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Herta Levy: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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'''Herta Levy''' (geb. 16. Mai [[1921]] in Mühlbach bei Eppingen) war Schülerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
'''Herta Levy''' (* [[Geburtstag::16. Mai]] [[Geburtsjahr::1921]] in {{Geboren in|Mühlbach}} bei [[Eppingen]]) war Schülerin in [[Pforzheim]] und wurde dort [[Ist::NS-Opfer|Opfer der Judenverfolgung]] im Nationalsozialismus.


==Diskriminierung==
==Diskriminierung und Flucht==


Herta Levy musste [[1936]] das Hilda-Gymnasium verlassen.
Herta Levy musste [[1936]] das [[Hilda-Gymnasium]] verlassen.


Ihre Mitschülerin Idel Bensinger erinnert sich:
Ihre Mitschülerin [[Idel Bensinger]] erinnert sich:
:''„Aus den letzten Jahren in der Hilda-Schule kann ich mich erinnern, dass wir jüdischen Schüler nicht mehr in der gleichen Schulbank sitzen durften wie die 'arischen' Mädchen, sondern man setzte uns in die hintersten Bänke. Auch konnten wir nicht mehr zusammen spielen in den Pausen oder auf dem Schulhof, d.h. man isolierte uns vollständig...''

''"Aus den letzten Jahren in der Hilda-Schule kann ich mich erinnern, dass wir jüdischen Schüler nicht mehr in der gleichen Schulbank sitzen durften wie die 'arischen' Mädchen, sondern man setzte uns in die hintersten Bänke. Auch konnten wir nicht mehr zusammen spielen in den Pausen oder auf dem Schulhof, d.h. man isolierte uns vollständig..."''


==Flucht==

Herta Levy konnte mit ihren Eltern Johanna und David und ihrem Bruder Siegbert Levy [[1938]] in die USA fliehen.


Herta Levy konnte mit ihren Eltern [[Johanna Levy|Johanna]] und [[David Levy|David]] und ihrem Bruder [[Siegbert Levy]] [[1938]] in die USA fliehen.


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der [[Stolpersteine|Aktion „Stolpersteine“]] wurde für Herta Levy am 27. Januar [[2011]] ein Stein vor ihrer früheren Schule, dem Hilda-Gymnasium, in den Boden eingelassen.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Herta Levy am 27. 1. [[2011]] ein Stein vor ihrer früheren Schule, dem Hilda-Gymnasium, in den Boden eingelassen.



==Literatur==
==Literatur==
* {{Brändle 1985}}
* {{Brändle 2000}}


==Weblinks==
- Gerhard Brändle, Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1985
* {{Gedenkverzeichnis|L/Levy,_Herta}}


{{SORTIERUNG:Levy, Herta}}
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim [[1933]] bis [[1945]]: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
[[Kategorie:Frau]]

[[Kategorie:NS-Opfer]]

[[Kategorie:Jude]]
==Weblinks==
Eintrag Herta Levy in der Datenbank der zwischen [[1919]] und [[1945]] in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim

Aktuelle Version vom 19. Februar 2019, 09:02 Uhr

Herta Levy (* 16. Mai 1921 in Mühlbach bei Eppingen) war Schülerin in Pforzheim und wurde dort Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Diskriminierung und Flucht

Herta Levy musste 1936 das Hilda-Gymnasium verlassen.

Ihre Mitschülerin Idel Bensinger erinnert sich:

„Aus den letzten Jahren in der Hilda-Schule kann ich mich erinnern, dass wir jüdischen Schüler nicht mehr in der gleichen Schulbank sitzen durften wie die 'arischen' Mädchen, sondern man setzte uns in die hintersten Bänke. Auch konnten wir nicht mehr zusammen spielen in den Pausen oder auf dem Schulhof, d.h. man isolierte uns vollständig...“

Herta Levy konnte mit ihren Eltern Johanna und David und ihrem Bruder Siegbert Levy 1938 in die USA fliehen.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Herta Levy am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule, dem Hilda-Gymnasium, in den Boden eingelassen.

Literatur

Weblinks