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[[Bild:G19-2008.jpg|thumb|G19]]
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Das '''G19''' in [[Pforzheim]], ursprünglich '''City-Einkaufspark''', später '''Goethe-Galerie''', ist ein [[Einkaufszentrum]] in Innenstadtrandlage mit wechselhafter Historie.
Das '''G19''' in [[In::Pforzheim]], ursprünglich '''City-Einkaufspark''', später '''Goethe-Galerie''', ist ein [[Ist::Kategorie:Einkaufszentrum|Einkaufszentrum]] in Innenstadtrandlage mit wechselhafter Historie.


== Gegenwärtige Nutzung ==
== Gegenwärtige Nutzung ==
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* Textil-Discounter: [[Kik|KiK]]
* Textil-Discounter: [[Kik|KiK]]
* Kinderzubehör: [[Baby Walz]]
* Kinderzubehör: [[Baby Walz]]
* Frisör: Essanelle Hair Group [[Essanelle]]
* Frisör: [[Essanelle]]
'''1. bis 4. Obergeschoss'''
'''1. bis 4. Obergeschoss'''
* 24/7-Fitness: [[McFit]]
* 24/7-Fitness: [[McFit]]
* Discothek [[Musikpark]] Pforzheim
* Discothek [[Musikpark]] Pforzheim
* Stadt Pforzheim Pforzheim
* Stadt Pforzheim
'''5. Obergeschoss'''
'''5. Obergeschoss'''
* [[Physiotherapie Zeitler]] (Eingang TH3 befindet sich neben Baby Walz)
* [[Physiotherapie Zeitler]]


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der [[1983]] eröffnete Gebäudekomplex an der [[Goethestraße]] wurde durch die Firmengruppe um [[Heinz Steinhart]] als Einkaufszentrum errichtet und entstand unter Einbezug eines bereits bestehenden Hauses an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] im Wesentlichen auf dem früheren [[Doduco]]-Firmengelände. Der City-Einkaufspark sollte dem Kunden vor allem eine attraktive Zusammenstellung von hochwertigen Fachgeschäften unter einem gemeinsamen Dach bieten und gleichzeitig das Einkaufsgebiet der [[Innenstadt]] nach Westen erweitern, womit man ihn in gewissem Sinn als Vorläufer der [[Schlössle-Galerie]] betrachten kann. Gleichzeitig war die Bank des Hausherren, das [[Bankhaus Steinhart]], integriert. Das Handicap der relativ großen Entfernung von den etablierten Einkaufslagen (die Schlössle-Galerie gab es damals noch nicht) sollte durch preisgünstiges Parken im zum Gebäudekomplex gehörenden [[Parkhaus]] südlich der [[Badstraße]] ausgeglichen werden. Außerdem wurde zur verbesserten Anbindung an die Innenstadt eine Fußgängerbrücke über die an dieser Stelle vierspurige Goethestraße errichtet, die direkt in das 1. Obergeschoss des Einkaufszentrums führte.
Der [[Eröffnet::1983]] eröffnete Gebäudekomplex an der [[Goethestraße]] wurde durch die Firmengruppe um [[Heinz Steinhart]] als Einkaufszentrum errichtet und entstand unter Einbezug eines bereits bestehenden Hauses an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] im Wesentlichen auf dem früheren [[Doduco]]-Firmengelände. Der City-Einkaufspark sollte dem Kunden vor allem eine attraktive Zusammenstellung von hochwertigen Fachgeschäften unter einem gemeinsamen Dach bieten und gleichzeitig das Einkaufsgebiet der [[Innenstadt]] nach Westen erweitern, womit man ihn in gewissem Sinn als Vorläufer der [[Schlössle-Galerie]] betrachten kann. Gleichzeitig war die Bank des Hausherren, das [[Bankhaus Steinhart]], integriert. Das Handicap der relativ großen Entfernung von den etablierten Einkaufslagen (die Schlössle-Galerie gab es damals noch nicht) sollte durch preisgünstiges Parken im zum Gebäudekomplex gehörenden [[Parkhaus]] südlich der [[Badstraße]] ausgeglichen werden. Außerdem wurde zur verbesserten Anbindung an die Innenstadt eine Fußgängerbrücke über die an dieser Stelle vierspurige Goethestraße errichtet, die direkt in das 1. Obergeschoss des Einkaufszentrums führte.


