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Oskar Theodor Loos: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Oskar Theodor Loos''' (*[[26. Juni]] [[1903]] in Pforzheim † [[30.April]] [[1990]] in Pforzheim) war ein [[Pforzheim]]er Bildhauer und Restaurator.
[[Datei:Porträt von Oskar Theodor Loos (geb. 26.6.1903 in Pforzheim; gest. 30.4.1990 in Pforzheim), Bild b.jpg|thumb|Porträt von Oskar Theodor Loos ]]
[[Datei:Porträt von Oskar Theodor Loos (geb. 26.6.1903 in Pforzheim; gest. 30.4.1990 in Pforzheim).jpg|thumb|Oskar Theodor Loos bei der Arbeit]]
'''Oskar Theodor Loos''' (* [[Geburtstag::26. Juni]] [[Geburtsjahr::1903]] in [[Geboren in::Pforzheim]]; † [[Todestag::30. April]] [[Todesjahr::1990]] [[Gestorben in::Pforzheim|ebenda]]) war ein [[Tätig in::Pforzheim]]er [[Ist::Bildhauer]] und [[Ist::Restaurator]].


== Leben ==
Loos ist in der Pforzheimer Altstadt geboren und in der [[Nordstadt]] aufgewachsen. Er besuchte in Pforzheim die [[Kunstgewerbeschule]] und lernte bei [[Max Kassube]] die Holzschnitzerei. Ab [[1925]] besuchte er die Kunstakademie in [[Karlsruhe]] und machte dort seinen Abschluß als freischaffender Bildhauer. [[1931]] eröffnete er an der Ecke [[Markgrafenstraße]], [[Bernhardstraße]] seine erste eigene Bildhauerwerkstatt. Ab [[1935]] hatte er ein Atelier in der [[Bauschlotter Straße]].


Loos ist in der Pforzheimer [[Altstadt]] geboren und in der [[Nordstadt]] aufgewachsen. Er besuchte in Pforzheim die [[Kunstgewerbeschule]] und lernte bei [[Max Kassube]] die Holzschnitzerei. Ab [[1925]] besuchte er die Kunstakademie in [[Karlsruhe]] und machte dort seinen Abschluß als freischaffender Bildhauer. [[1931]] eröffnete er an der Ecke [[Markgrafenstraße]] und [[Bernhardstraße]] in [[Tätig in::Pforzheim]] seine erste eigene Bildhauerwerkstatt. Ab [[1935]] hatte er ein Atelier in der [[Bauschlotter Straße]].
Während des [[zweiter Weltkrieg|zweiten Weltkriegs]] war er Soldat und kam dann in amerikanische Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr fand er fast alle seine Werke zerstört vor.


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Soldat und kam dann in amerikanische Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr fand er fast alle seine Werke zerstört vor.
In der Zeit ab [[1946]] engagierte er sich stark bei den [[Freunde der Schloßkirche|Freunden der Schloßkirche]]. Als Restaurator war er auch überregional gefragt. In Pforzheim hat er unter Anderem an der [[Schloßkirche]], am hölzernen, spätgotischen Altarkreuz der Auferstehungskirche und an der Figurengruppe ''Frühling Sommer Herbst Winter'' aus der Mitte des 18ten Jahrhunderts im Kräutergarten des [[Stadtmuseum]] gearbeitet. Im Archivbau am [[Schloßberg]] hat er die Epitaphien im Gewölbe der Landschaftsstube restauriert.


Er war mit der Fotografin [[Erica Loos]] verheiratet.
Er war mit der Fotografin {{Verheiratet mit|Erica Loos}} verheiratet.


Zu seinem 80. Geburtstag [[1983]] hat die Stadt im [[Archivbau]] eine Ausstellung des Werks von Loos veranstaltet.
Zu seinem 80. Geburtstag [[1983]] hat die Stadt im [[Archivbau]] eine Ausstellung des Werks von Loos veranstaltet.


