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Eisernes Kreuz: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Geschichte ==
== Geschichte ==


In den Befreiungskriegen gegen [[Napoléon Bonaparte]] wurde das Eiserne Kreuz [[1813]] als [[militär]]ische Tapferkeitsauszeichnung geschaffen.
In den Befreiungskriegen gegen [[Napoléon Bonaparte]] wurde das ''Eiserne Kreuz'' [[1813]] als [[militär]]ische Tapferkeitsauszeichnung geschaffen. Verliehen wurde es in drei Stufen: ''Eisernes Kreuz zweiter Klasse'', ''Eisernes Kreuz erster Klasse'' und ''Großkreuz des Eisernen Kreuzes''.


Zu Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] (1870/71) und des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] (1914 bis 1918) wurde es vom König von Preußen erneuert.
Zu Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] (1870/´71) und des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] (1914 bis 1918) wurde es vom König von Preußen jeweils erneuert.


Anläßlich der Befreiungskriege und des Ersten Weltkrieges wurde jeweils nur einmal der ''Stern zum Großkreuz des Eisernen Kreuzes'' verliehen, und zwar an ''Gebhard Leberecht von Blücher'' (''Blücherstern'') und an ''[[Paul von Hindenburg]]'' (''Hindenburgstern'').
Von [[1939]] bis [[1945]] wurde das Eiserne Kreuz von den [[Nationalsozialist]]en in vier unterschiedlichen Stufen verliehen.


Von [[1939]] bis [[1945]] wurde das ''Eiserne Kreuz'' von den [[Nationalsozialist]]en in zunächst vier unterschiedlichen Stufen verliehen; zu den drei gebräuchlichen Stufen kam das ''Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes'' hinzu.
Heute ist das Eiserne Kreuz das Symbol der [[Bundeswehr]] und als solches Bestandteil der Verbandsabzeichen von Truppenteilen und auch im Wappen des ''Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr'' (kurz ''Reservistenverband''), sowie einzelner [[Reservistenkameradschaft]]en.

Da der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] länger dauerte als erwartet, wurden schließlich noch vier weitere Stufen dazu gestiftet: ''Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub'', ''Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern'', ''Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten'' sowie das ''Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem goldenen Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten''.

Somit gab es das ''Eiserne Kreuz'' von 1939 schließlich in acht Stufen.

Seit [[1955]] ist das ''Eiserne Kreuz'' das Symbol der [[Bundeswehr]] und als solches Bestandteil der Verbandsabzeichen von Truppenteilen und auch im Wappen des ''Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr'' (kurz ''Reservistenverband''), sowie einzelner [[Reservistenkameradschaft]]en.


== Auf Denkmalen und Gedenktafeln ==
== Auf Denkmalen und Gedenktafeln ==
[[Datei:Bad-Herrenalb-Gefallenendenkmal.jpg|miniatur|Eiserne Kreuze auf dem [[Gefallenendenkmal Bad Herrenalb|Gefallenendenkmal]] in [[Bad Herrenalb]]]]
[[Datei:Bad-Herrenalb-Gefallenendenkmal.jpg|miniatur|Eiserne Kreuze auf dem [[Gefallenendenkmal Bad Herrenalb|Gefallenendenkmal]] in [[Bad Herrenalb]]]]


Im Gebiet des Stadtwiki Pforzheim-Enz befindet sich das Eiserne Kreuz auf mehreren [[Kriegerdenkmal|Kriegerdenkmälern]] sowie [[Gefallenendenkmal]]en und [[Gedenktafel]]n abgebildet, so beispielsweise auf der Gedenktafel in [[Bad Liebenzell]]-[[Möttlingen]], auf dem [[Gefallenendenkmal Neuweiler|Gefallenendenkmal]] in [[Neuweiler]] und auf der Gedenktafel auf dem [[Friedhof Diefenbach|Friedhof]] von [[Diefenbach]] mit Namen der Gefallenen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].
Im Gebiet des Stadtwiki Pforzheim-Enz befindet sich das ''Eiserne Kreuz'' auf mehreren [[Kriegerdenkmal|Kriegerdenkmälern]] sowie [[Gefallenendenkmal]]en und [[Gedenktafel]]n abgebildet, so beispielsweise auf der Gedenktafel in [[Bad Liebenzell]]-[[Möttlingen]], auf dem [[Gefallenendenkmal Neuweiler|Gefallenendenkmal]] in [[Neuweiler]] und auf der Gedenktafel auf dem [[Friedhof Diefenbach|Friedhof]] von [[Diefenbach]] mit Namen der Gefallenen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].


