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Erschießung französischer Widerstandskämpfer: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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mehr zu Reaktion, vgl. Wilhelm Becker; - Siehe auch
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== Französische Reaktion ==
== Französische Reaktion ==
Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen im Frühjahr [[1945]] ließen diese die Toten exhumieren. Die Pforzheimer Bevölkerung wurde per Plakatanschlag aufgefordert, am Samstag, dem [[26. Mai]], das Massengrab persönlich in Augenschein zu nehmen und am Sonntag, dem [[27. Mai]], an der militärischen Beisetzungsfeier vor dem [[Hauptfriedhof]] teilzunehmen. Im Jahr [[1947]] wurden die Toten nach Frankreich überführt.<ref name="pz0801119" />
Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen im Frühjahr [[1945]] ließen diese Ende Mai die Toten exhumieren. Ihren ersten Plan, als Vergeltung 25 Pforzheimer Bürger erschießen zu lassen, konnte der kommissarische Oberbürgermeister [[Wilhelm Becker]] durch couragiertes Auftreten abwenden. Die Pforzheimer Bevölkerung wurde per Plakatanschlag aufgefordert, am Samstag, dem [[26. Mai]], das Massengrab persönlich in Augenschein zu nehmen und am Sonntag, dem [[27. Mai]], an der militärischen Beisetzungsfeier vor dem [[Hauptfriedhof]] teilzunehmen. Im Jahr [[1947]] wurden die Toten nach Frankreich überführt.<ref name="pz0801119" />


== Gedenken ==
== Gedenken ==
Am [[25. Januar]] [[2008]] wird bei der Omnibuswendeschleife an der Haltestelle [[Hochschule Pforzheim|Hochschule]] der [[Buslinie 5]], etwa 1 km vom Ort des Geschehens entfernt, ein Gedenkstein zum Andenken an das Schicksal der französischen Widerstandskämpfer eingeweiht.
Am [[25. Januar]] [[2008]] wird bei der Omnibuswendeschleife an der Haltestelle [[Hochschule Pforzheim|Hochschule]] der [[Buslinie 5]], etwa 1 km vom Ort des damaligen Geschehens entfernt, ein Gedenkstein zum Andenken an das Schicksal der französischen Widerstandskämpfer eingeweiht.

== Siehe auch ==
* [[Wilhelm Becker]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 21. Januar 2008, 21:28 Uhr

Die Erschießung französischer Widerstandskämpfer im Hagenschießwald bei Pforzheim am 30. November 1944 geschah gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.

Das Ereignis

Am 30. November 1944 wurden 25 im Pforzheimer Gefängnis internierte Mitglieder der französischen Widerstandsgruppe Réseau Alliance von der Gestapo in den Hagenschieß gebracht und mit Genickschüssen getötet.

Bei den Getöteten handelte es sich um 18 Männer und sieben Frauen, darunter eine Engländerin. Die Leichen wurden in einen Bombentrichter geworfen und mit Sand abgedeckt.[1]

Französische Reaktion

Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen im Frühjahr 1945 ließen diese Ende Mai die Toten exhumieren. Ihren ersten Plan, als Vergeltung 25 Pforzheimer Bürger erschießen zu lassen, konnte der kommissarische Oberbürgermeister Wilhelm Becker durch couragiertes Auftreten abwenden. Die Pforzheimer Bevölkerung wurde per Plakatanschlag aufgefordert, am Samstag, dem 26. Mai, das Massengrab persönlich in Augenschein zu nehmen und am Sonntag, dem 27. Mai, an der militärischen Beisetzungsfeier vor dem Hauptfriedhof teilzunehmen. Im Jahr 1947 wurden die Toten nach Frankreich überführt.[1]

Gedenken

Am 25. Januar 2008 wird bei der Omnibuswendeschleife an der Haltestelle Hochschule der Buslinie 5, etwa 1 km vom Ort des damaligen Geschehens entfernt, ein Gedenkstein zum Andenken an das Schicksal der französischen Widerstandskämpfer eingeweiht.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Pforzheimer Zeitung vom 19. Januar 2008, S. 28