Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Emma Jaeger
Emma Franziska Jaeger, geb. Kiehnle (* 19. November 1830 in Pforzheim, † 4. Juni 1900 in Pforzheim) war eine wohlhabende Bürgerin Pforzheims, die sich durch großzügige Spenden und Stiftungen um ihre Heimatstadt verdient gemacht hat.
Emma Kiehnle wurde 1830 als Tochter des Pforzheimer Fabrikanten Johann Michael Kiehnle geboren. Sie heiratete einen Stuttgarter Fabrikanten, der aber bereits nach wenigen Jahren der Ehe starb. Emma Jaeger kehrte nach Pforzheim zurück und wohnte dort für den Rest ihres Lebens. Schon zu Lebzeiten spendete sie große Summen für gemeinnützige Zwecke, unter anderem gründete sie mit 150.000 Mark die für die Ausbildung junger Leute bestimmte Johann-Kiehnle-Stiftung.
In ihrem Testament vermachte Emma Jaeger ihr gesamtes Vermögen von über einer Million Goldmark der Stadt. Unter anderem hatte sie hiervon die Summe von 494.000 Mark zusammen mit ihrem Anwesen in der Lindenstraße für den Bau eines Volksbades bestimmt, das 1911 als Emma-Jaeger-Bad eröffnet wurde und bis heute ihren Namen trägt.
Ehrungen
Quellen
- Esther Schmalacker: Persönlichkeiten - Emma Jaeger, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, S. 172
- Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 250