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Emmingen hat etwa 1.500 Einwohner, bei einer Gemarkungsfläche von 555 Hektar. |
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Das Schulhaus in der Immengasse wurde [[1838]] erbaut. In den Jahren [[1869]]-[[1870]] erhielt der Ort eine Bahnstation der Nagoldtalbahn. |
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Das Rathaus entstand [[1920]] durch den Umbau des früheren Gasthaus Rössle. |
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Die heutige Schule stammt aus dem Jahr [[1963]] und die Gemeindehalle wurde [[1973]]-[[1974]] erbaut. |
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Am 01.Oktober 1974 wurde Emmingen nach Nagold eingemeindet. |
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Der Nagolder Stadtteil wurde an die von 1974 bis [[1981]] erbaute Sammelkläranlage Emmingen – Pfrondorf angeschlossen. |
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In den Jahren [[1995]] bis [[1997]] wurde die Ortsdurchfahrt ausgebaut. |
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Version vom 22. Februar 2009, 17:21 Uhr
Emmingen ist ein Stadtteil von Nagold im Landkreis Calw.
Emmingen hat etwa 1.500 Einwohner, bei einer Gemarkungsfläche von 555 Hektar.
Lage
Zwischen der Kernstadt Nagold und Wildberg liegt Emmingen am rechtsseitigen Hang des Nagoldtals. Die Gemarkung liegt auf einer Höhe zwischen 370 und 626 Metern. 626 Meter hoch ist der der Hausberg des Ortes, der Kühle Berg. Das ist die höchste Erhebung in der näheren Gegend. Entsprechend hat man vom Kühlen Berg eine gute Aussicht, im Osten bis zur Schwäbischen Alb, in Westen bei guter Sicht bis zum Schwarzwaldberg Hornisgrinde und zum Feldberg.
Geschichte
Der Name deutet auf eine alemannische Gründung des Ortes. Beim Bau der Nagoldtalbahn wurden in diesem Gewann alemannische Gräber gefunden.
Vom Besitz der Grafen von Hohenberg, ging Emmingen im Jahre 1364 an die Kurpfalz über. Herzog Ulrich kaufte 1440 den Ort. Während des dreißigjährigen Kriegs erlitt er Ort, im Besitz Württembergs, schweren Schaden. Das Dorf wurde unter der Herrschaft der Württemberger reformiert.
Die Dorfkirche, entstanden durch Umbauten einer kleinen Kapelle, stammt vermutlich ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert. Die älteste noch heute erhaltene Glocke trägt die Jahreszahl 1498. Das heutige Kirchenschiff entstand im 17. und 18. Jahrhundert.
Das Schulhaus in der Immengasse wurde 1838 erbaut. In den Jahren 1869-1870 erhielt der Ort eine Bahnstation der Nagoldtalbahn.
Das Pfarrhaus des Ortes wurde 1898 erbaut. Das Dorf erhielt 1901 eine Ortswasserleitung und 1911 wurde die elektrische Stromversorgung installiert.
Das Rathaus entstand 1920 durch den Umbau des früheren Gasthaus Rössle.
Die heutige Schule stammt aus dem Jahr 1963 und die Gemeindehalle wurde 1973-1974 erbaut.
Am 01.Oktober 1974 wurde Emmingen nach Nagold eingemeindet.
Der Nagolder Stadtteil wurde an die von 1974 bis 1981 erbaute Sammelkläranlage Emmingen – Pfrondorf angeschlossen.
In den Jahren 1995 bis 1997 wurde die Ortsdurchfahrt ausgebaut.
Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.