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Version vom 2. Dezember 2020, 23:09 Uhr

Eisernes Kreuz von 1870 auf der Kriegergedenktafel in Schmie
Eisernes Kreuz von 1870 auf dem Kriegerdenkmal Singen

Das Eiserne Kreuz ist ein preußischer Orden, der nur in Kriegszeiten verliehen wurde.

Geschichte

In den Befreiungskriegen gegen Napoléon Bonaparte wurde das Eiserne Kreuz 1813 als militärische Tapferkeitsauszeichnung geschaffen. Verliehen wurde es in drei Stufen: Eisernes Kreuz zweiter Klasse, Eisernes Kreuz erster Klasse und Großkreuz des Eisernen Kreuzes.

Zu Beginn des Deutsch-Französischen Krieges (1870/´71) und des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) wurde es vom König von Preußen jeweils erneuert.

Anläßlich der Befreiungskriege und des Ersten Weltkrieges wurde jeweils nur einmal der Stern zum Großkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen, und zwar an Gebhard Leberecht von Blücher (Blücherstern) und an Paul von Hindenburg (Hindenburgstern).

Von 1939 bis 1945 wurde das Eiserne Kreuz von den Nationalsozialisten in zunächst vier unterschiedlichen Stufen verliehen; zu den drei gebräuchlichen Stufen kam das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes hinzu.

Da der Zweite Weltkrieg länger dauerte als erwartet, wurden schließlich noch vier weitere Stufen dazu gestiftet: Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern, Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten sowie das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit dem goldenen Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten.

Somit gab es das Eiserne Kreuz von 1939 schließlich in acht Stufen.

Seit 1955 ist das Eiserne Kreuz das Symbol der Bundeswehr und als solches Bestandteil der Verbandsabzeichen von Truppenteilen und auch im Wappen des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (kurz Reservistenverband), sowie einzelner Reservistenkameradschaften.

Auf Denkmalen und Gedenktafeln

Eiserne Kreuze auf dem Gefallenendenkmal in Bad Herrenalb

Im Gebiet des Stadtwiki Pforzheim-Enz befindet sich das Eiserne Kreuz auf mehreren Kriegerdenkmälern sowie Gefallenendenkmalen und Gedenktafeln abgebildet, so beispielsweise auf der Gedenktafel in Bad Liebenzell-Möttlingen, auf dem Gefallenendenkmal in Neuweiler und auf der Gedenktafel auf dem Friedhof von Diefenbach mit Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.

Eisernes Kreuz von 1914 auf dem Altburger Gefallenendenkmal; unten/davor ein Stahlhelm.
Eisernes Kreuz von 1914 auf dem Gefallenendenkmal in Neuenbürg-Dennach

Personen

Pforzheimer Bismarckdenkmal: Fürst Bismarck mit EK I von 1870

Ritter (EK 1870 und EK 1914) bzw. Träger (EK 1939) des Eisernen Kreuzes, die im Stadtwiki Pforzheim-Enz erwähnt werden:

  • Dr. Fritzmartin Ascher (1895–1975), Kriegsfreiwilliger im Weltkrieg 1914/’18: Ritter des EK 1914 I. Klasse
  • Otto v. Bismarck (1815–1898), preußischer Ministerpräsident: Ritter des EK 1870 I. Klasse
  • Rudolf Brenner, Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg: beide EK 1914
  • Werner Buxa (1916–1998), Offizier, Träger des Ritterkreuzes des EK 1939, EK I und EK II
  • GFM Paul v. Hindenburg (1847–1934), EK II 1870, EK I 1914, Großkreuz 1914, Sonderstufe mit goldenen Strahlen („Hindenburgstern“) des EK 1914
  • Heinz Kappes (1893–1988), Offizier: beide EK 1914
  • Felix Kuppenheim, Kriegsfreiwilliger: EK 1914 II. Klasse
  • Leutnant Hans Kuppenheim: EK 1914 beider Klassen
  • Gottlieb Mössinger, EK 1914 (EK II und EK I)
  • Oberamtsrichter Dr. jur. Emil Odenheimer, Ritter des EK 1914 I. Klasse

Siehe auch

Weblinks