Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Die '''Jägerpassage''' befindet sich in der [[Innenstadt]] von [[In::Pforzheim]]. Sie zweigt an der [[Bahnhofstraße]] ab und führt über mehrere Ebenen bis zur [[Barfüßergasse]]. Postalisch gehört sie zur [[Bahnhofstraße]] 12. |
Die '''Jägerpassage''' befindet sich in der [[Innenstadt]] von [[In::Pforzheim]]. Sie zweigt an der [[Bahnhofstraße]] auf Höhe der Hausnummer 12 ab und führt über mehrere Ebenen bis zur [[Barfüßergasse]] bzw zur [[Westlieche|Westlichen]], die in diesem Bereich früher "Brötzinger Gaß" hieß. Postalisch gehört sie zur [[Bahnhofstraße]] 12. |
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== Name == |
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Sie ist nach dem Pforzheimer Elektroingenieur [[Oskar Jäger]] benannt. Er erbaute [[Erbaut::1959]] die Jägerpassage; die zugehörigen Immobilien gehören nach wie vor der Familie. |
Sie ist nach dem Pforzheimer Elektroingenieur [[Oskar Jäger]] benannt. Er erbaute 1958<ref>[PZ vom 04.12.1958 Seite9</ref> - [[Erbaut::1959]] die Jägerpassage; die zugehörigen Immobilien gehören nach wie vor der Familie. |
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== Bauwerk == |
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Die Passage besteht aus einem Gebäudekomplex mit drei Gebäuden auf 1060qm Baugrund und drei Etagen, die über eine breite Freitreppe verbunden sind. Aber auch ein öffentlicher Aufzug ermöglicht den Besuchern, den kompletten Höhenunterschied zu überwinden. |
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Die Zugänge aller Ladengeschäfte liegen mit 150 Meter Schaufensterfront Richtung Innenhof, der zur Barfüßerkirche hin geöffnet ist und an manchen Stellen Einblick bis zum Blumenhof bietet. In diese Richtung schliesst das zum Mittelteil der Passage gehörende Gebäude Barfüßergasse 14 ab. |
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Die Baukosten wurden mit drei Millionen D-Mark angegeben. |
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Es waren ursprünglich 1500qm Verkaufs- 1000qm Lagerfläche und 1000 qm Büroräume. |
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Insbesondere das Elektro-Geschäft von Walter Freytag im (von der Westlichen 24 gesehen) Erdgeschoß war großzügig angelegt. Es hatte mehrere durch schallisolierende Glaswände abgetrennte Bereiche für Schallplatten und Tonbandtests und auch einen eigenen kleinen Saal für Konzerte. Bei der Eröffnung war unter anderem der damalige [[SEL|Schaub-Lorenz]] Direktor [[Max Rieger]] anwesend. |
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Vor dem Bau der Jägerpassage befand sich dort eines der letzten Trümmergrundstücke der Innenstadt. Im 18. Jahrhundert befand sich an der Stelle ein Gartengrundstück des Model Baum<ref>PZ vom 30.03.2002</ref> |
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Das Areal entwickelte sich durch den Bau, der zwei wichtige Innenstadtstraßen verbindet zu einer stark genutzten Passage.1973 ergab eine Zählung 2000 Passanten stündlich während der Geschäftszeiten<ref>PZ vom 3.7.1974</ref>. |
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== Geschäfte == |
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* Goldstadtkaffee (2010-2018 und ab 2023)<ref>PZ vom 14.09.2023</ref> |
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* [[Sabai-Spa]] - Wellness und Entspannung |
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* Rechtsanwalt Sewera - Spezialisiert auf Zivilrecht |
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* [[Marrakesch]] - Marokkanisches Schnellrestaurant |
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* Schneiderei Ruth Bittermann |
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=== Bei der Einweihung 1960 === |
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* Uhren und Schmuck Mezger |
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* [[Wolle Rödel GmbH & Co. KG|Wolle Rödel]] jetzt [[Blumenstraße]] 16 |
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* Konditerei Schmidt (Konditorei- und Backwaren, Konfitüren und Spirituosen) |
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* Kürschnermeister Fr. Hempel; Pelze, Hüte, Mützen und Schirme |
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* Adrett Reinigung GmbH - Chemische Reinigung |
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* Schreibwaren Gerhard Schenk; Büromaschinen - Zeichenmaschinen |
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* Alte Volksfürsorge |
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* Techniker Krankenkasse / Schwäbisch Gmünder Ersatzkasse |
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* Artur Hermann; Modeschmuck |
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* friseurkunstatelier schmid |
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* Reisebüro Schuhmacher |
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* Imbiss-Quelle |
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* Korsett- und Miederwaren Elise Bäuerle |
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* Mantel Hintz |
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* Fahrschule Henninger |
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* Radio Freytag mit Elektro Jäger |
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== Aktionen/Veranstaltungen == |
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1990 wurde in Zusammenarbeit der [[Galerie Brötzinger Art]] und dem Kommunalen Kino, welches zu dieser Zeit im ehemaligen Cinema residierte ein ''Stadtkonzert'' aufgeführt. Hierbei wurde von Ilse Teipelke eine Komposition erstellt, die vier verschiedene Bereiche der Stadt klanglich zusammenbrachte. Unter anderem Töne, Geräusche aus der Passage, die im Rahmen der ''Stadtkonzert'' Performance vorgeführt wurden<ref>PZ vom 8.5.1990 Seite 6</ref>. |
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== Einzelnachweise == |
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<references /> |
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==Literatur== |
==Literatur== |
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Version vom 15. September 2023, 19:38 Uhr
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Die Jägerpassage befindet sich in der Innenstadt von Pforzheim. Sie zweigt an der Bahnhofstraße auf Höhe der Hausnummer 12 ab und führt über mehrere Ebenen bis zur Barfüßergasse bzw zur Westlichen, die in diesem Bereich früher "Brötzinger Gaß" hieß. Postalisch gehört sie zur Bahnhofstraße 12.
