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Amalie Nachmann: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
*[[Adressbuch Pforzheim]]
*{{Brändle 1985}}
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
*{{Brändle 1990}}
* Gerhard Brändle, Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim, Pforzheim, [[1990]]


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{{SORTIERUNG:Nachmann, Amalie}}
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
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[[Kategorie:NS-Opfer]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]

Version vom 29. Oktober 2010, 12:00 Uhr

Amalie Nachmann geborene Kahn (geb. 17. Juli 1892, am 28. August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, für tot erklärt) war Opfer der Nationalsozialisten.

Verfolgung

Amalie Nachmann war die Ehefrau von Ludwig Nachmann, dem Vorstand der jüdischen Gemeinde in Pforzheim, und wohnte in der Bertholdstraße 4. Ihr Sohn Fritz konnte sich 1939 durch die Emigration nach Schweden retten.

Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis Amalie Nachmann, ihren Mann und weitere 21 Personen aus dem Haus Bertholdstraße 4 und deportierten sie wie insgesamt 195 jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Amalie Nachmann wurde am 28. August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie ist für tot erklärt. Ihr Mann starb in Noé, einem Internierungslager für Kranke und Alte.

Schicksal der Nachbarn

Die Schicksale der anderen BewohnerInnen des gettoisierten Hauses Bertholdstraße 4 sind in dem Artikel Bertholdstraße 4: "Judenhaus" enthalten.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Amalie Nachmann am 28. Mai 2009 ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Bertholdstraße 4 in den Boden eingelassen.

Quellen