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Simmozheim: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Simmozheim''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Calw]]. Sie besteht aus der Ortschaft Simmozheim und dem Weiler [[Büchelbronn]].
'''Simmozheim''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Calw]]. Sie besteht aus der Ortschaft Simmozheim und dem Weiler [[Büchelbronn]].

Die Gemeinde hat etwa 2.800 Einwohner.

Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde besteht aus zwei Tiefbrunnen auf eigener Gemarkung. Nur der Weiler Büchelbronn ist auf die [[Schwarzwaldwasserversorgung]] angewiesen.

== Lage ==
Simmozheim liegt im Hecken- und Schlehengäu, am Ostrand des [[Nordschwarzwald]]es auf 436-587 Meter Höhe. Die Gemarkung ist 950 ha groß, wovon circa 245 ha Wald sind.

== Geschichte ==
unter dem Namen ''Sigesmundesheim'' wurde Simmozheim im Jahr [[985]] erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich geht der Name auf die Franken im 6. Jahrhundert zurück. Von der Urkunde ist lediglich eine Abschrift von [[1280]], vom Kloster Weißenburg erhalten.

Siedlungsbefunde sind Alt-, Mittel-, Jungstein-, Bronze- und [[Römer]]zeit vorhanden.

Im [[13. Jahrhundert]] kauft das [[Kloster Herrenalb]] Merklingen, einschließlich dem Dorf Simmozheim. Das Klosteramt Merklingen wurde [[1535]] im Zuge der Reformation zu einem württembergischen Verwaltungsamt.

Im Jahr [[1626]] litt der Ort stark unter einer schweren Pestnot. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618-1648) wurden 44 Gebäude niedergebrannt und viele Männer totgeschlagen (die Einwohnerzahl betrug zu der Zeit 500 – 600 Personen).

[[1699]] mußte Simmozheim Teile seiner Gemarkung trafen für die [[Waldenser]] Neugründung "Welschdorf", das spätere [[Neuhengstett]], abgeben.
Im Jahre [[1748]] wurde die Dreifaltigkeitskirche gebaut. Der Weiler Büchelbronn entstand [[1802]].

Anfang des [[20. Jahrhundert]]s bestand fast ausschließlich aus Kleinbauern und Tagelöhnern.

Am 16.04.45 gab es einen Luftangriff auf Simmozheim.

Seit [[1950]] ist Simmozheim von 1.050 Einwohner auf heute über 2.800 Einwohner gewachsen.


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 11. Januar 2009, 19:31 Uhr

Simmozheim ist eine Gemeinde im Landkreis Calw. Sie besteht aus der Ortschaft Simmozheim und dem Weiler Büchelbronn.

Die Gemeinde hat etwa 2.800 Einwohner.

Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde besteht aus zwei Tiefbrunnen auf eigener Gemarkung. Nur der Weiler Büchelbronn ist auf die Schwarzwaldwasserversorgung angewiesen.

Lage

Simmozheim liegt im Hecken- und Schlehengäu, am Ostrand des Nordschwarzwaldes auf 436-587 Meter Höhe. Die Gemarkung ist 950 ha groß, wovon circa 245 ha Wald sind.

Geschichte

unter dem Namen Sigesmundesheim wurde Simmozheim im Jahr 985 erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich geht der Name auf die Franken im 6. Jahrhundert zurück. Von der Urkunde ist lediglich eine Abschrift von 1280, vom Kloster Weißenburg erhalten.

Siedlungsbefunde sind Alt-, Mittel-, Jungstein-, Bronze- und Römerzeit vorhanden.

Im 13. Jahrhundert kauft das Kloster Herrenalb Merklingen, einschließlich dem Dorf Simmozheim. Das Klosteramt Merklingen wurde 1535 im Zuge der Reformation zu einem württembergischen Verwaltungsamt.

Im Jahr 1626 litt der Ort stark unter einer schweren Pestnot. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurden 44 Gebäude niedergebrannt und viele Männer totgeschlagen (die Einwohnerzahl betrug zu der Zeit 500 – 600 Personen).

1699 mußte Simmozheim Teile seiner Gemarkung trafen für die Waldenser Neugründung "Welschdorf", das spätere Neuhengstett, abgeben. Im Jahre 1748 wurde die Dreifaltigkeitskirche gebaut. Der Weiler Büchelbronn entstand 1802.

Anfang des 20. Jahrhunderts bestand fast ausschließlich aus Kleinbauern und Tagelöhnern.

Am 16.04.45 gab es einen Luftangriff auf Simmozheim.

Seit 1950 ist Simmozheim von 1.050 Einwohner auf heute über 2.800 Einwohner gewachsen.

Weblinks


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Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Landkreis Calw

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Die Ortschaft Simmozheim und dem Weiler Büchelbronn bilden die Gemeinde Simmozheim.