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Gerlinde Beck: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Gerlinde Beck''' (* [[11. Juni]] [[1930]] in [[Stuttgart]]-Cannstatt; † [[19. Februar]] [[2006]] in Mühlacker-[[Großglattbach]]) war eine deutsche Bildhauerin und Malerin.
'''Gerlinde Beck''' (* [[11. Juni]] [[1930]] in [[Geboren in::Stuttgart]]-Cannstatt; † [[19. Februar]] [[2006]] in Mühlacker-[[Gestorben in::Großglattbach]]) war eine deutsche Bildhauerin und Malerin.


Durch ihre zahlreichen Preise und Ehrungen zählt Gerlinde Beck zu den wichtigsten Künstlern/innen des [[20. Jahrhundert]]s aus der Region [[Pforzheim]]-[[Enzkreis]].
Durch ihre zahlreichen Preise und Ehrungen zählt Gerlinde Beck zu den wichtigsten Künstlern/innen des [[20. Jahrhundert]]s aus der Region [[Pforzheim]]-[[Enzkreis]].
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[[1956]] heiratete sie Hans-Peter Beck. [[1966]] bekam sie ihren ersten öffentlichen Auftrag für die Stadtbibliothek Bregenz. Durch ihr Projekt ''Klangstraße'', das von [[1973]] bis [[1984]] entstand, wurde sie einem großen Publikum bekannt. Diese zwölf Einzelskulpturen brachten auch eine Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen. [[1977]] wurde sie in den Vorstand des Deutschen Künstlerbundes gewählt und wurde Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung Baden-Württemberg. Am [[24. Mai]] [[1978]], dem 50. Geburtstag ihres Mannes, wurde ihr Atelier neben dem Wohnhaus in Großglattbach eingeweiht.
[[1956]] heiratete sie Hans-Peter Beck. [[1966]] bekam sie ihren ersten öffentlichen Auftrag für die Stadtbibliothek Bregenz. Durch ihr Projekt ''Klangstraße'', das von [[1973]] bis [[1984]] entstand, wurde sie einem großen Publikum bekannt. Diese zwölf Einzelskulpturen brachten auch eine Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen. [[1977]] wurde sie in den Vorstand des Deutschen Künstlerbundes gewählt und wurde Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung Baden-Württemberg. Am [[24. Mai]] [[1978]], dem 50. Geburtstag ihres Mannes, wurde ihr Atelier neben dem Wohnhaus in Großglattbach eingeweiht.


Durch den Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker bekam Gerlinde Beck [[1984]] das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. [[1985]] fand im Pforzheimer [[Reuchlinhaus]] eine große Einzelausstellung statt. Am [[18. April]] [[1989]] wurde Gerlinde Beck vom [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Ministerpräsidenten Lothar Späth ein Professorentitel verliehen.
Durch den Bundespräsidenten Richard v. Weizsäcker bekam Gerlinde Beck [[1984]] das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. [[1985]] fand im Pforzheimer [[Reuchlinhaus]] eine große Einzelausstellung statt. Am [[18. April]] [[1989]] wurde Gerlinde Beck vom [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Ministerpräsidenten Lothar Späth ein Professorentitel verliehen.


[[1994]] erfolgte die Berufung in die Kunstkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Am [[11. Juni]] [[1995]] bekam sie die Enzkreis-Medaille durch Landrat Dr. Reichert in Pforzheim verliehen. Im August des selben Jahres starb ihr Mann. Während ihrer ganzen Schaffenszeit war sie an unzähligen Ausstellungen beteiligt und hatte einige Einzelausstellungen. Gerlinde Beck hat ihre eigene unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelt. [[2006]] starb sie in Großglattbach.
[[1994]] erfolgte die Berufung in die Kunstkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Am [[11. Juni]] [[1995]] bekam sie die [[Enzkreis-Medaille]] durch [[Landrat]] [[Heinz Reichert|Dr. Reichert]] in Pforzheim verliehen. Im August des selben Jahres starb ihr Mann. Während ihrer ganzen Schaffenszeit war sie an unzähligen Ausstellungen beteiligt und hatte einige Einzelausstellungen. Gerlinde Beck hat ihre eigene unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelt. [[2006]] starb sie in Großglattbach.



Version vom 19. März 2008, 22:54 Uhr

Gerlinde Beck (* 11. Juni 1930 in Stuttgart-Cannstatt; † 19. Februar 2006 in Mühlacker-Großglattbach) war eine deutsche Bildhauerin und Malerin.

Durch ihre zahlreichen Preise und Ehrungen zählt Gerlinde Beck zu den wichtigsten Künstlern/innen des 20. Jahrhunderts aus der Region Pforzheim-Enzkreis.

Ihre künstlerische Ausbildung begann sie 1949 in der Bildhauerklasse von von Professor Karl Hils an der Stuttgarter Kunstakademie. 1955 begann sie eine Lehre als Feinblechnerin, um ihre handwerklichen Fähigkeiten zu vertiefen. Im selben Jahr wurde sie, nach sehr umstrittener Ausstellungsbeteiligung in Paris, von der Kunstakademie verwiesen.

1956 heiratete sie Hans-Peter Beck. 1966 bekam sie ihren ersten öffentlichen Auftrag für die Stadtbibliothek Bregenz. Durch ihr Projekt Klangstraße, das von 1973 bis 1984 entstand, wurde sie einem großen Publikum bekannt. Diese zwölf Einzelskulpturen brachten auch eine Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen. 1977 wurde sie in den Vorstand des Deutschen Künstlerbundes gewählt und wurde Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung Baden-Württemberg. Am 24. Mai 1978, dem 50. Geburtstag ihres Mannes, wurde ihr Atelier neben dem Wohnhaus in Großglattbach eingeweiht.

Durch den Bundespräsidenten Richard v. Weizsäcker bekam Gerlinde Beck 1984 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 1985 fand im Pforzheimer Reuchlinhaus eine große Einzelausstellung statt. Am 18. April 1989 wurde Gerlinde Beck vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth ein Professorentitel verliehen.

1994 erfolgte die Berufung in die Kunstkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Am 11. Juni 1995 bekam sie die Enzkreis-Medaille durch Landrat Dr. Reichert in Pforzheim verliehen. Im August des selben Jahres starb ihr Mann. Während ihrer ganzen Schaffenszeit war sie an unzähligen Ausstellungen beteiligt und hatte einige Einzelausstellungen. Gerlinde Beck hat ihre eigene unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelt. 2006 starb sie in Großglattbach.


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