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Georg-Simler-Preis: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Georg-Simler-Preis''' ist eine Auszeichnung für stadtgeschichtliche Arbeit an [[Pforzheim]]er Schulen. Die Initatoren des Preises sind die [[Löbliche Singergesellschaft von 1501|Löbliche Singer]], die [[Reuchlin-Gesellschaft]] und der [[Förderverein für das Stadtarchiv]]. |
Der '''Georg-Simler-Preis''' ist eine Auszeichnung für stadtgeschichtliche Arbeit an [[Pforzheim]]er Schulen. Die Initatoren des Preises sind die [[Löbliche Singergesellschaft von 1501|Löbliche Singer]], die [[Reuchlin-Gesellschaft]] und der [[Förderverein für das Stadtarchiv]]. |
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Der Preis wurde erstmals am 29. März [[2009]] im [[Reuchlinhaus]] vergeben. Er ist mit 500 Euro dotiert und wird seitdem alle zwei Jahre vergeben. |
Der Preis wurde erstmals am 29. März [[2009]] im [[Reuchlinhaus]] vergeben. Er ist mit 500 Euro für die SchülerInnen und 1000€ für die Schule dotiert und wird seitdem alle zwei Jahre vergeben. |
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*2009: Die Klassen 10d und 12c des [[Theodor-Heuss-Gymnasium|Theodor-Heuss-Gymnasiums]] für ihre Arbeiten zum Schicksal Pforzheimer Juden im Nationalsozialismus sowie Kriegsalltag in Pforzheim. |
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*2010/2011: 10 Schülerinnen und Schüler der Osterfeld-Realschule für die Erforschung von Biografien jüdischer Schüler des Schulghettos Osterfeld. |
*2010/2011: 10 Schülerinnen und Schüler der [[Osterfeld-Realschule]] für die Erforschung von Biografien jüdischer Schüler des Schulghettos Osterfeld. |
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*2012/2013: Die Klasse 9d des Theodor-Heuss-Gymnasiums für eine Plakatausstellung zum Luftangriff am 23. Februar 1945. |
*2012/2013: Die Klasse 9d des Theodor-Heuss-Gymnasiums für eine Plakatausstellung zum Luftangriff am 23. Februar 1945. |
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*2014/2015: Die 9. Klassen des Schiller-Gymnasiums für ihren Stadtrundgang Pforzheim im Ersten Weltkrieg. |
*2014/2015: Die 9. Klassen des [[Schiller-Gymnasium|Schiller-Gymnasiums]] für ihren Stadtrundgang Pforzheim im Ersten Weltkrieg. |
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*2016/2017: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Neigungskurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 12 des Kepler-Gymnasiums Pforzheim für ihr Architekturprojekt Museum für Erinnerungskultur Pforzheim. |
*2016/2017: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Neigungskurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 12 des [[Kepler-Gymnasium|Kepler-Gymnasiums]] Pforzheim für ihr Architekturprojekt Museum für Erinnerungskultur Pforzheim. |
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*2018/2019: Annsophie Schmidt, [[Hilda-Gymnasium]], für die Publikation "Spurensuche" zum Schicksal jüdischer Schülerinnen und Lehrender der Hildaschule in der Zeit des Nationalsozialismus. |
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*2020/2021: Projektgruppe GeschichteAKTIV, Hilda-Gymnasium, für "Spurensuche - Der Film" - zum Schicksal jüdischer Schülerinnen und Lehrender der Hildaschule in der Zeit des Nationalsozialismus. |
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* Die Ausschreibung für 2022/2023 läuft bis 01.Dezember 2023. <ref>[https://www.pforzheim.de/fileadmin/user_upload/archiv/pdf/Georg-Simler-Preis_2022-2023.pdf Ausschreibung 2022/2023]</ref> |
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* Die Preisverleihung findet im März 2024 statt |
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== Weblinka == |
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Version vom 21. September 2022, 15:50 Uhr
Der Georg-Simler-Preis ist eine Auszeichnung für stadtgeschichtliche Arbeit an Pforzheimer Schulen. Die Initatoren des Preises sind die Löbliche Singer, die Reuchlin-Gesellschaft und der Förderverein für das Stadtarchiv.
Der Preis wurde erstmals am 29. März 2009 im Reuchlinhaus vergeben. Er ist mit 500 Euro für die SchülerInnen und 1000€ für die Schule dotiert und wird seitdem alle zwei Jahre vergeben.
Name
Der Namensgeber ist Georg Simler (1475-1536), der vermutlich von 1498 bis 1510 als Lehrer an der Pforzheimer Lateinschule tätig war. Der Reformator Philipp Melanchthon (1497-1560), war der berühmteste Schüler Georg Simlers. Ab 1510 studierte er in Tübingen Jura und unterrichtete gleichzeitig an der Artistenfakultät. Simler war der erste Verfasser einer griechischen Grammatik, die Thomas Anshelm, den er aus seiner Tätigkeit in Pforzheim gut kannte, druckte. An ihn erinnert auch die Simmlerstraße in Pforzheim. Historisch korrekt müsste die Straße "Simlerstraße" heißen.
Preisträger
- 2009: Die Klassen 10d und 12c des Theodor-Heuss-Gymnasiums für ihre Arbeiten zum Schicksal Pforzheimer Juden im Nationalsozialismus sowie Kriegsalltag in Pforzheim.
- 2010/2011: 10 Schülerinnen und Schüler der Osterfeld-Realschule für die Erforschung von Biografien jüdischer Schüler des Schulghettos Osterfeld.
- 2012/2013: Die Klasse 9d des Theodor-Heuss-Gymnasiums für eine Plakatausstellung zum Luftangriff am 23. Februar 1945.
- 2014/2015: Die 9. Klassen des Schiller-Gymnasiums für ihren Stadtrundgang Pforzheim im Ersten Weltkrieg.
- 2016/2017: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Neigungskurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 12 des Kepler-Gymnasiums Pforzheim für ihr Architekturprojekt Museum für Erinnerungskultur Pforzheim.
- 2018/2019: Annsophie Schmidt, Hilda-Gymnasium, für die Publikation "Spurensuche" zum Schicksal jüdischer Schülerinnen und Lehrender der Hildaschule in der Zeit des Nationalsozialismus.
- 2020/2021: Projektgruppe GeschichteAKTIV, Hilda-Gymnasium, für "Spurensuche - Der Film" - zum Schicksal jüdischer Schülerinnen und Lehrender der Hildaschule in der Zeit des Nationalsozialismus.
- Die Ausschreibung für 2022/2023 läuft bis 01.Dezember 2023. [1]
- Die Preisverleihung findet im März 2024 statt