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Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis''' e.V. pflegt persönliche Beziehungen und Freundschaften zu den Menschen in der Partnerstadt Irkutsk, engagiert sich aber auch für Projekte mit anderen Deutsch-Ausländischen Gesellschaften in Pforzheim. Sie ist engagiert in der Erforschung von Schicksalen früherer Zwangsarbeiter*innen, die im 2. Weltkrieg aus der Sowjetunion nach Pforzheim und in den Enzkreis verschleppt wurden. |
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Die Deutsch-Russische Gesellschaft ist eine von mehreren deutsch-ausländischen Gesellschaften in Pforzheim und dem [[Enzkreis]]. Ähnliche Vereinigungen in der Region sind beispielsweise die [[Deutsch-Rumänische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis|Deutsch-Rumänische]] sowie die [[Deutsch-Ungarische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis|Deutsch-Ungarische Gesellschaft]]. |
Die Deutsch-Russische Gesellschaft ist eine von mehreren deutsch-ausländischen Gesellschaften in Pforzheim und dem [[Enzkreis]]. Ähnliche Vereinigungen in der Region sind beispielsweise die [[Deutsch-Rumänische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis|Deutsch-Rumänische]] sowie die [[Deutsch-Ungarische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis|Deutsch-Ungarische Gesellschaft]]. |
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Gegründet wurde die Gesellschaft [[Gegründet::1987]] in Pforzheim, die Feiern zum zwanzig- und zum dreißigjährigen Jubiläum fanden am [[6. Oktober]] [[2007]] und am 14. Oktober 2017 jeweils in der [[Bruder-Klaus-Begegnungsstätte]] (bei der [[Liebfrauenkirche (Dillweißenstein)|Liebfrauenkirche]]) mit Gästen aus dem öffentlichen Leben Pforzheims und Freunden aus Irkutsk statt. Anlässlich dieser Jubiläen erschienen der zweite und dann der dritte Band zur Geschichte der Deutsch-Russischen Gesellschaft mit Beiträgen zu dem Geschehen der vergangenen zwanzig Jahre – zum zehnjährigen Jubiläum [[1997]] wurde der erste Band herausgegeben. |
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Sie war eine Regionalgruppe der ''West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.''. |
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Am [[13. November]] [[2008]] gründete sich die Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis als eigenständiger Verein. |
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Am 26. April 2026 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass laden die Deutsch-Russische Gesellschaft, die Deutsch-Polnische Gesellschaft und die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft zu einer besonderen Podiumsdiskussion im Landratsamt ein. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Reflexion über Folgen und Lehren des historischen Ereignisses. Wolfgang Raskob vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Sebastian Pflugbeil, Physiker und Bürgerrechtler in der DDR informieren über Kernenergie. Als Experten auf dem Gebiet der Nukleartechnik sammelten sie persönliche Erfahrungen in Tschernobyl bzw. Fukushima. Moderiert wird die Veranstaltung von Stefanie Wally, die durch den Abend führt und das Gespräch zwischen den Gästen und dem Publikum begleitet. |
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'''16.10.2025, 19:30 Uhr, Volkshochschule Pforzheim, Zerrennerstr. 29, Vortragssaal''' |
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=== Rainer Kaufmann:: Georgien - Brücke zwischen den Kulturen === |
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Vortrag: Georgien, das kleine Land am Kaukasus, ist seit Jahrtausenden eine Brücke zwischen den Kulturen auf diesem Teil der Welt. Die Besiedelung Europas soll darüber erfolgt sein. Dementsprechend ist das Land reich an historischen Fundstätten. Der deutsche TV-Journalist Rainer Kaufmann, der bereits im März über die politische Entwicklung des Landes in der VHS berichtet hatte, kennt jeden Winkel des Landes und zeichnet mit großer Einfühlsamkeit und reichem Fotomaterial ein Bild Georgiens abseits der großen Reisewege. |
