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Tiefenbronn: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von [[Gemmingen]]-[[Hagenschieß]] weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich [[1806]] das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr [[1839]] wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde.
1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von [[Gemmingen]]-[[Hagenschieß]] weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich [[1806]] das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr [[1839]] wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde.
Mit der Industrialisierung nach [[1900]] entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde
Mit der Industrialisierung nach [[1900]] entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

=== Wappen ===
[[Bild:Wappen Tiefenbronn.png|thumb|100px|Das Wappen von Tiefenbronn]]
Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer.
Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.


== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==

Version vom 21. Januar 2009, 10:25 Uhr

Tiefenbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis. Sie besteht aus den Teilorten Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm).

Tiefenbronn mit seinen Teilorten gehört zum Biet.

Tiefenbronn hat insgesamt 5600 Einwohner, der Ortsteil selbst 2600. (Stand: 2006)

Bürgermeister der Gemeinde ist Friedrich Sämann.

Geschichte

Tiefenbronn wurde erstmals um 1105 im Hirsauer Codex erwähnt. 1324 kaufte der Ritter Wolf I. von Stein, von der Juliusburg zu Steinegg den Ort. 1407 wurde Tiefenbronn an Dieter V. von Gemmingen-Hagenschieß weiterverkauft. Die Herren von Gemmingen beherrschten bis 1805 den Ort. Das Großherzogtum Baden hat sich 1806 das ganze Biet einschließlich Tiefenbronn einverleibt. Im Jahr 1839 wurde der Ort an die badischen Markgrafen verkauft. Sie verliehen Tiefenbronn die Markt-, Weggeld- und Geleitrechte, worauf es einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm und ein bedeutender Marktflecken und Handwerkerdorf wurde. Mit der Industrialisierung nach 1900 entwickelte sich Tiefenbronn zur Arbeiterwohngemeinde

Wappen

Das Wappen von Tiefenbronn

Das Wappen zeigt in Blau auf grünem Boden einen gemauerten goldenen Ziehbrunnen mit einem goldenen Eimer. Das Wappen stellt bildlich den Ortsnamen dar.

Sehenswürdigkeiten

Der Magdalenenaltar von Lukas Moser aus dem Jahre 1431 und der Hochaltar von Hans Schüchlin aus dem Jahre 1469 sind einzigartig. Daneben gibt es noch die gotische Silbermonstanz von Jörg Seld mit kulturhistorischer Bedeutung.

  • Das Geburtshaus des Naturforschers Franz Josef Gall (geboren 1758) ist mit einer Gedenktafel versehen.

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen (Würm) bilden die Gemeinde Tiefenbronn.