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Hedwig Fecht: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hedwig Fecht, geb. Herrmann''' (* Pforzheim) war Gegnerin der [[Nationalsozialist]]en.
'''Hedwig Fecht''', geborene Herrmann (* [[Pforzheim]]) war Gegnerin der [[Nationalsozialist]]en.


== Leben ==
== Leben ==
Hedwig Fecht geb. Herrmann ist wie ihr Bruder Richard Herrmann wahrscheinlich in Pforzheim geboren, seit 1925 war sie mit Karl Fecht verheiratet, das Ehepaar hatte keine Kinder. Ihr familiäres Umfeld war links-republikanisch geprägt durch Mitgliedschaft bei den Naturfreunden, im Radfahrverein „Solidarität“, bei SPD bzw. KPD und in der Gewerkschaft.
Hedwig Fecht geb. Herrmann ist wie ihr Bruder Richard Herrmann wahrscheinlich in Pforzheim geboren, seit [[1925]] war sie mit [[Karl Fecht]] verheiratet, das Ehepaar hatte keine Kinder. Ihr familiäres Umfeld war links-republikanisch geprägt durch Mitgliedschaft bei den [[Naturfreunde Pforzheim|Naturfreunden]], im Radfahrverein „Solidarität“, bei [[SPD]] beziehungsweise [[KPD]] und in der Gewerkschaft.


== Verfolgung - Sippenhaft ==
== Verfolgung - Sippenhaft ==
Die Nazis steckten sie am 5.4.1934 für vier Monate in Untersuchungshaft, Vorwurf war der Verdacht der illegalen Weiterführung der inzwischen verbotenen RGO (Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition, Gewerkschaft der KPD). Ihr Mann wurde wegen illegaler Betätigung für die RGO zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt.
Die Nazis steckten sie am [[5. April]] [[1934]] für vier Monate in Untersuchungshaft, Vorwurf war der Verdacht der illegalen Weiterführung der inzwischen verbotenen RGO (Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition, Gewerkschaft der KPD). Ihr Mann wurde wegen illegaler Betätigung für die RGO zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt.
Ihren Bruder verurteilten die Nazis aufgrund der Beschuldigung, er habe 1933/34 in Pforzheim Beiträge für die RGO eingezogen und damit „hochverräterische Ziele“ verfolgt, zu einem Jahr und 6 Monaten Gefängnis.
Ihren Bruder verurteilten die Nazis aufgrund der Beschuldigung, er habe [[1933]]/[[1934]] in Pforzheim Beiträge für die RGO eingezogen und damit „hochverräterische Ziele“ verfolgt, zu einem Jahr und 6 Monaten Gefängnis.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Schreiben vom 13. 7. 1994
* Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Schreiben vom 13. 7. 1994
* Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Anklageschrift vom 24. 9. 1934, Archiv-Nr. 2538
* Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Anklageschrift vom 24. 9. 1934, Archiv-Nr. 2538


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Version vom 8. Dezember 2012, 09:06 Uhr

Hedwig Fecht, geborene Herrmann (* Pforzheim) war Gegnerin der Nationalsozialisten.

Leben

Hedwig Fecht geb. Herrmann ist wie ihr Bruder Richard Herrmann wahrscheinlich in Pforzheim geboren, seit 1925 war sie mit Karl Fecht verheiratet, das Ehepaar hatte keine Kinder. Ihr familiäres Umfeld war links-republikanisch geprägt durch Mitgliedschaft bei den Naturfreunden, im Radfahrverein „Solidarität“, bei SPD beziehungsweise KPD und in der Gewerkschaft.

Verfolgung - Sippenhaft

Die Nazis steckten sie am 5. April 1934 für vier Monate in Untersuchungshaft, Vorwurf war der Verdacht der illegalen Weiterführung der inzwischen verbotenen RGO (Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition, Gewerkschaft der KPD). Ihr Mann wurde wegen illegaler Betätigung für die RGO zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Ihren Bruder verurteilten die Nazis aufgrund der Beschuldigung, er habe 1933/1934 in Pforzheim Beiträge für die RGO eingezogen und damit „hochverräterische Ziele“ verfolgt, zu einem Jahr und 6 Monaten Gefängnis.

Literatur

  • Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Schreiben vom 13. 7. 1994
  • Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten, Anklageschrift vom 24. 9. 1934, Archiv-Nr. 2538