Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Synagoge: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Neue_synagoge_gebauede.jpg|thumb|Die neue Pforzheimer Synagoge im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] ]]

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[[Bild:Neue_synagoge_eingang.jpg|thumb|Davidstern über dem Eingang der Synagoge]]
[[Bild:Neue_synagoge_eingang.jpg|thumb|Davidstern über dem Eingang der Synagoge]]
[[Datei:Synagoge am Mühlkanall-.jpg|thumb|Die zerstörte Synagoge am Mühlkanal]]
[[Datei:Synagoge am Mühlkanall-.jpg|thumb|Die zerstörte Pforzheimer Synagoge am Mühlkanal]]
Eine '''Synagoge''' ist ein Versammlungshaus einer [[jüdisch]]en Gemeinde für Gottesdienste und die Unterweisung in den heiligen Schriften.
Eine '''Synagoge''' ist ein Versammlungshaus einer [[jüdisch]]en Gemeinde für Gottesdienste und die Unterweisung in den heiligen Schriften. Es gab und gibt einige solcher Synagogen im {{Pfenzland}}.


== Pforzheim ==
== Pforzheim ==
Die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde [[Pforzheim]] im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] wurde [[2006]] am [[15. Januar]] feierlich nach jüdischen Riten eingeweiht. Redner war unter anderem der Landesrabbiner Dr. Joel Berger. Sie hat etwa 150 Sitzplätze.

Die Gemeinde mit 400 Mitgliedern gehört zur Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Vorsitzender ist Rami Suliman.

=== Frühere Synagogen ===
Die erste Synagoge hatte von [[1812]] bis [[1893]] an der [[Metzgerstraße]] 27 gestanden.
Die erste Synagoge hatte von [[1812]] bis [[1893]] an der [[Metzgerstraße]] 27 gestanden.


Die folgende wurde am 27. Dezember [[1892]] in der [[Zerrennerstraße]] 26/28 eingeweiht. Sie war nach einem Entwurf von [[Ludwig Levy]] im maurisch-gotischen Stil erbaut. In der Pogromnacht [[1938]] wurde das Gebäude am heutigen [[Platz der Synagoge]] zerstört.
Die [[Alte Synagoge (Pforzheim)|Alte Synagoge]] wurde am [[27. Dezember]] [[1892]] in der [[Zerrennerstraße]] 26/28, am heutigen [[Platz der Synagoge]], eingeweiht. Sie war nach einem Entwurf von [[Ludwig Levy]] im maurisch-gotischen Stil erbaut. In der Pogromnacht [[1938]] wurde das Gebäude zerstört.


Die heutige Synagoge der Jüdischen Gemeinde [[Pforzheim]] im [[Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank (Pforzheim)|Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank]] wurde am [[15. Januar]] [[2006]] feierlich nach jüdischen Riten eingeweiht. Redner war unter anderem der Landesrabbiner Dr. Joel Berger. Sie hat etwa 150 Sitzplätze. Die Gemeinde mit 400 Mitgliedern gehört zur Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Vorsitzender ist der Edelsteinhändler [[Rami Suliman]].
=== Führungen ===
Führungen finden nur nach Anmeldung statt und grundsätzlich nicht am Freitag oder Sonnabend!

=== Adresse ===
: '''Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim KdöR'''
: [[Emilienstraße]] 20-22
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim

: {{Telefon|0 72 31|35 36 56}}
: {{Telefax|0 72 31|56 84 71}}
:{{E-Mail|info|Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de}}


== Königsbach ==
== Königsbach ==
Bis zur [[Reichspogromnacht]] im November [[1938]] gab es in [[Königsbach]] eine Synagoge, die [[1834]] erbaut wurde. Heute befindet sich auf dem Gelände in der Saint-André-Straße 5 (früher: Pforzheimer Straße 5) eine Garage, vor der eine Gedenkplatte eingelassen ist.
Die [[Synagoge (Königsbach)|Königsbacher Synagoge]] wurde 1834 erbaut und in der [[Reichspogromnacht]] im November [[1938]] zerstört. Heute befindet sich auf dem Gelände in der Saint-André-Straße 5 (früher: Pforzheimer Straße 5) eine Garage, vor der eine Gedenkplatte eingelassen ist.

*[[Synagoge (Königsbach)]]
* [[Jüdischer Friedhof (Königsbach)]]


== Unterschwandorf ==
== Unterschwandorf ==
Siehe [[Juden#Unterschwandorf (Kreis Calw)|Juden-Unterschwandorf]].
Siehe [[Juden#Unterschwandorf (Kreis Calw)|Juden-Unterschwandorf]].

== siehe auch ==
* [[Europäischer Tag der Jüdischen Kultur]]


==Literatur==
==Literatur==
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* {{wikipedia}}
* {{wikipedia}}
* [http://www.alemannia-judaica.de/synagoge_pforzheim.htm Die jüdische Gemeinde und die Synagogen in Pforzheim] (Bei alemannia-judaica.de; ausführliche Darstellung; Fotografien)
* [http://www.alemannia-judaica.de/synagoge_pforzheim.htm Die jüdische Gemeinde und die Synagogen in Pforzheim] (Bei alemannia-judaica.de; ausführliche Darstellung; Fotografien)
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Ludwig Levy|Ludwig Levy}}


[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Synagoge|!]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]

Aktuelle Version vom 12. Dezember 2020, 13:34 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Die neue Pforzheimer Synagoge im ehemaligen Gebäude der Landeszentralbank
Davidstern über dem Eingang der Synagoge
Die zerstörte Pforzheimer Synagoge am Mühlkanal

Eine Synagoge ist ein Versammlungshaus einer jüdischen Gemeinde für Gottesdienste und die Unterweisung in den heiligen Schriften. Es gab und gibt einige solcher Synagogen im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz.

Pforzheim

Die erste Synagoge hatte von 1812 bis 1893 an der Metzgerstraße 27 gestanden.

Die Alte Synagoge wurde am 27. Dezember 1892 in der Zerrennerstraße 26/28, am heutigen Platz der Synagoge, eingeweiht. Sie war nach einem Entwurf von Ludwig Levy im maurisch-gotischen Stil erbaut. In der Pogromnacht 1938 wurde das Gebäude zerstört.

Die heutige Synagoge der Jüdischen Gemeinde Pforzheim im Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank wurde am 15. Januar 2006 feierlich nach jüdischen Riten eingeweiht. Redner war unter anderem der Landesrabbiner Dr. Joel Berger. Sie hat etwa 150 Sitzplätze. Die Gemeinde mit 400 Mitgliedern gehört zur Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Vorsitzender ist der Edelsteinhändler Rami Suliman.

Königsbach

Die Königsbacher Synagoge wurde 1834 erbaut und in der Reichspogromnacht im November 1938 zerstört. Heute befindet sich auf dem Gelände in der Saint-André-Straße 5 (früher: Pforzheimer Straße 5) eine Garage, vor der eine Gedenkplatte eingelassen ist.

Unterschwandorf

Siehe Juden-Unterschwandorf.

Literatur

  • Gerhard Brändle mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der Stadt Pforzheim: „Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim“, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3
  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

Weblinks