Nächstes Stadtwiki-Treffen für alle Interessierten: Montag 6. Juli 18 Uhr in der EngagementWerkStadt
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Zehnthofstraße: Unterschied zwischen den Versionen
→Hausnummern: diverse Aktualisierungen, Ergänzungen und Korrekturen |
+ Bild von 2015; Einzelnachweise teils mit Vorlagen formatiert |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{OpenStreetMap|48.88995|8.70475|15}} |
{{OpenStreetMap|48.88995|8.70475|15}} |
||
[[Datei:Betten-Weik.jpg|mini|Ecke Zehnthofstraße/Deimlingstraße mit der Firma Betten-Weik (2015)]] |
|||
Die '''Zehnthofstraße''' ist eine Straße in der Pforzheimer [[Innenstadt]]. Sie beginnt an der Kreuzung mit der [[Deimlingstraße]] |
Die '''Zehnthofstraße''' ist eine Straße in der Pforzheimer [[Innenstadt]]. Sie beginnt an der Kreuzung mit der [[Deimlingstraße]] als Fortsetzung der Straße [[Am Waisenhausplatz]] und führt nach Osten bis zur Kreuzung mit der [[Theaterstraße]]. Ab dort wird sie vom [[Altstädter Kirchenweg]] weiter nach Osten fortgesetzt. |
||
==Name== |
==Name== |
||
Die Straße wurde [[1909]] nach der Zehntscheuer des [[Lichtentaler Klosterhof]]s benannt.<ref>{{Straßennamen Pforzheim}}</ref> |
|||
==Geschichte== |
==Geschichte== |
||
| Zeile 9: | Zeile 10: | ||
1950 baute der schon vor dem Krieg dort ansässige Altmetallhändler Vogt sein Geschäft wieder an der Ecke Zehnthofstraße/Gerberstraße auf<ref>PZ vom 24.03.1951 Seite 14</ref> |
1950 baute der schon vor dem Krieg dort ansässige Altmetallhändler Vogt sein Geschäft wieder an der Ecke Zehnthofstraße/Gerberstraße auf<ref>PZ vom 24.03.1951 Seite 14</ref> |
||
1955 wird noch eine Rosenstraße erwähnt, als Querstraße zwischen der [[Gymnasiumstraße]] und der der Zehnthofstraße<ref>PZ vom 22.06.1955 Seite 4</ref>, in deren Bereich die Gebrüder Hornung bauten. In darauf folgenden Jahr wurden Staßenbaumaßnahmen in dem Bereich beschlossen<ref>PZ vom 19.01.1956 Seite 3</ref>. Noch 1960 wird die Rosenstraße im Zusammenhang mit einer Bausperre im Innenstadtbereich erwähnt<ref>PZ vom 06.04.1960 Seite 7</ref>. Diese wurde 1961 nochmals verlängert und amtlich veröffentlicht<ref>PZ vom 15.11.1961 Seite 11</ref>. 1964 wird dann schon von der "ehemaligen Rosenstraße" im Zusammenhang mit der Verlegung der [[Deimlingstraße]] gesprochen<ref>PZ vom 07.11.1964 Seite 9</ref>. Wobei erst im April 1065 über Umbenennungen im Gemeinderat diskutiert wurde<ref>PZ vom 06.04.1965 |
1955 wird noch eine Rosenstraße erwähnt, als Querstraße zwischen der [[Gymnasiumstraße]] und der der Zehnthofstraße<ref>PZ vom 22.06.1955 Seite 4</ref>, in deren Bereich die Gebrüder Hornung bauten. In darauf folgenden Jahr wurden Staßenbaumaßnahmen in dem Bereich beschlossen<ref>PZ vom 19.01.1956 Seite 3</ref>. Noch 1960 wird die Rosenstraße im Zusammenhang mit einer Bausperre im Innenstadtbereich erwähnt<ref>PZ vom 06.04.1960 Seite 7</ref>. Diese wurde 1961 nochmals verlängert und amtlich veröffentlicht<ref>PZ vom 15.11.1961 Seite 11</ref>. 1964 wird dann schon von der "ehemaligen Rosenstraße" im Zusammenhang mit der Verlegung der [[Deimlingstraße]] gesprochen<ref>PZ vom 07.11.1964 Seite 9</ref>. Wobei erst im April 1065 über Umbenennungen im Gemeinderat diskutiert wurde<ref>PZ vom 06.04.1965 Seite 9</ref>. |
||
1958 wurde der Bau des Wohn- und Geschäftshauses Nr 16 genehmigt.<ref>PZ vom 04.11.1958 Seite 9</ref>. |
1958 wurde der Bau des Wohn- und Geschäftshauses Nr 16 genehmigt.<ref>PZ vom 04.11.1958 Seite 9</ref>. |
||
| Zeile 103: | Zeile 104: | ||
|} |
|} |
||
{{refs}} |
|||
==Quellen== |
|||
: Die Straßennamen der Stadt Pforzheim ISBN 3-9802822-2-8 |
|||
<references /> |
|||
[[Kategorie:Straße (Pforzheim)]] |
[[Kategorie:Straße (Pforzheim)]] |
||
Aktuelle Version vom 27. Mai 2026, 16:33 Uhr

Die Zehnthofstraße ist eine Straße in der Pforzheimer Innenstadt. Sie beginnt an der Kreuzung mit der Deimlingstraße als Fortsetzung der Straße Am Waisenhausplatz und führt nach Osten bis zur Kreuzung mit der Theaterstraße. Ab dort wird sie vom Altstädter Kirchenweg weiter nach Osten fortgesetzt.
