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Gerhard Brändle: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Gerhard Brändle''' (*[[20. Jahrhundert|19??]]) ist ein Verfasser mehrerer [[Stadtgeschichte|stadt]]- bzw. [[Pfenzland|regional]]-/heimatgeschichtlicher Werke insbesondere zur [[Geschichte]] religiöser Minderheiten – vor allem der [[Juden]], aber auch der [[Waldenser]] und [[Hugenotten]] – in [[Pforzheim]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des [[Nationalsozialismus]] ([[1933]] bis [[1945]]). |
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Version vom 17. Februar 2010, 15:44 Uhr
Gerhard Brändle (*19??) ist ein Verfasser mehrerer stadt- bzw. regional-/heimatgeschichtlicher Werke insbesondere zur Geschichte religiöser Minderheiten – vor allem der Juden, aber auch der Waldenser und Hugenotten – in Pforzheim. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945).
Die meisten seiner Werke sind von der Stadt Pforzheim herausgegeben worden und im Eigenverlag der Stadt erschienen.
Wirken
1995 betreute Brändle redaktionell die Ausstellung ",Mut zum Widerstehen' Pforzheim 1933–1945" des Stadtjugendring Pforzheim und der Volkshochschule (VHS).
Bereits mehrfach hielt er Vorträge im Kulturhaus Osterfeld[1]. 2001 wurde eine Veranstaltung dort von ihm moderiert.[2]
Brändle ist für die Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Kontaktperson der Pforzheimer Ortgruppe (Würmer Hauptstraße 65, 75181 Pforzheim) in deren Landesverband für Baden-Württemberg. Zudem ist er auch Sprecher der "Friedensinitiative".[3]
Laut dem ehemaligen Dekan Hans-Martin Schäfer habe Brändle zusammen mit dem Pfarrer Friedrich Katz für das Projekt Stolpersteine in Pforzheim maßgeblich Anstoß gegeben[4]
Brändle unterrichtet als Deutsch-, EWG- und Geschichtslehrer an der Osterfeld-Realschule, auf deren Vorgänger bereits seine Eltern: sein Vater, Ernst Brändle (19??-?), und seine Mutter, Amalie Vincon (19??-?), zur Zeit der "Weimarer Republik" Schüler waren.[5] Gerhard Brändle lebt in Pforzheim.
In Brändles Privatarchiv befindet sich unter anderem ein Brief von Werner Reinheimer an Kurt Baruch vom August 1980.
Publikationen
(in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens)
- "Gurs – Vorhölle von Auschwitz", Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1980
- "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
- zusammen mit Wolfgang Zink: "Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim", mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3
- "Von Gurs nach Auschwitz. Zur Deportation der Pforzheimer Juden.", in: Erhard R. Wiehn (Hrsg.): Oktoberdeportation 1940. Die sogenannte "Abschiebung" der badischen und saarpfälzischen Juden in das französische Internierungslager Gurs und andere Vorstationen von Auschwitz. 50 Jahre danach zum Gedenken., Konstanz 1990. Seiten 237-250
- Jubiläumsschrift: "100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim" (Herausgegeber: DFG-VK und DGB), Pforzheim 1992
- "„... die Vermischung mit dem fremden Element“ neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1995 (1. Auflage) ISBN 3-9804325-2-1
- "Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im Enzkreis", in: Der Enzkreis, Jahrbuch 6, Hrsg.: Landratsamt Enzkreis, Kreisarchiv, Pforzheim, 1995
- "300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim", herausgegeben vom Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt, Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 1999
- zusammen mit Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
- "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- "Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom 16. Juli 1700", herausgegeben vom Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt, Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 2000
- "Jüdisches Pforzheim", Haigerloch 2001 ISBN 3-933231-17-5
- "Ängste und Auswege – Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim", Band 1, herausgegeben von der Löblichen Singergesellschaft von 1501 anläßlich ihres 500jährigen Bestehens. Heidelberg (Verlag Regionalkultur) 2001. ISBN 3-89735-174-9
Presseveröffentlichungen
- Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in der Pforzheimer Zeitung vom 14./15. Juni 1991
Weblinks
- Es ist keine offizielle Webpräsenz bekannt.
- Literatur von und über Gerhard Brändle im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Veröffentlichungen von Gerhard Brändle in der Landesbibliographie Baden-Württemberg
Stadtwiki
Es gibt für die hier im Stadtwiki Pforzheim-Enz am häufigsten angeführten zwei seiner Werke die Vorlagen: "Brändle 1985" und "Brändle 1990".
Quellen/Einzelnachweise:
- ↑ www.Kulturhaus-Osterfeld.de/pdf/Das_Gespraech_2007.pdf
- ↑ www.Kulturhaus-Osterfeld.de/september01/usa.htm
- ↑ "„Auf schlechtem Weg“ Gerhard Brändle, Sprecher der Friedensinitiative, zu US-Angriffen", Interview mit der Pforzheimer Zeitung (PZ), Nr.232 vom Montag, 8. Oktober 2001. Das Gespräch führte PZ-Redakteur Christian Milankovic.
- ↑ Dorothee Messmer: "Stolpersteine stoßen Erinnerung an", Pforzheimer Zeitung vom 13. März 2008
- ↑ vgl. online-Schulchronik www.OsterfeldRS.PF.BW.Schule.de/schulchronik/index_1_e.htm