Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: vorstand@pfenz.net

Eckhard Spoerr

Von Stadtwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn du Zugang zu passenden Bildern hast, deren Copyright-Bedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann lade sie doch bitte hoch.

Eckhard Spoerr (* 1968 in Maulbronn) ist ein deutscher Manager.

Eckhard Spoerr wuchs als Sohn eines Steuerberater-Ehepaars in Mühlacker auf. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und war anschließend von 1993 bis 1997 beim Düsseldorfer Büro des Beratungshauses Booz Allen Hamilton, dann als selbständiger Unternehmensberater in der Telekommunikations- und IT-Branche tätig.

1999 holte Gerhard Schmid, Chef des Telekommunikationsunternehmens Mobilcom, Spoerr in seinen Konzern und machte ihn zum Vorstandsvorsitzenden der neu gegründeten Internettochter freenet.de, die er erfolgreich auf- und ausbaute. Nach beschlossener Fusion der freenet.de AG mit der Muttergesellschaft wurde Spoerr 2005 auch Vorstandsvorsitzender der Mobilcom AG. Hierbei setzte er sich gegen den vorherigen Mobilcom-Chef Thorsten Grenz durch, der die Fusion zuerst angeregt hatte. Die Fusion wurde 2007 schließlich vollzogen, der Konzern firmiert seitdem als Freenet AG.

2008 gelang Spoerr die Übernahme des größeren Mobilfunk-Konkurrenten debitel AG, der erst im Jahr zuvor selbst den Mitbewerber Talkline geschluckt hatte. Bald darauf gelang es ihm, auch den debitel-Vorstandsvorsitzenden Oliver Steil aus dem vereinigten Unternehmen zu drängen. Spoerr geriet allerdings von Seiten des Großaktionärs Permira, zuvor debitel-Haupteigner, unter Druck, weil die Integration der fusionierten Unternehmen nicht vorankomme und der geplante Verkauf der DSL-Sparte von Freenet bisher nicht gelungen sei. Arbeitnehmervertreter kritisierten ihn dafür, in den hinzuerworbenen Unternehmensteilen rücksichtslos Arbeitsplätze abzubauen und ganze Standorte zu schließen.

Am 23. Dezember 2008 erklärte Eckhard Spoerr auf eigenen Wunsch seinen Rücktritt vom Posten des Vorstandschefs zum 23. Januar 2009. Als Begründung führte er das langfristige Wohl des Unternehmens an, dem sein Rücktritt angesichts der "wohl polarisierenden Wirkung" seiner Person dienen solle.

Eckhard Spoerr ist Junggeselle, treibt gerne Sport und reist gerne. Er beschreibt sich häufig als sparsam in persönlichen wie unternehmerischen Belangen.

Quellen

Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Themenportale
Unterstützt von
Werkzeuge