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'''25.März, 19:00 Uhr,''' '''VHS Pforzheim, Zerrennerstr. 29, Vortragssaal''' |
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=== Rainer Kaufmann: „Quo vadis Georgien?“ (0der „Wohin geht die Reise, Georgien?“) === |
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Vortrag: Der Bruchsaler Journalist und Reiseveranstalter Rainer Kaufmann ist seit 35 Jahren ununterbrochen in Georgien aktiv, hat mehrere Bücher geschrieben und TV-Dokumentationen verfasst und war zehn Jahre Herausgeber der deutsch-sprachigen Monatszeitung aus dem Südkaukasus, der „Georgischen Post - gegr. 1906“. |
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Seit den Parlamentswahlen im Oktober steht die Kaukasus-Republik Georgien im Mittelpunkt des internationalen Interesses. Die innenpolitische Polarisierung zwischen Regierung und Opposition vor allem um das umstrittene Thema der West-Orientierung des Landes in Richtung EU und NATO sorgten nicht nur für Dauer-Demonstrationen in einigen Städten - auch mit erheblichem Gewalt-Potential auf beiden Seiten, Demonstranten und Polizei -, sondern auch für erhebliche außenpolitische Verstimmung vor allem in Europa und den USA. |
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;22. – 24. März [[2009]]: Im [[Kommunales Kino|Kommunalen Kino]] wird in Kooperation mit der Gesellschaft der Film ''"pereSTROIKA – umBau einer Wohnung"'' gezeigt. Spannende, bitterkomische Doku über die Absurditäten eines Wohnungsverkaufs in St. Petersburg. , Vorträge, literarische Auftritte sind geplant. Näheres dazu auf der Webpräsenz. |
;22. – 24. März [[2009]]: Im [[Kommunales Kino|Kommunalen Kino]] wird in Kooperation mit der Gesellschaft der Film ''"pereSTROIKA – umBau einer Wohnung"'' gezeigt. Spannende, bitterkomische Doku über die Absurditäten eines Wohnungsverkaufs in St. Petersburg. , Vorträge, literarische Auftritte sind geplant. Näheres dazu auf der Webpräsenz. |
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Aktuelle Version vom 21. Juni 2026, 19:08 Uhr
Die Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis e.V. pflegt persönliche Beziehungen und Freundschaften zu den Menschen in der Partnerstadt Irkutsk, engagiert sich aber auch für Projekte mit anderen Deutsch-Ausländischen Gesellschaften in Pforzheim. Sie ist engagiert in der Erforschung von Schicksalen früherer Zwangsarbeiter*innen, die im 2. Weltkrieg aus der Sowjetunion nach Pforzheim und in den Enzkreis verschleppt wurden.
Bald nach ihrer Gründung kümmerte sie sich besonders darum, die Städtefreundschaft zwischen Pforzheim und Irkutsk durch Vorträge, Reisen sowie grenzüberschreitenden Projekten mit Leben zu füllen.
Die Deutsch-Russische Gesellschaft ist eine von mehreren deutsch-ausländischen Gesellschaften in Pforzheim und dem Enzkreis. Ähnliche Vereinigungen in der Region sind beispielsweise die Deutsch-Rumänische sowie die Deutsch-Ungarische Gesellschaft.
Geschichte
Gegründet wurde die Gesellschaft 1987 in Pforzheim, die Feiern zum zwanzig- und zum dreißigjährigen Jubiläum fanden am 6. Oktober 2007 und am 14. Oktober 2017 jeweils in der Bruder-Klaus-Begegnungsstätte (bei der Liebfrauenkirche) mit Gästen aus dem öffentlichen Leben Pforzheims und Freunden aus Irkutsk statt. Anlässlich dieser Jubiläen erschienen der zweite und dann der dritte Band zur Geschichte der Deutsch-Russischen Gesellschaft mit Beiträgen zu dem Geschehen der vergangenen zwanzig Jahre – zum zehnjährigen Jubiläum 1997 wurde der erste Band herausgegeben.
Sie war eine Regionalgruppe der West-Ost-Gesellschaft Baden-Württemberg e.V..
Am 13. November 2008 gründete sich die Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis als eigenständiger Verein.
