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Félix Jacquet

Von PFENZ
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Félix Jacquet war französischer Widerstandskämpfer in der Organisation „Réseau Alliance“ und wurde am 30. November 1944 von den Nationalsozialisten in Pforzheim im Waldgebiet Hagenschieß unweit des Wildparks ermordet.

Biografie:

Félix Jacquet ist am 17. Juli 1921 in Le Plessis an der Kanalküste geboren. Er war ledig und arbeitete im Lebensmittelgeschäft seiner Großeltern. Er verweigerte die Zwangsverpflichtung zur Arbeit in Nazi-Deutschland.

In der Resistance:

Er erhielt in der Widerstandsgruppe den Namen „Coliboeuf“, den Spitznamen der Menschen aus La Hague, sein Deckname war „Cochevis“, also „Haubenlerche“. Er war verantwortlich für die ständige Bereitschaft eines Kommandos der Widerstandsgruppe, in dem Waffen und Radiogeräte gelagert wurden. Außerdem war er zuständig für die Verbindung der Gruppe in der Normandie zur Zentrale in Paris. Verraten durch eine Frau, wurde er am 16. September 1943 in Paris festgenommen. Wann er wie ins Gefängnis Pforzheim kam, ist unbekannt.

Pforzheim:

Sein Schicksal ist am 30. November 1944 das von Suzanne Chireix und der anderen Angehörigen von Réseau Alliance.

Er ist beerdigt in Le Plessis – Lastelle in der Normandie.