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Archivbau: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Archivbau.jpg|thumb| Der Archivbau]]
[[Bild:Archivbau.jpg|thumb| Der Archivbau]]
Der '''Archivbau''' mit der Landschaftsstube wurde circa 1560 an eine noch ältere Burgmauer angebaut, deren Überreste im Inneren noch sichtbar sind. Der Archivbau ist neben der [[Schlosskirche]] der einzige Rest des Residenzschlosses des [[Markgraf von Baden|Markgrafen von Baden]]. Bis zur Kriegszerstörung [[1945]] war daneben noch das markgräfliche Amtshaus erhalten, das als [[Einnehmerei]] [[2003]] wieder aufgebaut wurde.
Der '''Archivbau''' wurde circa [[1560]] an eine noch ältere Burgmauer angebaut, deren Überreste im Inneren noch sichtbar sind. Der Archivbau ist neben der [[Schlosskirche]] der einzige Rest des Residenzschlosses des [[ Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]]. Bis zur Kriegszerstörung [[1945]] war daneben noch das markgräfliche Amtshaus erhalten, das als [[Einnehmerei]] [[2003]] wieder aufgebaut wurde.

Im Erdgeschoss war ursprünglich eine Waschküche. Dort wurden nach dem Krieg historische Fragmente zerstörter Baudenkmäler gesammelt. [[1951]]-[[1960]] beherbergte es ein provisorisches Heimatmuseum. Heute ist dort eine Ausstellung mit einer Dokumentation über den Wiederaufbau und zur Geschichte der Schlosskirche zu sehen.

Im ersten Obergeschoss ist der Raum den [[Freunde der Schloßkirche|Freunden der Schloßkirche]] gewidmet um ihr Bemühen beim Wiederaufbau und Erhalt der [[Schloßkirche]] und des [[Reuchlinmuseum]]s zu würdigen.

Die Landschaftsstube im zweiten Obergeschoss ist der einzige erhaltene Repräsentationsraum des Schlosses. Der Raum ist nahezu im Originalzustand erhalten. Der einzige erhaltene Repräsentativraum des Schlosses diente früher als Versammlungsraum der Vertreter der Landesstände. Die Landschaftsstube kann als ältestes Parlamentsgebäude und Vorlaufer des badischen Landtags betrachtet werden und ist somit auch ein Denkmal der Landesgeschichte [[Baden-Württemberg]]s.





Die Landschaftsstube im zweiten Obergeschoss ist der einzige erhaltene Repräsentationsraum des Schlosses.
Im Erdgeschoss wurden nach dem Krieg historische Fragmente zerstörter Baudenkmäler gesammelt. [[1951]]-[[1960]] beherbergte es ein provisorisches Heimatmuseum. Heute ist dort eine Ausstellung mit einer Dokumentation über den Wiederaufbau und zur Geschichte der Schlosskirche zu sehen.


Das Gebäude ist am [[Schlossberg]] 18.
Das Gebäude ist am [[Schlossberg]] 18.

Version vom 20. April 2010, 17:18 Uhr

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Der Archivbau

Der Archivbau wurde circa 1560 an eine noch ältere Burgmauer angebaut, deren Überreste im Inneren noch sichtbar sind. Der Archivbau ist neben der Schlosskirche der einzige Rest des Residenzschlosses des Markgrafen von Baden. Bis zur Kriegszerstörung 1945 war daneben noch das markgräfliche Amtshaus erhalten, das als Einnehmerei 2003 wieder aufgebaut wurde.

Im Erdgeschoss war ursprünglich eine Waschküche. Dort wurden nach dem Krieg historische Fragmente zerstörter Baudenkmäler gesammelt. 1951-1960 beherbergte es ein provisorisches Heimatmuseum. Heute ist dort eine Ausstellung mit einer Dokumentation über den Wiederaufbau und zur Geschichte der Schlosskirche zu sehen.

Im ersten Obergeschoss ist der Raum den Freunden der Schloßkirche gewidmet um ihr Bemühen beim Wiederaufbau und Erhalt der Schloßkirche und des Reuchlinmuseums zu würdigen.

Die Landschaftsstube im zweiten Obergeschoss ist der einzige erhaltene Repräsentationsraum des Schlosses. Der Raum ist nahezu im Originalzustand erhalten. Der einzige erhaltene Repräsentativraum des Schlosses diente früher als Versammlungsraum der Vertreter der Landesstände. Die Landschaftsstube kann als ältestes Parlamentsgebäude und Vorlaufer des badischen Landtags betrachtet werden und ist somit auch ein Denkmal der Landesgeschichte Baden-Württembergs.



Das Gebäude ist am Schlossberg 18.