Name
Sie ist nach dem Pforzheimer Elektroingenieur Oskar Jäger benannt. Er erbaute 1958[1] - 1959 die Jägerpassage; die zugehörigen Immobilien gehören nach wie vor der Familie.
Bauwerk
Die Passage besteht aus einem Gebäudekomplex mit drei Gebäuden auf 1060qm Baugrund und drei Etagen, die über eine breite Freitreppe verbunden sind. Aber auch ein öffentlicher Aufzug ermöglicht den Besuchern, den kompletten Höhenunterschied zu überwinden. Die Zugänge aller Ladengeschäfte liegen mit 150 Meter Schaufensterfront Richtung Innenhof, der zur Barfüßerkirche hin geöffnet ist und an manchen Stellen Einblick bis zum Blumenhof bietet. In diese Richtung schliesst das zum Mittelteil der Passage gehörende Gebäude Barfüßergasse 14 ab. Die Baukosten wurden mit drei Millionen D-Mark angegeben. Es waren ursprünglich 1500qm Verkaufs- 1000qm Lagerfläche und 1000 qm Büroräume.
Insbesondere das Elektro-Geschäft von Walter Freytag im (von der Westlichen 24 gesehen) Erdgeschoß war großzügig angelegt. Es hatte mehrere durch schallisolierende Glaswände abgetrennte Bereiche für Schallplatten und Tonbandtests und auch einen eigenen kleinen Saal für Konzerte. Bei der Eröffnung war unter anderem der damalige Schaub-Lorenz Direktor Max Rieger anwesend.
Vor dem Bau der Jägerpassage befand sich dort eines der letzten Trümmergrundstücke der Innenstadt. Im 18. Jahrhundert befand sich an der Stelle ein Gartengrundstück des Model Baum[2]
Das Areal entwickelte sich durch den Bau, der zwei wichtige Innenstadtstraßen verbindet zu einer stark genutzten Passage.1973 ergab eine Zählung 2000 Passanten stündlich während der Geschäftszeiten[3].
Geschäfte
aktuell
- Goldstadtkaffee (2010-2018 und ab 2023)[4]
- Sawasdee - Thailändisches Schnellrestaurant
- Al Bacio, Restaurant
- Don Pérez; Tapas
- Curry 75; Imbiss
- Wollparadies
- City Music Voigt
früher/fraglich
- Sabai-Spa - Wellness und Entspannung
- Rechtsanwalt Sewera - Spezialisiert auf Zivilrecht
- Marrakesch - Marokkanisches Schnellrestaurant
- Schneiderei Ruth Bittermann
- früher Cinema - kleines Programmkino
- früher C-Club - Diskothek
- Bohnenberger GmbH - Augenoptiker
- Hair Dreams - Friseur
1970er Jahre
- Adrett Reinigung GmbH - Chemische Reinigung
- Bohnenberger Optik
- Cinema Kino
- d+a dobmeier; Herrenmode
- Diskothek CON-CAVE
- Imbiss-Quelle
- Miederwaren Gerda Weik
- Pelzsalon Rutz Bittermann
- Reisebüro Schuhmacher
- Sanitätshaus Reinschmidt
- Schwäbisch Gmünder Ersatzkasse
- Uhren und Schmuck Mezger
- WEBB-Wervice Schuhschnelldienst
- Wolle Rödel
Bei der Einweihung 1960
- Uhren und Schmuck Mezger
- d+a dobmeier; Herrenmode und Selbstbedienungs-Krawattenbar
- Metro Lichtspielhaus - non stop Weltschau 10- 20 Uhr
- Kino Gloria (ab 20 Uhr)
- Wolle Rödel jetzt Blumenstraße 16
- Konditerei Schmidt (Konditorei- und Backwaren, Konfitüren und Spirituosen)
- Kürschnermeister Fr. Hempel; Pelze, Hüte, Mützen und Schirme
- Adrett Reinigung GmbH - Chemische Reinigung
- Schreibwaren Gerhard Schenk; Büromaschinen - Zeichenmaschinen
- Alte Volksfürsorge
- Techniker Krankenkasse / Schwäbisch Gmünder Ersatzkasse
- Artur Hermann; Modeschmuck
- friseurkunstatelier schmid
- Reisebüro Schuhmacher
- Imbiss-Quelle
- Korsett- und Miederwaren Elise Bäuerle
- Mantel Hintz
- Fahrschule Henninger
- Radio Freytag mit Elektro Jäger
Aktionen/Veranstaltungen
1990 wurde in Zusammenarbeit der Galerie Brötzinger Art und dem Kommunalen Kino, welches zu dieser Zeit im ehemaligen Cinema residierte ein Stadtkonzert aufgeführt. Hierbei wurde von Ilse Teipelke eine Komposition erstellt, die vier verschiedene Bereiche der Stadt klanglich zusammenbrachte. Unter anderem Töne, Geräusche aus der Passage, die im Rahmen der Stadtkonzert Performance vorgeführt wurden[5].
Einzelnachweise
Literatur
- Die Straßennamen der Stadt Pforzheim, ISBN 3-9802822-2-8
