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Louis Daube: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Louis Daube''' (geb. [[27. April]] [[1873]], am [[22. Oktober]] [[1940]] nach Gurs deportiert, dort gestorben) war Viehhändler und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].
'''Louis Daube''' (* [[Geburtstag::27. April]] [[Geburtsjahr::1873]], am [[22. Oktober]] [[1940]] nach {{gestorben in|Gurs}} deportiert, dort gestorben) war [[Ist::Viehhändler]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und [[Ist::NS-Opfer|Opfer des Nationalsozialismus]].


==Leben==
==Leben==

Louis Daube gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte mit seiner Ehefrau Elise geb. Maier in der [[Jahnstraße]] 33.
Louis Daube gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte mit seiner Ehefrau Elise geb. Maier in der [[Jahnstraße]] 33.


==Deportation==
==Deportation==
Am 22. Oktober [[1940]] holten die Nazis das Ehepaar Daube aus ihrer Wohnung und deportierten sie wie die Familie Dreifuß aus demselben Haus und 189 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins [[Internierungslager Gurs]] in Südfrankreich. Louis Daube starb im Lager Gurs, seine Frau Elise wurde am 4. Dezember [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie gilt als verschollen.

Am 22. Oktober [[1940]] holten die Nazis das Ehepaar Daube aus ihrer Wohnung und deportierten sie wie die Familie Dreifuß aus demselben Haus und 189 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Louis Daube starb im Lager Gurs, seine Frau Elise wurde am 4. Dezember [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie gilt als verschollen.


==Schicksal der Nachbarn==
==Schicksal der Nachbarn==

Ludwig Dreifuß wurde in Auschwitz ermordet, Maria Dreifuß überlebte und kehrte nach [[1945]] nach Pforzheim zurück, die Kinder Lothar (* [[1935]]) und Renate (* [[1938]]) wurden durch Hilfsorganisationen in Frankreich gerettet und leben in den USA.
Ludwig Dreifuß wurde in Auschwitz ermordet, Maria Dreifuß überlebte und kehrte nach [[1945]] nach Pforzheim zurück, die Kinder Lothar (* [[1935]]) und Renate (* [[1938]]) wurden durch Hilfsorganisationen in Frankreich gerettet und leben in den USA.


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der Aktion [[Stolpersteine]] wurde für Louise Daube am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Jahnstraße 33 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Louise Daube am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Jahnstraße 33 in den Boden eingelassen.
* [[Adressbuch Pforzheim]]
* {{Brändle 1985}}


==Quellen==
== Weblinks ==
* {{Gedenkverzeichnis|D/Daube,_Louis|Louis Daube}}
* Adressbuch Pforzheim
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0


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[[Kategorie:NS-Opfer]]
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Aktuelle Version vom 10. Januar 2020, 17:50 Uhr

Louis Daube (* 27. April 1873, am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert, dort gestorben) war Viehhändler in Pforzheim und Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Louis Daube gehörte zur jüdischen Gemeinde in Pforzheim und wohnte mit seiner Ehefrau Elise geb. Maier in der Jahnstraße 33.

Deportation

Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis das Ehepaar Daube aus ihrer Wohnung und deportierten sie wie die Familie Dreifuß aus demselben Haus und 189 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Louis Daube starb im Lager Gurs, seine Frau Elise wurde am 4. Dezember 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie gilt als verschollen.

Schicksal der Nachbarn

Ludwig Dreifuß wurde in Auschwitz ermordet, Maria Dreifuß überlebte und kehrte nach 1945 nach Pforzheim zurück, die Kinder Lothar (* 1935) und Renate (* 1938) wurden durch Hilfsorganisationen in Frankreich gerettet und leben in den USA.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Louise Daube am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Jahnstraße 33 in den Boden eingelassen.

Quellen

Weblinks