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Wartberg-Kaserne: Unterschied zwischen den Versionen
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Die ''US Air Force'' errichtete [[Erbaut::1954]] eine kleine Kaserne als US-Nachrichtenstation im Gewann ''Rechts der Hängsteig'', westlich der [[Bundesstraße 294]] nach [[Bauschlott]]. Der größte Teil der Unterkünfte und Versorgungsgebäude war in Leichtbauweise errichtet als sogenannte Baracken. |
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Der größte Teil der Unterkünfte und Versorgungsgebäude war in Leichtbauweise errichtet (Baracken), nur die festen Gebäude wurden von der Bundeswehr beansprucht. Die US-Soldatenfamilien lebten in einer eigens erbauten Wohnsiedlung am Ortsrand von Kieselbronn, die im Volksmund "Amibronn" genannt wurde. (Ausführlich dargestellt in "Militär in Pforzheim"). |
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Von 1955 bis 1969 belegten verschiedene Einheiten das umfangreiche Areal. Die US-Soldatenfamilien lebten in einer eigens erbauten Wohnsiedlung am Ortsrand von [[Kieselbronn]], die im Volksmund ''Amibronn'' genannt wurde (ausführlich dargestellt in ''Militär in Pforzheim''). Die letzten US-Soldaten davon zogen zwischen 1967 und 1969 in den ''Vietnamkrieg'' und ihre Familien heim nach USA. |
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Ab 1972 bezog die ''Bundeswehr'' mit dem ''Verteidigungskreiskommando 523'' (''VKK 523'') die ''Wartberg-Kaserne'', sie nutzte dabei nur die festen Gebäude. Dieser Dienststelle unterstellt waren die nichtaktiven ''Heimatschutzkompanien 5231'' und ''5232'' sowie das ebenfalls nichtaktive ''Wehrleit- und Ersatzbataillon 875''. |
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Der Wirkungsbereich dieses ''VKK 523'' war identisch mit dem Gebiet der [[Region Nordschwarzwald]]. |
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Ebenfalls in der ''Wartberg-Kaserne'' befand sich die Geschäftsstelle der ''Kreisgruppe Nordschwarzwald'' des ''Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr'', kurz ''VdRBw''. |
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Einmal pro Monat traf sich bis [[September]] [[Zerstört::1994]] in der ''Wartberg-Kaserne'' die [[Reservistenkameradschaft Pforzheim]]. |
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Mit dem Ende des ''Kalten Krieges'' begann die Zeit der Abrüstung und das ''VKK 523'' wurde am [[30. September]] ''1994'' aufgelöst. Kurze Zeit später folgte die Auflösung der genannten ''Kreisgeschäftsstelle'' des ''VdRBw''. |
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Seit [[30. November]] [[1998]] befindet sich auf dem Grundstück der früheren ''Wartberg-Kaserne'' das [[Briefzentrum 75]] der [[Deutsche Post AG]]. |
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== Weblinks == |
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* [https://www.usarmygermany.com/Communities/Karlsruhe/Partials_Wartberg%20Ksn%202007.htm Photo des Zaunes der vormaligen ''Wartberg-Kaserne'' mit heutigem ''Briefzentrum''] |
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==Literatur== |
==Literatur== |
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* [[Hagen Franke]] unter Mitarbeit von [[Marco Abrecht]]: ''Militär in Pforzheim - Ein Beitrag zur Stadt- und Regionalgeschichte'', Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher, Heidelberg, Basel, 2011, ab S. 144. |
* [[Hagen Franke]] unter Mitarbeit von [[Marco Abrecht]]: ''Militär in Pforzheim - Ein Beitrag zur Stadt- und Regionalgeschichte'', Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher, Heidelberg, Basel, 2011, ab S. 144. |
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[[Kategorie:Militär]] |
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[[Kategorie:Kaserne]] |
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[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]] |
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[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]] |
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]] |
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[[Kategorie:Nordstadt]] |
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[[Kategorie:Pforzheim]] |
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Version vom 5. November 2026, 06:49 Uhr
Die Wartberg-Kaserne war eine Kaserne in der Pforzheimer Nordstadt auf dem namengebenden Wartberg.
Unter der außenpolitischen Leitlinie der Truman-Doktrin nach dem Koreakrieg (1950-1953) rüstete die NATO in Europa während des Kalten Krieges deutlich auf, so auch in Pforzheim.
Die US Air Force errichtete 1954 eine kleine Kaserne als US-Nachrichtenstation im Gewann Rechts der Hängsteig, westlich der Bundesstraße 294 nach Bauschlott. Der größte Teil der Unterkünfte und Versorgungsgebäude war in Leichtbauweise errichtet als sogenannte Baracken.
Von 1955 bis 1969 belegten verschiedene Einheiten das umfangreiche Areal. Die US-Soldatenfamilien lebten in einer eigens erbauten Wohnsiedlung am Ortsrand von Kieselbronn, die im Volksmund Amibronn genannt wurde (ausführlich dargestellt in Militär in Pforzheim). Die letzten US-Soldaten davon zogen zwischen 1967 und 1969 in den Vietnamkrieg und ihre Familien heim nach USA.
Ab 1972 bezog die Bundeswehr mit dem Verteidigungskreiskommando 523 (VKK 523) die Wartberg-Kaserne, sie nutzte dabei nur die festen Gebäude. Dieser Dienststelle unterstellt waren die nichtaktiven Heimatschutzkompanien 5231 und 5232 sowie das ebenfalls nichtaktive Wehrleit- und Ersatzbataillon 875.
Der Wirkungsbereich dieses VKK 523 war identisch mit dem Gebiet der Region Nordschwarzwald.
Ebenfalls in der Wartberg-Kaserne befand sich die Geschäftsstelle der Kreisgruppe Nordschwarzwald des Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, kurz VdRBw.
Einmal pro Monat traf sich bis September 1994 in der Wartberg-Kaserne die Reservistenkameradschaft Pforzheim.
Mit dem Ende des Kalten Krieges begann die Zeit der Abrüstung und das VKK 523 wurde am 30. September 1994 aufgelöst. Kurze Zeit später folgte die Auflösung der genannten Kreisgeschäftsstelle des VdRBw.
Seit 30. November 1998 befindet sich auf dem Grundstück der früheren Wartberg-Kaserne das Briefzentrum 75 der Deutsche Post AG.
Weblinks
Literatur
- Hagen Franke unter Mitarbeit von Marco Abrecht: Militär in Pforzheim - Ein Beitrag zur Stadt- und Regionalgeschichte, Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher, Heidelberg, Basel, 2011, ab S. 144.