Veranstaltungen 2026
19. Mai 2026, 19 Uhr im Landratsamt
Pforzheim/Enzkreis im Dialog – im Zeichen gemeinsamer Geschichte am Beispiel von Tschernobyl
Podiumsdiskussion
Am 26. April 2026 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass laden die Deutsch-Russische Gesellschaft, die Deutsch-Polnische Gesellschaft und die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft zu einer besonderen Podiumsdiskussion im Landratsamt ein. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Reflexion über Folgen und Lehren des historischen Ereignisses. Wolfgang Raskob vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Sebastian Pflugbeil, Physiker und Bürgerrechtler in der DDR informieren über Kernenergie. Als Experten auf dem Gebiet der Nukleartechnik sammelten sie persönliche Erfahrungen in Tschernobyl bzw. Fukushima. Moderiert wird die Veranstaltung von Stefanie Wally, die durch den Abend führt und das Gespräch zwischen den Gästen und dem Publikum begleitet.
Veranstaltungen 2025
16.10.2025, 19:30 Uhr, Volkshochschule Pforzheim, Zerrennerstr. 29, Vortragssaal
Rainer Kaufmann:: Georgien - Brücke zwischen den Kulturen
Vortrag: Georgien, das kleine Land am Kaukasus, ist seit Jahrtausenden eine Brücke zwischen den Kulturen auf diesem Teil der Welt. Die Besiedelung Europas soll darüber erfolgt sein. Dementsprechend ist das Land reich an historischen Fundstätten. Der deutsche TV-Journalist Rainer Kaufmann, der bereits im März über die politische Entwicklung des Landes in der VHS berichtet hatte, kennt jeden Winkel des Landes und zeichnet mit großer Einfühlsamkeit und reichem Fotomaterial ein Bild Georgiens abseits der großen Reisewege.
25.März, 19:00 Uhr, VHS Pforzheim, Zerrennerstr. 29, Vortragssaal
Rainer Kaufmann: „Quo vadis Georgien?“ (0der „Wohin geht die Reise, Georgien?“)
Vortrag: Der Bruchsaler Journalist und Reiseveranstalter Rainer Kaufmann ist seit 35 Jahren ununterbrochen in Georgien aktiv, hat mehrere Bücher geschrieben und TV-Dokumentationen verfasst und war zehn Jahre Herausgeber der deutsch-sprachigen Monatszeitung aus dem Südkaukasus, der „Georgischen Post - gegr. 1906“.
Seit den Parlamentswahlen im Oktober steht die Kaukasus-Republik Georgien im Mittelpunkt des internationalen Interesses. Die innenpolitische Polarisierung zwischen Regierung und Opposition vor allem um das umstrittene Thema der West-Orientierung des Landes in Richtung EU und NATO sorgten nicht nur für Dauer-Demonstrationen in einigen Städten - auch mit erheblichem Gewalt-Potential auf beiden Seiten, Demonstranten und Polizei -, sondern auch für erhebliche außenpolitische Verstimmung vor allem in Europa und den USA.
Veranstaltungen 2009
- 22. – 24. März 2009
- Im Kommunalen Kino wird in Kooperation mit der Gesellschaft der Film "pereSTROIKA – umBau einer Wohnung" gezeigt. Spannende, bitterkomische Doku über die Absurditäten eines Wohnungsverkaufs in St. Petersburg. , Vorträge, literarische Auftritte sind geplant. Näheres dazu auf der Webpräsenz.
- 10./11. – 18./19. Mai
- Geplanter Besuch der Pforzheimer Jugendrockband Slave in Irkutsk. Im Austausch soll die Irkutsker Band Plastinky im Mai/Juni 2010 in Pforzheim am Rockfestival im Kupferdächle teilnehmen.
- Herbst 2009
- Das Irkutsker Puppentheater Aistjonok gastiert im Pforzheimer Mottenkäfig. Alle Personen, die vor 20 Jahren dabei waren und noch im Aistjonok spielen, haben den erklärten Willen zu kommen.