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Franz Mayer: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Franz Maier''' (geboren [[4. Oktober 1925]] in Mannheim) war Schüler in [[Pforzheim]] und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
'''Franz Josef Mayer''' (geboren am [[4. Oktober]] [[1925]] in {{Geboren in|Mannheim}}) war Schüler in [[Pforzheim]] und wurde dort Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.


==Diskriminierung und Flucht==

===Diskriminierung===


Franz schreibt über seine Schulzeit:
Franz schreibt über seine Schulzeit:
''"Ich war von der ersten bis zur vierten Klasse an der Nordstadtschule und dann in der Oberrealschule 2 1/2 Jahre bis zur Kristallnacht."''
''„Ich war von der ersten bis zur vierten Klasse an der Nordstadtschule und dann in der Oberrealschule 2 1/2 Jahre bis zur Kristallnacht.''


Wie Michael und Fritz Reutlinger musste er im November 19838 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebelgymnasium verlassen.
Wie [[Michael Siegfried Reutlinger|Michael]] und [[Fritz (Shlomo) Reutlinger|Fritz Reutlinger]] musste er im November [[1938]] die [[Friedrich-Oberrealschule]], das heutige [[Hebelgymnasium]] verlassen.


==Flucht==

''"Meine Mutter und ich sind im März 1939 nach England ausgewandert... meine Großeltern Eugen und Rosa Rothschild wurden im Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Mein Großvater starb dort in ganz kurzer Zeit. Meine Großmutter überlebte es und kam noch im Dezember 1941 in die USA."''


''„Meine Mutter und ich sind im März 1939 nach England ausgewandert... meine Großeltern Eugen und Rosa Rothschild wurden im Oktober 1940 nach [[Gurs]] deportiert. Mein Großvater starb dort in ganz kurzer Zeit. Meine Großmutter überlebte es und kam noch im Dezember 1941 in die USA.''


==Erinnerung==
==Erinnerung==
Im Rahmen der [[Stolpersteine|Aktion „Stolpersteine“]] wurde für Franz Maier am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebelgymnasium, in den Boden eingelassen.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Franz Maier am 27.01.2010 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebelgymnasium in den Boden eingelassen.




==Literatur==
==Literatur==
* {{Brändle 2000}}

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Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
==Weblink==

* {{Gedenkverzeichnis|M/Mayer,_Franz_Josef|Franz Josef Mayer}}

-->

{{SORTIERUNG:Mayer, Franz Josef}}
==Weblinks==
[[Kategorie:Mann]]

[[Kategorie:NS-Opfer]]
Eintrag Franz Maier in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim.

Version vom 13. März 2011, 21:00 Uhr

Franz Josef Mayer (geboren am 4. Oktober 1925 in Mannheim) war Schüler in Pforzheim und wurde dort Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.

Diskriminierung und Flucht

Franz schreibt über seine Schulzeit: „Ich war von der ersten bis zur vierten Klasse an der Nordstadtschule und dann in der Oberrealschule 2 1/2 Jahre bis zur Kristallnacht.“

Wie Michael und Fritz Reutlinger musste er im November 1938 die Friedrich-Oberrealschule, das heutige Hebelgymnasium verlassen.

„Meine Mutter und ich sind im März 1939 nach England ausgewandert... meine Großeltern Eugen und Rosa Rothschild wurden im Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Mein Großvater starb dort in ganz kurzer Zeit. Meine Großmutter überlebte es und kam noch im Dezember 1941 in die USA.“

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Franz Maier am 27. Januar 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule, dem heutigen Hebelgymnasium, in den Boden eingelassen.

Literatur