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Hermann Netter: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Erinnerung==
==Erinnerung==
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Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Dr. Hermann Netter am 28. April [[2010]] ein Stein vor seiner ehemaligen Wohnadresse in der Bleichstraße 9 in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion „[[Stolpersteine]]“ wurde für Dr. Hermann Netter am 28. April [[2010]] ein Stein vor seiner ehemaligen Wohnadresse in der Bleichstraße 9 in den Boden eingelassen.



Version vom 18. Februar 2012, 15:15 Uhr

Hermann Netter (geboren 30. August 1870; gestorben 15. September 1942 in Theresienstadt) war Arzt und Opfer der Judenverfolgung der Nationalsozialisten.

Leben und Wirken

Dr. Hermann Netter gehörte zur jüdischen Gemeinde in Pforzheim und wohnte in der Bleichstraße 9. Dort hatte er auch seine Praxis. Während des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) arbeitete er als Sanitätsoffizier im Osterfeld-Lazarett, der heutigen Osterfeld-Realschule. Von 1919 bis 1933 praktizierte Dr. Netter wieder als Arzt. 1933 erhielt er Berufsverbot. 1936 zog er mit seiner drei Jahre jüngeren Frau Gertrud, geborene Mainzer, und seinem 1906 in Pforzheim geborenen Sohn Oskar nach Mannheim.

Deportation

1942 holten die Nazis Dr. Hermann Netter und deportierten ihn von Mannheim aus mit dem Transport Xlll/l über Stuttgart-Killesberg (Messehallen) ins Internierungslager Theresienstadt in Tschechien. Dr. Hermann Netter starb am 15. September 1942 im Lager Theresienstadt.

Erinnerung

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Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Dr. Hermann Netter am 28. April 2010 ein Stein vor seiner ehemaligen Wohnadresse in der Bleichstraße 9 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

Weblinks

Zu Dr. Netters Ehefrau und dem Sohn: