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Georg Duldinger

Von PFENZ
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Georg Duldinger (* 7. September 1935 in Tuttlingen; † 31. Oktober 2025) war von 1972 bis 1992 katholischer Pfarrer in Calw und danach bis 2002 in Bad Wildbad.

Georg Duldinger wuchs in Kornwestheim auf und besuchte das Gymnasium in Ludwigsburg. Er entschied sich für eine theologische Laufbahn, wurde 1960 zum Diakon geweiht und empfing 1961 in Rottenburg seine Priesterweihe. Anschließend verbrachte er sein Vikariat in Freudenstadt und kam danach 1965 als Studentenpfarrer nach Ulm. Von 1972 bis 1992 war er katholischer Pfarrer in Calw und nebenamtlicher Schuldekan für das Dekanat Calw und den Schulamtsbezirk Freudenstadt. Unter seiner Verantwortung wurden die St. Josefskirche in Calw, die Heilig-Kreuz-Kirche in Heumaden und die Kirche Maria Frieden auf dem Wimberg renoviert.

Von 1992 an war Georg Duldinger Pfarrer der Kirchengemeinden St. Bonifatius in Bad Wildbad und St. Augustinus in Enzklösterle, wozu später noch St. Martinus in Calmbach kam. 2002 trat er in den Ruhestand, blieb aber noch bis 2014 ehrenamtlich Seelsorger der italienischsprachigen Gemeinde in Calw, von der er als "Don Giorgio" sehr geschätzt wurde. Dies führte auch dazu, dass er Ehrenbürger von Mirabella auf Sizilien wurde, wo viele der Calwer Italiener ihre Wurzeln haben.

Quellen