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Tiefenbronn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Tiefenbronn''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]]. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, [[Lehningen]] und [[Mühlhausen (Würm)]]. Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600 (Stand: 2006). Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum [[Biet]].
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1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von [[Gemmingen]]-[[Hagenschieß]] weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich [[1806]] das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr [[1839]] wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde.
1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von [[Gemmingen]]-[[Hagenschieß]] weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich [[1806]] das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr [[1839]] wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde.
Mit der Industrialisierung nach [[1900]] entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde
Mit der Industrialisierung nach [[1900]] entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

=== Wappen ===
Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer.
Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.


=== Kirchengeschichte ===
=== Kirchengeschichte ===
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(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)
(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)

== Politik ==
=== Bürgermeister ===
Der parteilose [[Frank Spottek]] wurde am 11. März 2012 mit 78,6 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.
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Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe [[:Kategorie:Gemeinderat ({{PAGENAME}})]] mit aktuell {{PAGESINCATEGORY:Gemeinderat ({{PAGENAME}})}} Einträgen

=== Wappen ===
Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer.
Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.


== Sehenswürdigkeiten ==
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*Das Geburtshaus des Naturforschers [[Franz Josef Gall]] (geboren [[1758]]) ist mit einer Gedenktafel versehen.
*Das Geburtshaus des Naturforschers [[Franz Josef Gall]] (geboren [[1758]]) ist mit einer Gedenktafel versehen.


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== Persönlichkeiten ==
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Straßen finden sich unter [[Straße (Tiefenbronn)]]
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== Ehrenbürger ==
* Der frühere Bürgermeister der Gemeinde [[Friedrich Sämann]]

== Weblinks ==
== Weblinks ==
*{{Homepage|www.tiefenbronn.de}}
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Version vom 15. Juni 2019, 16:49 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Tiefenbronn
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 81′ N, 8° 81′ O
Höhe: 428 m ü. NN
Fläche: 14,79 km²
Einwohner: 5.364 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 363 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75233
Vorwahl: 07234
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemmingenstraße 1
75233 Tiefenbronn
Webpräsenz: www.tiefenbronn.de
Bürgermeister: Frank Spottek
Lage von Tiefenbronn im Enzkreis

Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm). Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600 (Stand: 2006). Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum Biet.

Geschichte

Tiefenbronn wurde erstmals um 1105 im Hirsauer Codex erwähnt. 1324 kaufte der Ritter Wolf I. von Stein, von der Juliusburg zu Steinegg den Ort. 1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von Gemmingen-Hagenschieß weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich 1806 das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr 1839 wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde. Mit der Industrialisierung nach 1900 entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

Kirchengeschichte

Aus dem Weihetagebuch des Johann Adam Buckel:

  • Am 11. September 1748 wurden ca. 600 Firmlinge in Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hamberg, Schellbronn, Hohenwarth und Lehningen gefirmt.
  • Am 4. August 1756 wurden in Tiefenbronn 407 Firmlinge aus Tiefenbronn, Mühlhausen, Esingen und Bilfingen gefirmt.
  • Am 5. Mai 1767 wurden in Tiefenbronn 594 Firmlinge aus Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hohenwart, Schellbronn, Hamberg, Mühlhausen und Lehningen gefirmt.
  • Am 6. Mai 1767 fand in Tiefenbronn die Firmung für 114 Firmlinge aus Dötzingen statt. ("inter quos quidam erant ex Wila, ceteris Wilanis obstinaciter emanentibus" = unter ihnen einige aus Weiler (Weil der Stadt), . . . . )

(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)

Politik

Bürgermeister

Der parteilose Frank Spottek wurde am 11. März 2012 mit 78,6 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Gemeinderat

Gemeinderat der Gemeinde Königsbach-Stein, Stand 2019
CDU 36,1 % Stefan Kunle, Bernd Schmid, Wolfgang Georg Liebl, Karina Kirsch, Ralf Bommer
LMU 34,9 % Dieter Leicht, Pina Stähle, Ihno Stähle, Florian Jost, Bettina Günther
SPD 12,0 % Nils Hof, Jan-Hendrik Siart
Freie Wähler 13,9 % Nicolai Raith, Claudia Socha

Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Tiefenbronn) mit aktuell 1 Einträgen

Wappen

Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer. Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.

