Wilhelm von Hirsau

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Teilweise erhaltene Bausubstanz des Aureliusklosters im Innern der Aureliuskirche
Der Eulenturm ist ein Überrest der von Wilhelm geweihten Klosterkirche St. Peter und Paul

Wilhelm von Hirsau (* um 1030 in Bayern; † 5. Juli 1091) war von 1069 bis zu seinem Tode Abt des Klosters Hirsau und ein bedeutender Klosterreformer.

Bei Wilhelms Amtsantritt bereits in Bau war ein Klosterneubau an der Stelle einer verfallenen, auf das Jahr 830 zurückgehenden Klosteranlage. Im Jahr 1071 wurde der Neubau wie sein Vorgänger dem heiligen Aurelius geweiht. Teile davon sind in der heutigen Aureliuskirche erhalten.

Unter Abt Wilhelm stieg das Kloster in kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten deutschen Zentren der cluniazensischen Reformbewegung auf und erfuhr einen großen Zulauf. Bereits 1082 begann Wilhelm daher jenseits der Nagold auf hochwassersicherem Gelände mit dem Bau einer neuen, weitläufigeren Klosteranlage.

Kurz vor seinem Tod war es Wilhelm am 2. Mai 1091 noch vergönnt, die neue Klosterkirche den Aposteln St. Peter und Paul zu widmen. Den Umzug des Konvents in die neue Anlage im folgenden Jahr sollte er jedoch nicht mehr erleben.

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