Name
Die Straße wurde 1909 nach der Zehntscheuer des Lichtentaler Klosterhofs benannt.[1]
Geschichte
Vor dem zweiten Weltkrieg befand sich zwischen Theaterstraße und Großer Gerberstraße die 1887 gegründete Huf- und Wagenschmiede Karl Kaufmann[2], die nach dem Tode des Gründers 1922 vom Sohn Karl auf Autos umgestellt wurde. 1945 zerstört, wurde sie 1947 wieder aufgebaut. 1950 baute der schon vor dem Krieg dort ansässige Altmetallhändler Vogt sein Geschäft wieder an der Ecke Zehnthofstraße/Gerberstraße auf[3]
1955 wird noch eine Rosenstraße erwähnt, als Querstraße zwischen der Gymnasiumstraße und der der Zehnthofstraße[4], in deren Bereich die Gebrüder Hornung bauten. In darauf folgenden Jahr wurden Staßenbaumaßnahmen in dem Bereich beschlossen[5]. Noch 1960 wird die Rosenstraße im Zusammenhang mit einer Bausperre im Innenstadtbereich erwähnt[6]. Diese wurde 1961 nochmals verlängert und amtlich veröffentlicht[7]. 1964 wird dann schon von der "ehemaligen Rosenstraße" im Zusammenhang mit der Verlegung der Deimlingstraße gesprochen[8]. Wobei erst im April 1065 über Umbenennungen im Gemeinderat diskutiert wurde[9].
1958 wurde der Bau des Wohn- und Geschäftshauses Nr 16 genehmigt.[10].
Im Dezember 1958 wurde Fernheizung in dem Gebiet Zehnthofstr./Gerberstr. verlegt.
Bereits 1959 wurde im Zusammenhang mit der Saalbau-Planung ein Parkhaus an der Zehnthofstraße angedacht, welches allerdings erst 19xx gebaut wurde
1960 wurden in der Hausnummer 18 (?) Garagen genehmigt [11].
1964 wird eine Baracke erwähnt, in der es zu einer Schlägerei kam[12].
1965 wurde mit dem Bau der Tiefgarage für das im Bau befindliche Neue Rathaus begonnen, deren eine Ausfahrt in der Mitte der Zehnthofstraße liegt.
1965 war dann Eröffnung der Gaststätte Wildschütz im Eckhaus zur Theaterstraße [13]. Vereine wie der VdK-Ortsgruppe Ost nahmen dies gerne für ihre Treffen an, zu dem auch schon mal der OB Willi Weigelt vorbeikam.
Hausnummern
|
|
Einzelnachweise
- ↑ Ulf Rathje: Die Straßennamen der Stadt Pforzheim – ihre Herkunft und Bedeutung, Verlag der Stadt Pforzheim (1992), ISBN 3-9802822-2-8
- ↑ PZ vom 15.11.1952 Seite 7
- ↑ PZ vom 24.03.1951 Seite 14
- ↑ PZ vom 22.06.1955 Seite 4
- ↑ PZ vom 19.01.1956 Seite 3
- ↑ PZ vom 06.04.1960 Seite 7
- ↑ PZ vom 15.11.1961 Seite 11
- ↑ PZ vom 07.11.1964 Seite 9
- ↑ PZ vom 06.04.1965 Seite 9
- ↑ PZ vom 04.11.1958 Seite 9
- ↑ PZ vom 03.08.1960 Seite 6
- ↑ PZ vom 08.09.1964 Seite 9
- ↑ PZ vom 18.01.1967 Seite 14