Sehenswürdigkeiten

  • Die um das Jahr 1400 erbaute Kirche St. Maria Magdalena ist mit ihren Kunstschätzen überregional bedeutend. Der Magdalenenaltar von Lukas Moser aus dem Jahre 1431 und der Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469 sind einzigartig. Daneben gibt es noch die gotische Silbermonstanz von Jörg Seld mit kulturhistorischer Bedeutung.
  • Das Geburtshaus des Naturforschers Franz Josef Gall (geboren 1758) ist mit einer Gedenktafel versehen.

Persönlichkeiten

Automatisch generierte Listen
aus semantischen Verknüpfungen
in den jeweiligen Personenartikeln.
Siehe auch Kategorie:Person (Tiefenbronn) (50 Einträge)

Tätig in Tiefenbronn

Ehrenbürger von Tiefenbronn

Geboren in Tiefenbronn

Gestorben in Tiefenbronn

Straßen

[bearbeiten]

A
Albrecht-Dürer-Straße, Allmendäckerstraße, Alte Wimsheimer Straße, Am Büchelberg, Am Geißberg, Am Sportplatz, Am Wasenbrunnen, Amselweg, An der Würmhalde, Auf der Steig, Auweg
B
Badstraße, Bahnhofstraße, Barbarapfad, Belchenstraße, Bergstraße, Bertha-Benz-Weg, Birkenstraße, Birkenweg, Blauenstraße, Blumenstraße, Brendstraße, Brühlstraße, Brunnenstraße, Bühlstraße
D
Daimlerstraße
E
Elzstraße
F
Feldbergstraße, Feldstraße, Finkenweg, Flurstraße, Franz-Josef-Gall-Straße, Furtstraße
G
Gansäckerstraße, Gartenstraße, Gemmingenstraße, Gerwigstraße, Grabenstraße, Grünewaldstraße
H
Hagenchießstraße, Hans-Schüchlin-Straße, Hans-Thoma-Straße, Hauptstraße, Hebelstraße, Heckenweg, Heimerrweg, Heimsheimer Straße, Henhöferstraße, Herrmann-Hesse-Weg, Heumahde, Hinter den Gärten, Hintere Straße, Hölderlinstraße, Hofstätte, Holbeinstraße, Hofstraße
I
Im Bühner, Im Kirchhölzle, Im Löhle, Im Würmtal, In der Klammet
J
Johannesstraße
K
Käthe-Kollwitz-Straße, Käthe-Kruse-Weg, Kandelstraße, Kastanienweg, Kinzigstraße, Kirchenstraße, Kirschenäckerweg, Kniebisstraße, Kreuzstraße
L
Leonberger Straße, Lerchenstraße, Liebeneckstraße, Liebenzeller Straße, Lindenstraße, Lucas-Moser-Straße, Luisenstraße
M
Mainstraße, Maria-Magdalena-Straße, Meisenweg, Mittelstraße, Mönsheimer Straße, Mörikestraße, Mühlhausener Straße, Mühlstraße, Murgstraße
N
Neuhausener Straße
O
Ölgrabenstraße
P
Parkstraße, Panoramastraße, Pfaffenäckerweg, Pforzheimer Straße
R
Rheinstraße, Riemenschneiderstraße, Ritternweg, Robert-Bosch-Straße, Römerweg, Rosenstraße
S
Schauinslandstraße, Schlattweg, Schlehenweg, Schloßgartenstraße, Schloßhof, Schönblickstraße, Schongauer Straße, Schulstraße, Schwarzwaldstraße, Schwillbachstraße, Seehausstraße, Siemensstraße, Spitzäckerweg, Stadelbachstraße, Steinegger Straße, St. Sebastian-Straße
T
Talstraße, Tiefenbronner Straße, Turnfeldstraße
U
Uhlandstraße, Untere Talstraße
V
Vaihinger Straße, Vogelsangstraße
W
Waldstraße, Weil der Städter Straße, Weilemer Weg, Wendelinstraße, Wiesenstraße, Wiesenweg, Wimsheimer Straße, Würmtalstraße
Z
Zeiläckerstraße, Zur Tränke

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm) bilden die Gemeinde Tiefenbronn.