Die Erwartungen konnte der City-Einkaufspark auf die Dauer nicht erfüllen. Ladenflächen, welche eigentlich keine potentiellen Mieter hatten, wurden durch Tochterunternehmen der Steinhart-Gruppe betrieben, damit es keine offensichtlichen Leerstände im Center gab (u.a. "Sporthaus Jörn + Partner", "Spielzeugland" und andere). Nach dem Zusammenbruch der Steinhartschen Firmengruppe, bedingt durch die Schließung des Bankhauses Steinhart durch die Bankenaufsicht [[1988]], wurde dies offensichtlich: Die durch den Vermieter betrieben Läden wurden geschlossen, im Einkaufszentrum setzte der Niedergang ein. Weitere Mieter sprangen ab, andere, meist weniger hochwertige, kamen und gingen wieder, wechselnde Eigentümer mit unterschiedlichen Konzepten taten ein Übriges.
Die Erwartungen konnte der City-Einkaufspark auf die Dauer nicht erfüllen. Ladenflächen, welche eigentlich keine potentiellen Mieter hatten, wurden durch Tochterunternehmen der Steinhart-Gruppe betrieben, damit es keine offensichtlichen Leerstände im Center gab (u.a. "Sporthaus Jörn + Partner", "Spielzeugland" und andere). Nach dem Zusammenbruch der Steinhartschen Firmengruppe, bedingt durch die Schließung des Bankhauses Steinhart durch die Bankenaufsicht [[1988]], wurde dies offensichtlich: Die durch den Vermieter betrieben Läden wurden geschlossen, im Einkaufszentrum setzte der Niedergang ein. Weitere Mieter sprangen ab, andere, meist weniger hochwertige, kamen und gingen wieder, wechselnde Eigentümer mit unterschiedlichen Konzepten taten ein Übriges.
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Die zunehmend marode Fußgängerbrücke über die Goethestraße wurde [[2004]] abgebrochen.
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In dieser Zeit stand die Gewerbeimmobilie lange fast leer und wurde während dem Bau der [[Schlössle-Galerie]] von der Bevölkerung schon als Abrisskandidat gehandelt. Mit Hilfe der städtischen Wirtschaftsförderung wurde der Vermietungsstand wieder auf 80% gebracht<ref>Pressemeldung der Stadt Pforzheim vom 28. August 2006</ref>. Derzeit beträgt der Vermietungsstand knappe 95 % und die Mieterschaft profitiert seit der Wiedereröffnung von der grundlegenden Sanierung, den Parkmöglichkeiten, dem innerstädtischen Standort und der neuen Gebäudebetreuung.
In dieser Zeit stand die Gewerbeimmobilie lange fast leer und wurde während dem Bau der [[Schlössle-Galerie]] von der Bevölkerung schon als Abrisskandidat gehandelt. Mit Hilfe der städtischen Wirtschaftsförderung wurde der Vermietungsstand wieder auf 80% gebracht<ref>Pressemeldung der Stadt Pforzheim vom 28. August 2006</ref>. 2009 betrug der Vermietungsstand knappe 95 % und die Mieterschaft profitierte seit der Wiedereröffnung von der grundlegenden Sanierung, den Parkmöglichkeiten, dem innerstädtischen Standort und der neuen Gebäudebetreuung.


== Adresse ==
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: [[Goethestraße]] 19
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: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75173]] Pforzheim
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== Weblinks ==
* {{Wikipedia|Einkaufszentrum|Einkaufszentrum}}
* {{homepage|www.physio-zeitler.de|Physiotherapie Zeitler}}


== Quellen ==
== Quellen ==
<references/>
<references/>


[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Einkaufszentrum]]

Aktuelle Version vom 26. Mai 2020, 09:00 Uhr

G19

Das G19 in Pforzheim, ursprünglich City-Einkaufspark, später Goethe-Galerie, ist ein Einkaufszentrum in Innenstadtrandlage mit wechselhafter Historie.

Gegenwärtige Nutzung

Am 15. November 2007 wurde das Einkaufszentrum wiedereröffnet und erhielt gleichzeitig seinen neuen Namen "G19". Zuvor war es durch den Voreigentümer der Immobilie, die nunmehr in Insolvenz befindliche Lohe-Verwaltungen GmbH, komplett umgebaut worden. Seit März 2008 befindet sich das "G19" im Eigentum der German Retail VII GmbH.

Vermietet wird das G19 durch die Sachsenfonds Asset Management GmbH, Haar bei München, welche für den Eigentümer auch die kaufmännische Betreuung übernommen hat. Derzeit (Stand August 2009) werden provisionsfrei die ca. 116 qm Handelsfläche im Erdgeschoss angeboten, sowie ab Herbst 2010 die Flächen des Mieters "denn's Biomarkt", welcher seit Sommer 2009 aus internen Gründen plant, das G19 zu verlassen und seither seinen Laden unbenutzt lässt und damit ein eher ungünstiges Licht auf die Basement Ebene wirft. Das Gebäude verfügt auf zwei Stockwerken über ca. 9.700 qm Mietfläche und 140 Parkplätze im eigenen Parkhaus. Die Tiefgarage wurde Anfang 2009 durch den neuen Eigentümer von Grund auf saniert und begrüßt die Besucher seither in neuem Glanz.

