen ==
* Pforzheimer Zeitung: ''Bekannter Handwerksmeister. Die "70" sieht ihm keiner an.'' Ausgabe vom 5. April 1982.
* Pforzheimer Zeitung: ''Max Waibel tot. Schon frühzeitig aufs Rad gesetzt.'' Ausgabe vom 28. März 1989.
* Pforzheimer Zeitung: ''Max Waibel tot. Schon frühzeitig aufs Rad gesetzt.'' Ausgabe vom 28. März 1989.



Aktuelle Version vom 20. Juli 2019, 10:37 Uhr

Max Waibel (* 5. April 1912 in Pforzheim; † 26. März 1989 in Pforzheim) war Mechanikermeister und Inhaber des Zweiradhauses Waibel in der Pforzheimer Au.

Leben

Max Waibel wurde in der alten "Oberen Au" in Pforzheim geboren. Er besuchte die Höhere Handelsschule und absolvierte dann eine Ausbildung als Mechaniker. Später legte er seine Meisterprüfung ab. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Max Waibel bei der Maybach-Motorenbau GmbH in Friedrichshafen beschäftigt. Er war lange Jahre dienstverpflichtet und zum Schluss bei einer Panzer-Instandsetzungskompanie im Osten im Einsatz und kam in Gefangenschaft.

Im Jahr 1901 hatte sein Vater Adolf Waibel (* 1882; † 1946) ein Fahrradgeschäft in der oberen Au gegründet. Beim Luftangriff auf Pforzheim wurde das gesamte Anwesen in Schutt und Asche gelegt. Nach der Kriegsgefangenschaft kehrte Max Waibel nach Pforzheim zurück und begann mit dem Wiederaufbau des Geschäftes.

Nach einigen Provisorien konnte die Firma bald ihr Domizil in der Holzgartenstraße 6 beziehen. Zeitlebens wurde Max Waibel tatkräftig von seiner Ehefrau Elfriede Waibel geb. Bräuninger (* 1914; † 1990) unterstützt, mit der er drei Kinder großzog.

Max Waibel war Ehrenmitglied und aktiver Sänger im Gesangverein Buckenberg sowie Ehrenmitglied des FSV Buckenberg.

Quellen

  • Pforzheimer Zeitung: Bekannter Handwerksmeister. Die "70" sieht ihm keiner an. Ausgabe vom 5. April 1982.
  • Pforzheimer Zeitung: Max Waibel tot. Schon frühzeitig aufs Rad gesetzt. Ausgabe vom 28. März 1989.