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Nagoldtalbahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Nagoldtalbahn''' ist die 69,4 km lange Eisenbahnstrecke [[Pforzheim]] - [[Hochdorf (b Horb)]] - [[Horb]], die großenteils dem namensgebenden Fluss [[Nagold (Fluss)|Nagold]] folgt und von diesem am gleichnamigen Ort bergwärts abzweigt, nämlich in einen Tunnel Richtung Hochdorf. Dieser obere Abschnitt ist deshalb wartungsintensiv und steht auch wegen relativ geringer Nachfrage gelegentlich zur Diskussion. Im Bahnhof Pforzheim-[[Brötzingen]] Mitte zweigt die [[Enztalbahn]] ab. |
Die '''Nagoldtalbahn''' ist die 69,4 km lange Eisenbahnstrecke [[Pforzheim]] - [[Hochdorf (b Horb)]] - [[Horb]], die großenteils dem namensgebenden Fluss [[Nagold (Fluss)|Nagold]] folgt und von diesem am gleichnamigen Ort bergwärts abzweigt, nämlich in einen Tunnel Richtung Hochdorf. Dieser obere Abschnitt ist deshalb wartungsintensiv und steht auch wegen relativ geringer Nachfrage gelegentlich zur Diskussion. Im Bahnhof Pforzheim-[[Brötzingen]] Mitte zweigt die [[Enztalbahn]] ab. |
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Durch den [[VPE]] und den [[KVV]] wurde die Nagoldtalbahn seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 als Regionalbahnlinie '''R 61''' bezeichnet, zuvor als ''R 52''. Die Änderung wurde nötig, weil der KVV zur Harmonisierung seiner Linienbezeichnungen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar die Bezeichnungen für Regionalbahnlinien in der Südpfalz änderte, so dass die Linienbezeichnung R 52 nun für die Bahnlinie Wörth (Rhein) – Lauterbourg stand. |
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Im Zuge der landesweiten Vereinheitlichung von Linienbezeichnungen im baden-württembergischen Schienenpersonennahverkehr werden die auf der Nagoldtalbahn verkehrenden Züge heute als '''RB 74''' geführt. |
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Im Sommer und Herbst [[2011]] wurde die Strecke im Auftrag der Deutschen Bahn für rund 18 Millionen Euro modernisiert. |
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Dabei wurden die Bahnhöfe [[Nagold]], [[Wildberg]], [[Bad Teinach]], [[Bad Liebenzell]] und [[Unterreichenbach]] mit moderner Signaltechnik ausgerüstet und weitere Modernisierungen durchgeführt. |
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*[[1988]] Einstellung Weil der Stadt — Calw und anschließende Verlegung der Haltestelle Calw von der Weiche weg in Stadtnähe |
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*[[2008]] Einweihung des Kreuzungsbahnhofes [[Dillweißenstein]]. Dieser ermöglicht den 30-Minuten-Takt. |
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== Weblinks == |
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*[http://www.eisenbahnfreunde-pforzheim.de/kulturbahn/index.html Informationen zur Strecke bei den Eisenbahnfreunden] |
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*[http://www.vpe.de/pdf/fp_akt/R61.pdf Der Fahrplan bei der VPE] |
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[[Kategorie:Bahnstrecke]] |
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Aktuelle Version vom 1. Juni 2026, 14:04 Uhr

Die Nagoldtalbahn ist die 69,4 km lange Eisenbahnstrecke Pforzheim - Hochdorf (b Horb) - Horb, die großenteils dem namensgebenden Fluss Nagold folgt und von diesem am gleichnamigen Ort bergwärts abzweigt, nämlich in einen Tunnel Richtung Hochdorf. Dieser obere Abschnitt ist deshalb wartungsintensiv und steht auch wegen relativ geringer Nachfrage gelegentlich zur Diskussion. Im Bahnhof Pforzheim-Brötzingen Mitte zweigt die Enztalbahn ab.
Stationen



- Pforzheim Hauptbahnhof
- Pforzheim Maihälden
- Brötzingen Mitte
- Pforzheim-Weißenstein
- Unterreichenbach
- Monbach-Neuhausen
- Bad Liebenzell
- Hirsau
- Calw
- Bad Teinach-Neubulach
- Wildberg (Württ)
- Nagold
- Nagold-Steinberg
- Nagold-Iselshausen
- Hochdorf (b Horb)
- Horb
Durch den VPE und den KVV wurde die Nagoldtalbahn seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 als Regionalbahnlinie R 61 bezeichnet, zuvor als R 52. Die Änderung wurde nötig, weil der KVV zur Harmonisierung seiner Linienbezeichnungen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar die Bezeichnungen für Regionalbahnlinien in der Südpfalz änderte, so dass die Linienbezeichnung R 52 nun für die Bahnlinie Wörth (Rhein) – Lauterbourg stand.
Im Zuge der landesweiten Vereinheitlichung von Linienbezeichnungen im baden-württembergischen Schienenpersonennahverkehr werden die auf der Nagoldtalbahn verkehrenden Züge heute als RB 74 geführt.
Modernisierung
Im Sommer und Herbst 2011 wurde die Strecke im Auftrag der Deutschen Bahn für rund 18 Millionen Euro modernisiert.
Dabei wurden die Bahnhöfe Nagold, Wildberg, Bad Teinach, Bad Liebenzell und Unterreichenbach mit moderner Signaltechnik ausgerüstet und weitere Modernisierungen durchgeführt. So wurden die Bahnsteige auf eine Höhe von 55 Zentimeter erhöht, so dass die Züge ebenerdig mit Fahrrädern oder Kinderwagen bestiegen werden können.
Fahrt nach Maulbronn
In den Sommermonaten fährt die Kulturbahn weiter nach Maulbronn-Stadt. Außerdem hat sie einen Pendelverkehr zwischen den Bahnhöfen Maulbronn-West und Maulbronn-Stadt bei Veranstaltungen im Kloster Maulbronn
Tunnel
Zwischen den Stadtteilen Brötzingen und Dillweißenstein befindet sich der Brötzinger Tunnel.
Bei Wildberg befindet sich kurz vor dem Bahnhof Wildberg der Wildberger Tunnel und bei Calw der Rudersbergtunnel, zwei von insgesamt acht Tunneln auf der Nagoldtalbahn.
Geschichte
- 1868 Eröffnung Württembergische Schwarzwaldbahn: Weil der Stadt — Calw — Horb
- 1872 bis 1874 Eröffnung Pforzheim — Calw
- 1988 Einstellung Weil der Stadt — Calw und anschließende Verlegung der Haltestelle Calw von der Weiche weg in Stadtnähe
- 2005 Aufnahme des Betriebes als „Kulturbahn“ durch DB ZugBus – Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB), einige Züge verkehren von / nach Tübingen sowie im Sommer an Sonn- und Feiertagen von / nach Maulbronn Stadt
- 2008 Einweihung des Kreuzungsbahnhofes Dillweißenstein. Dieser ermöglicht den 30-Minuten-Takt.
Bilder
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Bahnhofsgebäude Nagold
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Brücke bei Kentheim mit Ausfahrt aus dem Rudersbergtunnel
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Bahnhof Bad Teinach mit Kulturbahn
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Brücke bei Kentheim
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die Strecke kurz vor Unterreichenbach
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Eisenfachwerkbrücke in Unterreichenbach
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Das Brötzinger Viadukt
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Kulturbahn im Bahnhof Mühlacker
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Bahn in Maulbronn-Stadt beim Ostereiermarkt 2013
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Fahrplan am Ende in Maulbronn