Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Tiefenbronn
| Tiefenbronn | |
| Kreis: | Enzkreis |
| Koordinaten: | 48° 81′ N, 8° 81′ O |
| Höhe: | 428 m ü. NN |
| Fläche: | 14,79 km² |
| Einwohner: | 5.364 Stand: 31.12.2008 |
| Bevölkerungsdichte: | 363 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 75233 |
| Vorwahl: | 0 72 34 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemmingenstraße 1 75233 Tiefenbronn |
| Webpräsenz: | www.tiefenbronn.de |
| Bürgermeister: | Frank Spottek |
Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm). Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600 (Stand: 2006). Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum Biet.
Geschichte
Tiefenbronn wurde erstmals um 1105 im Hirsauer Codex erwähnt. 1324 kaufte der Ritter Wolf I. von Stein, von der Juliusburg zu Steinegg den Ort. 1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von Gemmingen-Hagenschieß weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich 1806 das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr 1839 wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde. Mit der Industrialisierung nach 1900 entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde
Wappen
Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer. Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.
Kirchengeschichte
Aus dem Weihetagebuch des Johann Adam Buckel:
- Am 11. September 1748 wurden ca. 600 Firmlinge in Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hamberg, Schellbronn, Hohenwarth und Lehningen gefirmt.
- Am 4. August 1756 wurden in Tiefenbronn 407 Firmlinge aus Tiefenbronn, Mühlhausen, Esingen und Bilfingen gefirmt.
- Am 5. Mai 1767 wurden in Tiefenbronn 594 Firmlinge aus Tiefenbronn, Neuhausen, Steinegg, Hohenwart, Schellbronn, Hamberg, Mühlhausen und Lehningen gefirmt.
- Am 6. Mai 1767 fand in Tiefenbronn die Firmung für 114 Firmlinge aus Dötzingen statt. ("inter quos quidam erant ex Wila, ceteris Wilanis obstinaciter emanentibus" = unter ihnen einige aus Weiler (Weil der Stadt), . . . . )
(Quelle: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle)
Sehenswürdigkeiten
- Die um das Jahr 1400 erbaute Kirche St. Maria Magdalena ist mit ihren Kunstschätzen überregional bedeutend. Der Magdalenenaltar von Lukas Moser aus dem Jahre 1431 und der Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469 sind einzigartig. Daneben gibt es noch die gotische Silbermonstanz von Jörg Seld mit kulturhistorischer Bedeutung.
- Das Bürger- und Kulturhaus Rose, ehemals Frei- und Asylhaus, wurde im Jahr 1512 erbaut und wird seit 1992 zu Gemeinderatssitzungen und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
- Das Geburtshaus des Naturforschers Franz Josef Gall (geboren 1758) ist mit einer Gedenktafel versehen.
Straßen
Straßen finden sich unter Straße (Tiefenbronn)
Ehrenbürger
- Der frühere Bürgermeister der Gemeinde Friedrich Sämann
Weblinks
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
