Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Reuchlinkolleg

Das Reuchlinkolleg ist die zweigeschossige Sakristei in der Johannes Reuchlin von 1455 bis 1522 ein Studierzimmer und seine Bibliothek hatte. Seit 2006 wird die beim Luftangriff auf Pforzheim 1945 zerstörte Sakristei im Auftrag der Freunde der Schloßkirche wiederaufgebaut. Ursprünglich war September 2007 als Eröffnungstermin geplant. Jetzt ist von Mitte 2008 die Rede.
Aus statischen Gründen wurde in den 50er Jahren anstelle der Sakristei drei Schwibbögen an den wiederaufgebauten Stiftschor gebaut. Diese Teile werden wie die alte Außenmauer in den Neubau integriert. Die Innengestaltung wird mit viel Glas realisiert.
Das Reuchlinkolleg wird in erster Linie eine Informationsstätte über den Humanisten Johannes Reuchlin (1455–1522) und kein Museum über Pforzheims großen Sohn.
Auf vier Etagen wird der Lebensweg Reuchlin thematisiert.
Im Erdgeschoß soll Reuchlins Pforzheimer Zeit gewidmet werden. Er und sein Neffe der Reformator Philipp Melanchthon sollen mit Hilfe moderner Technik visuell über ihre Zeit berichten.
Das erste Obergeschoß ist der Darstellung seines humanistischen Bildungswegs zugedacht.
Im zweiten Obergeschoß, wo seine Bibliothek und sein Arbeitszimmer lagen, soll dazu dienen seine Werke zu zeigen. Voraussichtlich werden einige ausgewählte Schriften von ihm an einem Bildschirm durchzublättern sein. Die Bibliothek Reuchlins befindet sich heute in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Doch die Stadt Pforzheim hat durch die Tätigkeit der Reuchlin-Forschungsstelle und eigene Ankäufe auch einen eigenen Bestand an Reuchlin-Werken gesammelt.
Im obersten Stockwerk wird dann Reuchlins Wirken und sein Nachleben dargestellt.