Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Keltern
Keltern ist ein Zusammenschluss der vor 1972 selbstständigen Gemeinden Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler. Keltern liegt im westlichen Enzkreis, zwischen Nordschwarzwald und Kraichgau.
Der Gemeindename wurde in Bezug auf die in den meisten Teilorten noch vorhandenen Keltergebäuden gewählt. Keltern ist immer noch eine Weinbaugemeinde.
Bürgermeister der circa 9100 Einwohner (Stand 22.05.2006) zählenden Gemeinde ist Herr Pfeifer.
Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 2984 ha, wovon noch circa 68 ha als Rebflächen bewirtschaftet werden.
Viele der Winzer gehören zur Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen, daneben gibt es noch drei selbst kelternde Weingüter. Zwei davon wirtschaften ökologisch.
Geschichte
Ellmendingen und Dietenhausen wurden schon im Jahr 919 erstmals urkundliche erwähnt, im 11.Jahrhundert wurde Dietlingen genannt. Der erste gesicherte Hinweis auf Weiler findet sich 1219 und von Niebelsbach etwa 1300.
Von 1579 – 1584 lebte der weltberühmte Astronom und Mathematiker Johannes Kepler mit seinen Eltern in Ellmendingen. Sein Vater hatte das Gasthaus Sonne gepachtet, woran dort eine Gedenktafel erinnert.
Dietenhausen
Der Ort hieß bei seiner ersten Erwähnung im 10. Jahrhundert Theotelenhusen. Bis ins 17. Jahrhundert waren die Herrschaftsverhältnisse der Gemeinde sehr kompliziert. Die Zisterzienserabtei Herrenalb und die Junker von Enzberg hatten Rechte am Ort. Durch die Reformation des Klosters im Jahr 1536 bekam Württemberg die Ortsherrschaft. Die Markgrafschaft Baden beherrschte den Ort ab 1603. Erst gehörte Dietenhausen zum Amt Langensteinbach, dann zum Amt Stein. Ab 1803 dann zum Oberamt, danach zum Bezirksamt und 1936 bis 1972 zum Landkreis Pforzheim.
Dietlingen
Duetlingen ist der Name Dietlingens bei der ersten urkundlichen Erwähnung im 12. Jahrhundert. Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (ca. 7. Jahrhundert). Unbedeutendere Spuren gibt es auch noch von römischer Besiedlung. Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalter teilten sich Baden und Württemberg die Herrschaft. Ab dem Jahr 1528 hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war Pforzheim der zuständige Amtssitz.
Ellmendingen
Ellmendingen wurde als Almusdingen im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom Personennamen Almut ab. Hier gibt es sogar eine ganze Gräbergruppe aus dem 7. Jahrhundert. Lange war Ellmendingen in Hirsauer Besitz, später herrschten die Herren von Remchingen. Im 14. Jahrhundert kam der Ort zu Baden und wie in Dietlingen wurde Pforzheim Amtssitz. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688/1689 wurde die Ortschaft niedergebrannt.
Niebelsbach
Im Jahr 1321 wurde der Ort als Nibelzpach urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gab es Unter- und Oberniebelsbach, die sich erst 1927 zur Gemeinde Niebelsbach vereinigten. Beide Siedlungen stammen vermutlich aus dem Hochmittelalter als die Herren von Straubenhart die Besiedelung des Nordschwarzwaldes vorantrieben. Baden und Württemberg teilten sich die Herrschaft im 15. Jahrhundert. Unterniebelsbach gelangte an das Kloster Frauenalb und im Jahr 1803 von dort nach Baden. Im Jahr 1806 kam es durch einen Tausch zu Württemberg, das schon seit 1528 Oberniebelsbach besaß. Niebelsbach gehörte zum Oberamt Neuenbürg. Mit dem gesamten Oberamt Neuenbürg kam es im Jahr 1938 zum neugeschaffenen Landkreis Calw. Aus der Gesamtgemeinde Keltern hat nur der Teilort Niebelsbach eine Württembergische Vergangenheit.
Weiler
Im Jahre 1219 bei der ersten schriftlichen Erwähnung hieß Weiler noch Wilre. Erst unter der Herrschaft der Herren von Straubenhart kam es vermutlich im Dreißigjährigen Krieg an Baden. Im Spätmittelalter gab es in Weiler eine Burg, die aber inzwischen fast spurlos verschwunden ist. Weiler gehörte immer zum Amt Pforzheim.
Sehenswürdigkeiten
- In Dietlingen und Ellmendingen sind die Evangelischen Kirchen die teilweise bis ins Spätmittelalter zurückgehen sehenswert.
- Das Heimatmuseum Alte Kelter in Ellmendingen
- Die Pankratiuskapelle in Niebelsbach.
- Die unter Denkmalschutz stehendeKelter in Dietlingen aus dem Jahre 1752.
Verwaltung
- Gemeindeverwaltung Keltern
- Weinbergstr.9
- Schloßstraße 2
- 75210 Keltern
- Telefon: (0 72 36) 7 03 - 0
- Telefax: (0 72 36) 7 03 - 35
- E-Mail:
gemeinde
keltern.de
Amtsblatt
Die "Gemeindenachrichten Keltern" werden wöchentlich von der Gemeinde heraugegeben.
Schulen
- Johannes Kepler Grundschule Ellmendingen
- Grund- und Hauptschule Dietlingen mit Werkrealschule
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Keltern”
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Keltern”
- - - - Vorlage veraltet, bitte nicht mehr benutzen! - - - Weiteres siehe Vorlage:Wikipedia2 - - - Link war: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Keltern”
- Jugendzentrum Keltern e.V.
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.