Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Friolzheim

Friolzheim ist eine Gemeinde am östlichen Rand des Enzkreises im Heckengäu. Die Lage der Gemeinde ist durch die nahe Autobahnauffahrt Heimsheim sehr verkehrsgünstig.
Friolzheim hat 3746 Einwohner (Stand Juli 2009).
Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 854 ha, wovon 153 ha Wald sind.
Geschichte
Der Name Friolzheim stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert n. Chr., als die Franken die Gegend besiedelten. Unter dem Namen Friolesheim wurde die Gemeinde erstmals um das Jahr 1105 erwähnt. Kurz darauf erhielt das Kloster Hirsau den Ort als Schenkung. Ab 1461 gehörte Friolzheim zum Oberamt Leonberg, das 1934 in Landkreis Leonberg umbenannt wurde. Im Jahr 1832 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.
1895 wurde die gesamte Dorfmitte bei einem Großbrand stark zerstört. 1945 in den letzten Kriegstagen wurde Friolzheim noch stark beschädigt.
Durch die Kreisreform wurde Friolzheim 1973 dem Enzkreis zugeordnet.
Politik
Bürgermeister
Seit 2002 ist Michael Seiß Bürgermeister der Gemeinde.
Gemeinderat
Seit der letzten Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ist der Gemeinderat wie folgt zusammengesetzt:
| Unabhängige Listen | 75,8 % | 11 Sitze |
| CDU | 16,7 % | 2 Sitze |
| Sozial-Ökologische Liste | 7,5 % | 1 Sitz |
Die Gemeinde Friolzheim ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu, im Zweckverband "Altenpflegeheim Heckengäu" und im Wasserzweckverband Friolzheim – Wimsheim.
Sehenswürdigkeiten
- Auf der Gemarkung Friolzheim wurde ein römischer Leugenstein aus dem Jahre 245 nach Chr. gefunden, der den römischen Namen Portus für Pforzheim belegt. Eine Kopie des Leugensteins ist vor der Zehntscheuer aufgestellt.
- Die Zehntscheuer ist ein hoher ehemals klösterliche Massivbau neben der Kirche aus dem Jahre 1563.
- Die evangelische Kirche mit ihrem dicken, breiten Chorturm dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Belegt ist der Anbau des heutigen Kirchenschiffes um 1522.
Wappen

In zweigeteiletn Schild links in gold (gelb) zwei blaue Balken, rechts in blau ein goldener (gelber) Hirschkopf.
Der linke Teil des Wappens wurde vom Gemminger Wappen abgeleitet und weist auf den Verkauf der Gemeinde von der Herrschaft von Steinegg um 1407 an die Herren von Gemmingen. Das Wappen der Gemminger bestand aus einem blauen Feld und zwei goldenen (gelben) Balken. Aus heraldischen Gründen wurden die Farben umgekehrt. Der linke Teil des Wappens erinnernt daran , dass die Gemeinde von 1461 bis 1803 zum Kloster Hirsau (früher Hirschau) gehörte. Es zeigt ein vereinfachtes Hirsauer Wappen.
Sonstiges

Weblinks
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
