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'''Margot Braun''' (* [[Geburtstag::7. März]] [[Geburtsjahr::1929]] in {{Geboren in|Kassel}}) war [[Ist (unverlinkt)::Schülerin]] in [[Tätig in::Pforzheim]] an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und Opfer der Judenverfolgung im [[Nationalsozialismus]]. |
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Sie musste ab [[1936]] das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen. |
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Ihr Vater Georg wurde am [[9. November]] [[1944]] ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert und „starb“ dort am [[3. Januar]] [[1945]] unter ungeklärten Umständen. |
Ihr Vater Georg wurde am [[9. November]] [[1944]] ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert und „starb“ dort am [[3. Januar]] [[1945]] unter ungeklärten Umständen. |
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Die Großeltern Hermine und Moritz Holzer kamen vom Lager Gurs in das Lager La Meyze und konnten sich nach Großbritannien retten. |
Die Großeltern Hermine und [[Moritz Holzer]] kamen vom Lager Gurs in das Lager La Meyze und konnten sich nach Großbritannien retten. |
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*derselbe: ''"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten"'', in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000 |
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Aktuelle Version vom 28. November 2020, 15:16 Uhr
Margot Braun (* 7. März 1929 in Kassel) war Schülerin in Pforzheim an der Osterfeld-Schule und Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Diskriminierung
Sie musste ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.
„Ich kann mich noch ganz gut an die Osterfeld-Schule erinnern. Zuerst sind wir mit allen Kindern zusammen gewesen. Später (1936) sind zwei Zimmer für die jüdischen Kinder abgetrennt worden…
Lehrer Marx gedenkt mir wie auch ein Lehrer Goldberg… die Lehrer machten das Beste aus den Umständen…“''
Abschiebung
Die Nazis schoben Margot und ihre Eltern Georg und Jenny 1941 nach Ungarn ab, da der Vater ungarischer Staatsbürger war.
Deportation
„Am 22. 10. 1940 ist meine ganze Familie (ins Lager Gurs) deportiert worden, meine Großeltern, meine Tante und ihre Tochter und ein Onkel…“
Ihr Vater Georg wurde am 9. November 1944 ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert und „starb“ dort am 3. Januar 1945 unter ungeklärten Umständen.
Die Großeltern Hermine und Moritz Holzer kamen vom Lager Gurs in das Lager La Meyze und konnten sich nach Großbritannien retten.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Margot Braun am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.
Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle mit Sarah Hary: „... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs (= Pforzheimer Hefte Nr. 10); herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4
- derselbe: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- Gerhard Brändle, mit Rebecca Eger: Schikaniert, diskriminiert, vertrieben, deportiert...: Biographien der Kinder und Lehrkräfte am "Schulgetto" an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936–1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld am 27.1.2011; herausgegeben von der Osterfeld-Realschule, Pforzheim 2011 [ohne ISBN]
Weblinks
- Gedenkseite für ehemalige jüdische Mitbürger auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim