Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Ketterers Braustüble: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Ein Anfang (dank an Sascha Rehm für den Tipp)
 
Bilder bis auf eines als <gallery> unter Überschrift "Weitere Bilder" formatiert; + Bild
 
(13 dazwischenliegende Versionen von 8 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{OpenStreetMap|48.88877|8.69502|15}}
'''Ketterers Braustüble''' bietet in [[Pforzheim]] bodenständige, badisch-schwäbischen Küche zu bezahlbaren Preisen. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die 70er Jahre, als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.
[[Datei:Pforzheim 2016 040.jpg|thumb|Ketterers Braustüble]]
'''Ketterers Braustüble''' war eine Gaststätte an der [[Jahnstraße]] 10 in [[Pforzheim]]. Es war die Brauereigaststätte der [[Privatbrauerei Wilhelm Ketterer KG]] und befand sich im selben Gebäude wie die Brauerei. Während der Covid-19-Pandemie [[2020]] wurde die Gaststätte geschlossen und blieb es seitdem, die Räumlichkeiten sind aber noch in unverändertem Zustand (Stand: Mai 2026).

Die Gaststätte bot bodenständige, [[Baden|badisch]]-[[Schwaben|schwäbische]] Küche. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die [[1970er]] Jahre. Als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.

== Geschichte ==
Das historische Gebäude wurde im Jahre 1910 nach Entwürfen von [[Hermann Walder]] erbaut. Das im Krieg beschädigte Gebäude wurde verändert wieder aufgebaut. Das Portal mit seinen Bildhauerarbeiten ist noch original erhalten.

Der Münchner Maler und Designer [[Fritz Quidenus]] war regelmäßig für die Brauerei Ketterer tätig. 1908 war sein erstes Bild für Pforzheim „Die Bierprobe von anno dazumal“ im Braustüble. Nach Ansicht des Künstlers war es „anno dazumal“ üblich, dass der Gastwirt den Biertrinkern etwas Bier auf die Sitzbank goss, auf der die Trinker saßen. Wenn der Gast daran kleben blieb, war das Bier einwandfrei. Das Gemälde zeigte den Wirt, der im Vorbeigehen die Bank etwas anhob, um so eine bessere Qualität vorzutäuschen.

Im Zuge der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie musste die Gaststätte 2020 einstweilig geschlossen werden. Da der Pächter seinen im selben Jahr auslaufenden Pachtvertrag nicht verlängerte, entband ihn die Brauerei von seinem Pachtvertrag. Seitdem wurde die Gaststätte nicht mehr geöffnet, auch nach Ende der Pandemie nicht mehr, und befindet sich in einer Art "Dornröschenschlaf".

== Weitere Bilder ==
<gallery>
Datei:Pforzheim 2016 039.jpg|Eingangsbereich mit Reliefbild
Datei:Braustueble eingangsrelief.jpg|Eingangsrelief bei Ketterers Braustüble mit dem Spruch "Trink mer no a Tröpfche".
Datei:Ketterers Braustüble, Jahnstraße 10 in Pforzheim, Entwurf Hermann Walder (geb. 3. November 1847 in Karlsruhe; gest. 20. August 1921), erbaut 1910.png|Historische Aufnahme
Datei:Ketterers Braustüble, Jahnstraße 10 in Pforzheim, Entwurf Hermann Walder (geb. 3. November 1847 in Karlsruhe; gest. 20. August 1921), erbaut 1910, Façaden-Figur erster Preis aus dem Künstlerwettbewerb.png|Historische Postkarte
Datei:Brauerei Ketterer 19.. 4.JPG|Vor der Kriegszerstörung
Datei:Ketterer.jpg|Veränderter Wiederaufbau nach der Kriegszerstörung
</gallery>


== Adresse ==
== Adresse ==
Zeile 6: Zeile 27:
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75173]] Pforzheim
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75173]] Pforzheim


: {{Telefon|0 72 31|21732}}
: {{Telefon|0 72 31|2 17 32}}
: {{Telefax|0 72 31|44 06 64}}

== Weblink ==
* {{Homepage|www.Ketterers-Braustueble.de}}

== Literatur ==
* ''' Walder, Hermann '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 374-375.


[[Kategorie:Gastronomie]]
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Unternehmen (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Restaurant]]

Aktuelle Version vom 2. Mai 2026, 21:45 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Ketterers Braustüble

Ketterers Braustüble war eine Gaststätte an der Jahnstraße 10 in Pforzheim. Es war die Brauereigaststätte der Privatbrauerei Wilhelm Ketterer KG und befand sich im selben Gebäude wie die Brauerei. Während der Covid-19-Pandemie 2020 wurde die Gaststätte geschlossen und blieb es seitdem, die Räumlichkeiten sind aber noch in unverändertem Zustand (Stand: Mai 2026).

Die Gaststätte bot bodenständige, badisch-schwäbische Küche. Die Einrichtung erinnert ein wenig an die 1970er Jahre. Als Besonderheit gibt es Sitznischen in alten Fässern.

Geschichte

Das historische Gebäude wurde im Jahre 1910 nach Entwürfen von Hermann Walder erbaut. Das im Krieg beschädigte Gebäude wurde verändert wieder aufgebaut. Das Portal mit seinen Bildhauerarbeiten ist noch original erhalten.

Der Münchner Maler und Designer Fritz Quidenus war regelmäßig für die Brauerei Ketterer tätig. 1908 war sein erstes Bild für Pforzheim „Die Bierprobe von anno dazumal“ im Braustüble. Nach Ansicht des Künstlers war es „anno dazumal“ üblich, dass der Gastwirt den Biertrinkern etwas Bier auf die Sitzbank goss, auf der die Trinker saßen. Wenn der Gast daran kleben blieb, war das Bier einwandfrei. Das Gemälde zeigte den Wirt, der im Vorbeigehen die Bank etwas anhob, um so eine bessere Qualität vorzutäuschen.

Im Zuge der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie musste die Gaststätte 2020 einstweilig geschlossen werden. Da der Pächter seinen im selben Jahr auslaufenden Pachtvertrag nicht verlängerte, entband ihn die Brauerei von seinem Pachtvertrag. Seitdem wurde die Gaststätte nicht mehr geöffnet, auch nach Ende der Pandemie nicht mehr, und befindet sich in einer Art "Dornröschenschlaf".

Weitere Bilder

Adresse

Ketterers Braustüble
Jahnstraße 10
75173 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 2 17 32
Telefax: (0 72 31) 44 06 64

Weblink

Literatur

  • Walder, Hermann . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 374-375.