Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Erschießung französischer Widerstandskämpfer: Unterschied zwischen den Versionen
Siehe auch |
→Französische Reaktion: Datum kann nicht stimmen |
||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
== Französische Reaktion == |
== Französische Reaktion == |
||
Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen |
Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen im Frühjahr [[1945]] ließen diese die Toten exhumieren. Die Pforzheimer Bevölkerung wurde per Plakatanschlag aufgefordert, am Samstag, dem [[26. Mai]], das Massengrab persönlich in Augenschein zu nehmen und am Sonntag, dem [[27. Mai]], an der militärischen Beisetzungsfeier vor dem [[Hauptfriedhof]] teilzunehmen. Im Jahr [[1947]] wurden die Toten nach Frankreich überführt.<ref name="pz0801119" /> |
||
== Gedenken == |
== Gedenken == |
||
Version vom 20. Januar 2008, 19:24 Uhr
Die Erschießung französischer Widerstandskämpfer im Hagenschießwald bei Pforzheim am 30. November 1944 geschah gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.
Das Ereignis
Am 30. November 1944 wurden 25 im Pforzheimer Gefängnis internierte Mitglieder der französischen Widerstandsgruppe Réseau Alliance von der Gestapo in den Hagenschieß gebracht und mit Genickschüssen getötet.
Bei den Getöteten handelte es sich um 18 Männer und sieben Frauen, darunter eine Engländerin. Die Leichen wurden in einen Bombentrichter geworfen und mit Sand abgedeckt.[1]
Französische Reaktion
Nach der Besetzung Pforzheims durch französische Truppen im Frühjahr 1945 ließen diese die Toten exhumieren. Die Pforzheimer Bevölkerung wurde per Plakatanschlag aufgefordert, am Samstag, dem 26. Mai, das Massengrab persönlich in Augenschein zu nehmen und am Sonntag, dem 27. Mai, an der militärischen Beisetzungsfeier vor dem Hauptfriedhof teilzunehmen. Im Jahr 1947 wurden die Toten nach Frankreich überführt.[1]
Gedenken
Am 25. Januar 2008 wird bei der Omnibuswendeschleife an der Haltestelle Hochschule der Buslinie 5, etwa 1 km vom Ort des Geschehens entfernt, ein Gedenkstein zum Andenken an das Schicksal der französischen Widerstandskämpfer eingeweiht.
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Pforzheimer Zeitung vom 19. Januar 2008, S. 28