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Karlsruher Verkehrsverbund

Von PFENZ
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Fahrkartenautomat für VPE-, KVV- und DB-Fahrkarten
AVG-Stadtbahn als S 5 in Pforzheim Hbf

Der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) organisiert seit 1994 den ÖPNV in Karlsruhe und Umgebung. Er stellt im Verbundgebiet die Regieebene aller Verkehrsunternehmen dar.

Mit Wirkung vom 18. Dezember 2025 sind die Stadt Pforzheim und der Enzkreis dem KVV als Gesellschafter beigetreten. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 soll der Verbundtarif des KVV auf das bisherige Gebiet des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE) ausgedehnt werden.[1]

Aufgaben

Die Aufgaben des Verkehrsverbundes sind u.a.:

  • Koordination aller Verkehrsunternehmen (VU) im Verbundgebiet
  • Erarbeiten von Fahrplänen und die Abstimmung der Fahrpläne an Umsteigepunkten
  • Herausgabe von Fahrplänen
  • Schaffung einer einheitlichen Tarifstruktur
  • Einnahmeaufteilung
  • Grundsatzplanung und Liniennetzplanung
  • Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung

Die Gesellschaft ist jedoch nur eine Verwaltungsgesellschaft, die Transportleistungen ein- und verkauft. Unternehmen, die im Auftrag des KVV fahren, sind beispielsweise die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), die Deutsche Bahn AG sowie mehrere Busunternehmen.

Verbundgebiet

Das Verbundgebiet des Karlsruher Verkehrsverbundes besteht im Wesentlichen aus der Stadt und dem Landkreis Karlsruhe, dem Landkreis Rastatt, der Stadt Baden-Baden und dem pfälzischen Kreis Germersheim. Im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz gehören die Stadt Bad Herrenalb und die Gemeinde Dobel seit dessen Gründung zum KVV.

Neue S 9 auf dem Weg nach Bruchsal

Außerdem gehören seit 1. Januar 2007 sämtliche Schienenstrecken im Bereich des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE) sowie eine Reihe von Omnibusstrecken im Grenzgebiet des Enzkreises zum Landkreis Karlsruhe als Überlappungsbereich zum Verbundgebiet. Das bedeutet: Für Fahrten, die innerhalb des VPE-Verbundgebietes bleiben (z. B. von Königsbach nach Mühlacker), gelten auch dort dessen Fahrkarten, für durchgehende Fahrten aus dem oder ins eigentlichen KVV-Verbundgebiet (z. B. von Karlsruhe zum Bahnhof Mühlacker) die Fahrkarten des KVV. Für die Schienenstrecke von Karlsruhe über Remchingen bis Pforzheim Hbf galt diese Regelung bereits seit Gründung des KVV.

Ebenfalls als Überlappungsbereich sind auch der Kreis Südliche Weinstraße und die Stadt Landau in der Pfalz in den KVV einbezogen. Auch Knittlingen und zu bestimmten Veranstaltungen in Maulbronn gehören zum Übergangsbereich.

Organisation

Geschäftsführer des KVV war 2006 Dr. Walter Casazza. Zuvor war seit der Gründung Dr.-Ing. e. h. Dieter Ludwig Geschäftsführer gewesen.

Dr, Dieter Ludwig beim Bahnhofsfest 2019 in Bad Herrenalb

Die Gesellschafter des KVV sind die Stadt Karlsruhe, der Landkreis Karlsruhe, der Landkreis Rastatt, die Stadt Baden-Baden, der Landkreis Germersheim, die Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße und seit dem 18. Dezember 2025 auch das Land Baden-Württemberg, die Stadt Pforzheim und der Enzkreis.[1]

Adresse

Karlsruher Verkehrsverbund GmbH
Tullastraße 71
76131 Karlsruhe
Tel: (07 21) 61 07 - 0

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Der Karlsruher Verkehrsverbund wächst, Pressemeldung des KVV vom 21. Januar 2026

Weblinks


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