== Quelle ==
== Werke ==

Als Restaurator war er auch überregional gefragt. In Pforzheim hat er unter Anderem an der [[Schloßkirche]], am hölzernen, spätgotischen Altarkreuz der Auferstehungskirche und an der [[Figurengruppe Frühling Sommer Herbst Winter|Figurengruppe ''Frühling Sommer Herbst Winter'']] aus der Mitte des [[18. Jahrhundert]]s (heute im Kräutergarten des [[Stadtmuseum]]s) gearbeitet. Im Archivbau am [[Schloßberg]] hat er die Epitaphien im Gewölbe der Landschaftsstube restauriert.

* Mitwirkung am Bauschmuck der Buckenberg-Kaserne, 1935-1936
* Mitwirkung am Wiederaufbau der Schloßkirche, 1946-1956. In der Zeit ab [[1946]] engagierte er sich stark bei den [[Freunde der Schloßkirche|Freunden der Schloßkirche]].
* Brunnenbüble im Schloßkirchenpark, 1934
* Hauptfriedhof Grabmal [[Alfons Kirchenmaier]], 1954
* Hauptfriedhof Grabmal Bauer, 1957

== Quellen ==
* Karl Hofmann, Alfred Hübner: ''In und aus Pforzheim'', 63 KünstlerInnnen, [[Stadt Pforzheim]], [[Stadtarchiv]], ISBN 3-9802822-5-2
* Karl Hofmann, Alfred Hübner: ''In und aus Pforzheim'', 63 KünstlerInnnen, [[Stadt Pforzheim]], [[Stadtarchiv]], ISBN 3-9802822-5-2
* PZ vom 28.06.1983
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 28. Juni 1983
* ''' Loos, Oskar Theodor '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 361.

== Weblinks ==
*[https://www.deutsche-biographie.de/pnd1012803953.html deutsche-biographie.de]


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Aktuelle Version vom 10. Juli 2019, 09:23 Uhr

Porträt von Oskar Theodor Loos
Oskar Theodor Loos bei der Arbeit

Oskar Theodor Loos (* 26. Juni 1903 in Pforzheim; † 30. April 1990 ebenda) war ein Pforzheimer Bildhauer und Restaurator.

Leben

Loos ist in der Pforzheimer Altstadt geboren und in der Nordstadt aufgewachsen. Er besuchte in Pforzheim die Kunstgewerbeschule und lernte bei Max Kassube die Holzschnitzerei. Ab 1925 besuchte er die Kunstakademie in Karlsruhe und machte dort seinen Abschluß als freischaffender Bildhauer. 1931 eröffnete er an der Ecke Markgrafenstraße und Bernhardstraße in Pforzheim seine erste eigene Bildhauerwerkstatt. Ab 1935 hatte er ein Atelier in der Bauschlotter Straße.

Während des Zweiten Weltkriegs war er Soldat und kam dann in amerikanische Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr fand er fast alle seine Werke zerstört vor.

Er war mit der Fotografin Erica Loos verheiratet.

Zu seinem 80. Geburtstag 1983 hat die Stadt im Archivbau eine Ausstellung des Werks von Loos veranstaltet.

Werke

Als Restaurator war er auch überregional gefragt. In Pforzheim hat er unter Anderem an der Schloßkirche, am hölzernen, spätgotischen Altarkreuz der Auferstehungskirche und an der Figurengruppe Frühling Sommer Herbst Winter aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (heute im Kräutergarten des Stadtmuseums) gearbeitet. Im Archivbau am Schloßberg hat er die Epitaphien im Gewölbe der Landschaftsstube restauriert.

  • Mitwirkung am Bauschmuck der Buckenberg-Kaserne, 1935-1936
  • Mitwirkung am Wiederaufbau der Schloßkirche, 1946-1956. In der Zeit ab 1946 engagierte er sich stark bei den Freunden der Schloßkirche.
  • Brunnenbüble im Schloßkirchenpark, 1934
  • Hauptfriedhof Grabmal Alfons Kirchenmaier, 1954
  • Hauptfriedhof Grabmal Bauer, 1957

Quellen

  • Karl Hofmann, Alfred Hübner: In und aus Pforzheim, 63 KünstlerInnnen, Stadt Pforzheim, Stadtarchiv, ISBN 3-9802822-5-2
  • Pforzheimer Zeitung vom 28. Juni 1983
  • Loos, Oskar Theodor . In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 361.

Weblinks