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Mühlacker: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Version vom 25. März 2010, 13:58 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Mühlacker (Galerie)
Mühlacker
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 48° 95′ N, 8° 84′ O
Höhe: 240 m ü. NN
Fläche: 54,32 km²
Einwohner: 25.780 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 475 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75417
Vorwahl: 0 70 41
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kelterplatz 7
75417 Mühlacker
Webpräsenz: www.muehlacker.de
Bürgermeister: [[Bürgermeister::Frank Schneider (FDP)]]
Luftbild von Mühlacker

Mühlacker ist eine Große Kreisstadt im Enzkreis mit über 26.000 Einwohnern. Sie liegt etwa 12 km östlich von Pforzheim an der B 10.

Stadtgliederung

Zu Mühlacker gehören der Stadtteil Dürrmenz und die Teilorte Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen (Enz). Zum Stadtteil Enzberg gehört zusätzlich die Ortschaft Sengach. Die Stadt Mühlacker selbst besitzt u. a. folgende Stadtviertel: Eckenweiher, Heidenwäldle, Lindach, Senderhang, Stöckach. Mit der Nachbargemeinde Ötisheim besteht eine Verwaltungsgemeinschaft.

Geschichte

Erste Siedlungen

Frühe Siedlungen lassen sich anhand keltischer und römischer Reste, aber auch an steinzeitlichen Funden aus der Zeit von vor über 12.000 Jahren nachweisen.

Altertum und Mittelalter

Vom 3. Jahrhundert bis etwa 600 sind die Alemannen hier ansässig, dann werden sie von den Franken verdrängt. Die Siedlung Mühlacker wird erstmals 1292 erwähnt.

17. und 18. Jahrhundert

Im 30jährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Stadt fast vollständig zerstört. 1699 werden Waldenser aus Piemont im Raum Mühlacker, vor allem in Dürrmenz, angesiedelt.

19. Jahrhundert

Mit der Eröffnung der Westbahn 1853 beginnt industrielles Wachstum. 1930 wird die Gemeinde Dürrmenz-Mühlacker zur Stadt Mühlacker erhoben.

20. und 21. Jahrhundert

Nach Auflösung des Oberamts Maulbronn 1938 kommt Mühlacker zum Landkreis Vaihingen.

Im Rahmen der Gemeindereform werden zwischen 1971 und 1975 die Gemeinden Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen nach Mühlacker eingegliedert und Mühlacker wird am 1. Januar 1973, zeitgleich mit der Auflösung des Landkreises Vaihingen, zur Großen Kreisstadt erhoben und ist fortan Mittelzentrum im östlichen Enzkreis.

Politik

  • Oberbürgermeister von Mühlacker ist Frank Schneider
  • Bürgermeister von Mühlacker ist Winfried Abicht
  • Der Gemeinderat setzt sich folgend zusammen:
Partei/ Wählervereinigung Sitze
CDU 13
SPD 8
LMU 5
FW 7
FDP 3

Wappen

Das Wappen der Stadt Mühlacker zeigt einen goldenen Wellenbalken auf blauem Hintergrund. Darüber einen goldenen Ring mit einem roten Stein, darunter ein ebenfalls goldenes Mühlrad. Der Wellenbalken stellt die Enz da, der goldene Ring ist das Symbol für die Herren von Dürrmenz. Das Wappen wurde der Stadt 1926 verliehen. Das Wappen besteht schon seit dem 16. Jahrhundert, wobei früher statt dem Mühlrad ein Kreuz als Zeichen für das herrschende Kloster Maulbronn abgebildet war.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bildung

In Mühlacker gibt es u. a, folgende Schulen:

== Wirts´gvgvgv f f fvzub #k#k o l l +l+ lplpolpih7ui

Religion

Senderstadt

Luftbild der Sendeeanlage

Den Beinamen Senderstadt bekam Mühlacker durch die Rundfunkantenne des SWR.

Partnerstadt

Die Partnerstadt

Seit 1978 ist die italienische Stadt Bassano del Grappa Partnerstadt.


Geschichte der Partnerschaft mit Bassano del Grappa

Der förmlichen Besiegelung der Städtepartnerschaft gingen einige Jahre voraus, in denen Gruppen aus beiden Städten sich gegenseitig besuchten. Die erste war im März 1975 die Europäische Gruppe aus Bassano, die auf der Durchreise zum Europa-Parlament nach Strasbourg in Mühlacker Zwischenstation machte. Schon damals wurde auf Initiative der Bassanesen eine „Freundschaftserklärung“ zwischen beiden Bürgermeistern unterzeichnet. Im Mai 1976 machte sich dann eine erste Mühlacker Gruppe nach Bassano auf, wo die Bürgermeister den Gedanken einer Städtepartnerschaft vertieften. Schon ein Jahr darauf bereicherten Bassanesen das Straßenfest in Mühlacker durch einen Wein- und Käsestand aus Bassano – eine Tradition, die sich bis heute gehalten. Anfang 1978 waren die kommunalen Gremien in beiden Städten übereingekommen, die offizielle Partnerschaft als „Beitrag zur Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern“ im Sinne der europäischen Einigung zu besiegeln, was im Mai 1978 formell erfolgte. In den folgenden mehr als zweieinhalb Jahren erfuhr die Partnerschaft durch Bürger und Vereine aus beiden Städten immer wieder neue Impulse – unter anderem, ganz groß beim 25. Partnerschaftsjubiläum, das 2003 in Mühlacker gefeiert wurde, und danach auch wieder beim Stadtjubiläum 2005 in Mühlacker. Gegenbesuche finden regelmäßig zur „Fiera Franca“, einem großen Herbstmarkt in Bassano del Grappa, statt.

Datei:Mühlacker fierafranca.jpg
Der Mühlacker-Stand auf dem Herbstmarkt in Bassano

Das Partnerschaftskomitee

Zur Unterstützung der Beziehungen beider Städte bestehen sowohl in Bassano wie auch in Mühlacker entsprechende Komitees, in Mühlacker in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Das Partnerschaftskomitee in Mühlacker organisiert unter anderem die Fahrten zur "Fiera Franca". Dort werden übrigens selbst gebackene Kuchen, selbst gekochte Marmelade sowie heimische Bratwürste und Bier angeboten. Die Homepage des Partnerschaftskomitees Mühlacker - Verein für Städtepartnerschaften e.V ist im nachfolgenden Absatz bei den Weblinks zu finden.

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Der Stadtteil Dürrmenz sowie die Teilorte Enzberg, Großglattbach, Lienzingen, Lomersheim und Mühlhausen (Enz) bilden zusammen die große Kreisstadt Mühlacker.