Die Hausverwaltung betreibt seit März 2008 das Unternehmen Goldbeck Gebäudemanagement GmbH aus Bielefeld.

Seit der Wiedereröffnung im November 2007 befinden sich folgende Mieter im Gebäude:

Basement

Erdgeschoss

1. bis 4. Obergeschoss

5. Obergeschoss

Geschichte

Der 1983 eröffnete Gebäudekomplex an der Goethestraße wurde durch die Firmengruppe um Heinz Steinhart als Einkaufszentrum errichtet und entstand unter Einbezug eines bereits bestehenden Hauses an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße im Wesentlichen auf dem früheren Doduco-Firmengelände. Der City-Einkaufspark sollte dem Kunden vor allem eine attraktive Zusammenstellung von hochwertigen Fachgeschäften unter einem gemeinsamen Dach bieten und gleichzeitig das Einkaufsgebiet der Innenstadt nach Westen erweitern, womit man ihn in gewissem Sinn als Vorläufer der Schlössle-Galerie betrachten kann. Gleichzeitig war die Bank des Hausherren, das Bankhaus Steinhart, integriert. Das Handicap der relativ großen Entfernung von den etablierten Einkaufslagen (die Schlössle-Galerie gab es damals noch nicht) sollte durch preisgünstiges Parken im zum Gebäudekomplex gehörenden Parkhaus südlich der Badstraße ausgeglichen werden. Außerdem wurde zur verbesserten Anbindung an die Innenstadt eine Fußgängerbrücke über die an dieser Stelle vierspurige Goethestraße errichtet, die direkt in das 1. Obergeschoss des Einkaufszentrums führte.

Die Erwartungen konnte der City-Einkaufspark auf die Dauer nicht erfüllen. Ladenflächen, welche eigentlich keine potentiellen Mieter hatten, wurden durch Tochterunternehmen der Steinhart-Gruppe betrieben, damit es keine offensichtlichen Leerstände im Center gab (u.a. "Sporthaus Jörn + Partner", "Spielzeugland" und andere). Nach dem Zusammenbruch der Steinhartschen Firmengruppe, bedingt durch die Schließung des Bankhauses Steinhart durch die Bankenaufsicht 1988, wurde dies offensichtlich: Die durch den Vermieter betrieben Läden wurden geschlossen, im Einkaufszentrum setzte der Niedergang ein. Weitere Mieter sprangen ab, andere, meist weniger hochwertige, kamen und gingen wieder, wechselnde Eigentümer mit unterschiedlichen Konzepten taten ein Übriges.

1996 bis 1997 konnten zumindest die Räume des ehemaligen Bankhauses Steinhart kurzzeitig reaktiviert werden: Während der Phase des Abbruchs und Neubaus der direkt gegenüber gelegenen Volksbank Pforzheim boten sie sich als die ideale Alternative an. Ende der 1990er-Jahre wurde das Einkaufszentrum umgebaut und in Goethe-Galerie umbenannt, die Modemarktkette Adler konnte als neuer Hauptmieter gewonnen werden, doch diese Filiale wurde mangels Markterfolgs unter den speziellen Pforzheimer Marktbedingungen (Konkurrenz durch Direktverkauf der Pforzheimer Versandhäuser, oft auch mit Rabatten für die eigenen Mitarbeiter) 2003 wieder geschlossen[1][2].

Die zunehmend marode Fußgängerbrücke über die Goethestraße wurde 2004 abgebrochen.

In dieser Zeit stand die Gewerbeimmobilie lange fast leer und wurde während dem Bau der Schlössle-Galerie von der Bevölkerung schon als Abrisskandidat gehandelt. Mit Hilfe der städtischen Wirtschaftsförderung wurde der Vermietungsstand wieder auf 80% gebracht[3]. 2009 betrug der Vermietungsstand knappe 95 % und die Mieterschaft profitierte seit der Wiedereröffnung von der grundlegenden Sanierung, den Parkmöglichkeiten, dem innerstädtischen Standort und der neuen Gebäudebetreuung.

Adresse

G19
Goethestraße 19
75173 Pforzheim

Quellen

  1. Adler ist kurz vor dem Abflug, Artikel in der Pforzheimer Zeitung vom 23. Januar 2003, S. 9
  2. Werbung macht sich über Senioren lustig, Artikel in der Pforzheimer Zeitung vom 5. November 2005, S. 12
  3. Pressemeldung der Stadt Pforzheim vom 28. August 2006