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Reste [[Römer|römischer]] Besiedlungen finden sich westlich von Wurmberg im Hausemertal, im Bereich der [[Hofstätter Stra0e (Wurmberg)|Hofstätter Straße]] (Ziegelreste), in den Fluren "Schmalacker" und "Kern". Im letzteren lassen sich die Umrisse einer [[villa rustica]] anhand der Pflanzenbewachsung erkennen. |
Reste [[Römer|römischer]] Besiedlungen finden sich westlich von Wurmberg im Hausemertal, im Bereich der [[Hofstätter Stra0e (Wurmberg)|Hofstätter Straße]] (Ziegelreste), in den Fluren "Schmalacker" und "Kern". Im letzteren lassen sich die Umrisse einer [[villa rustica]] anhand der Pflanzenbewachsung erkennen. |
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Der Ort Wurmberg wurde gegen Ende des [[12. Jahrhundert]]s von [[Wiernsheim]] her angelegt. Der Erstbeleg stammt aus dem Jahr [[1194]]. Darin verschenkt Ulrich [[Herren von Iptingen|von Iptingen]] die Orte [[Iptingen]], [[Wiernsheim]], [[Henkelberg]] und "Wurenberc" an das [[Kloster Maulbronn]]. Wenige Jahre kam es nachweislich aufgrund dieser Schenkung zu Streitigkeiten, wobei Wurmberg in diesen Urkunden nicht mehr genannt wird, weshalb es womöglich damals nur ein Hüttenweiler gewesen sein könnte. Erst in einer Urkunde von Bischof Konrad von Speyer [[1221]] wird der Ort wieder genannt. Darin wird beschrieben, dass Wurmberg durch Rodung neu entstanden sei und von Wiernsheimern Bauern angelegt wurde. Zudem berichtet die Urkunde, dass die Wurmberger eine Kapelle errichteten, die Filialkirche von Wiernsheim war. Schon [[1222]] wird Wurmberg erstmals als "villa" (Dorf) bezeichnet. [[1236]] dürfte schon ein ''Dorfrecht'' für Wurmberg vorhanden gewesen sein und [[1254]] ist der erste Schultheiß nachweisbar. Im 14. Jahrhundert gehörte der Ort zum sog. "[[Eigen]]". Mit dem Kloster Maulbronn kam das Dorf [[1504]] an [[Württemberg]]. |
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Der Ort Wurmberg wurde gegen Ende des [[12. Jahrhundert]]s von [[Wiernsheim]] her angelegt. Der Erstbeleg stammt aus dem Jahr [[1194]]. Im 14. Jahrhundert gehörte der Ort zum sog. "[[Eigen]]". |
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== Waldenser == |
== Waldenser == |
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Version vom 5. Februar 2016, 21:44 Uhr
Wurmberg ist eine Gemeinde im Enzkreis und liegt etwa 10km östlich von Pforzheim. Zu Wurmberg gehört auch der Teilort Neubärental.
| Wurmberg | |
| Kreis: | Enzkreis |
| Koordinaten: | 48° 87′ N, 8° 80′ O |
| Höhe: | 450 m ü. NN |
| Fläche: | 7,36 km² |
| Einwohner: | 2.932 Stand: 31.12.2008 |
| Bevölkerungsdichte: | 398 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 75449 |
| Vorwahl: | 0 70 44 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Uhlandstraße 15 75449 Wurmberg |
| Webpräsenz: | www.wurmberg.de |
| Bürgermeister: | Jörg-Michael Teply |

Die Gemeinde hat ca. 2900 Einwohner, ca. 2140 in Wurmberg und ca. 760 in Neubärental (Stand: 31. Dezember 2004).
Bürgermeister ist seit 2010 Jörg-Michael Teply.
In Wurmberg befand sich das Zielerfassungsradar der Nike-Station.
Ortsname
Über die Bedeutung der ersten Silbe gibt es mehrere Deutungsversuche:
- ahd. wurm "Wurm, Schlange, Drache"
- einem Personennamen *Wurmo, womit der Ort zunächst hätte *Wurmenberg heißen müssen
- vom keltischen Wort borm "heiß"
- Verwandtschaft mit der Wortgruppe wehren/wahren im Sinne von schützen "schützen", "hüten"
- Zusammenhang mit dem Fluss Würm
Für die keltische Interpretation bestehen sprachliche, historische und topographische Zweifel.
Geschichte
Reste römischer Besiedlungen finden sich westlich von Wurmberg im Hausemertal, im Bereich der Hofstätter Straße (Ziegelreste), in den Fluren "Schmalacker" und "Kern". Im letzteren lassen sich die Umrisse einer villa rustica anhand der Pflanzenbewachsung erkennen.
Der Ort Wurmberg wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts von Wiernsheim her angelegt. Der Erstbeleg stammt aus dem Jahr 1194. Darin verschenkt Ulrich von Iptingen die Orte Iptingen, Wiernsheim, Henkelberg und "Wurenberc" an das Kloster Maulbronn. Wenige Jahre kam es nachweislich aufgrund dieser Schenkung zu Streitigkeiten, wobei Wurmberg in diesen Urkunden nicht mehr genannt wird, weshalb es womöglich damals nur ein Hüttenweiler gewesen sein könnte. Erst in einer Urkunde von Bischof Konrad von Speyer 1221 wird der Ort wieder genannt. Darin wird beschrieben, dass Wurmberg durch Rodung neu entstanden sei und von Wiernsheimern Bauern angelegt wurde. Zudem berichtet die Urkunde, dass die Wurmberger eine Kapelle errichteten, die Filialkirche von Wiernsheim war. Schon 1222 wird Wurmberg erstmals als "villa" (Dorf) bezeichnet. 1236 dürfte schon ein Dorfrecht für Wurmberg vorhanden gewesen sein und 1254 ist der erste Schultheiß nachweisbar. Im 14. Jahrhundert gehörte der Ort zum sog. "Eigen". Mit dem Kloster Maulbronn kam das Dorf 1504 an Württemberg.
Waldenser
1699 gründeten ein Teil der Waldenser aus Dürrmenz die Gemeinde "Lucerne", die 1808 mit Wurmberg politisch vereinigt wurde. Auch Neubärental ist eine Gründung reformierter Glaubensflüchtlinge, die sich 1721 dort niederließen.
Wappen
Das Wappen zeigt in einem gespaltenen Schild in Gold (gelb) einen gekrümten roten Abtstab, und in Rot einen silbernen (weiß) Leuchter mit brennender Kerze.
Der Abtstab deutet auf die einstige Zugehörigkeit der Gemeinde zum Kloster Maulbronn hin. Der Leuchter als das Symbol der Waldenser erinnert daran, daß hier 1699 Waldenser angesiedelt wurden.
Straßen
Straßen finden sich unter Straße (Wurmberg)
Adresse
- Bürgermeisteramt Wurmberg
- Uhlandstraße 15
- 75449 Wurmberg
Energie
Südlich von Wurmberg befindet sich der "Armschwinger", eine Windkraftanlage mit nur einem Rotorblatt. Der Armschwinger hat eine Leistung von 5 kW und eine Höhe von 13,7 Metern. Sein Rotorblatt ist 4 Meter lang [1].
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Wurmberg”
- Informationen auf den Seiten des Enzkreises
- Wikipedia zum Thema „Wurmberg”
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
