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Henry Ehrenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Henry Ehrenberg''' (* [[Geburtsjahr::1917]] in {{Geboren in|Opatov}}/Polen; † [[Todestag::14. August]] [[Todesjahr::2009]]) war [[Ist::Unternehmer]] in [[Tätig in::Knittlingen]]. |
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Im August [[1945]] erhielt er als 28-Jähriger von der amerikanischen Militärregierung die Verantwortung für zwei metallverarbeitende Betriebe nahe [[Stuttgart]]. |
Im August [[1945]] erhielt er als 28-Jähriger von der amerikanischen Militärregierung die Verantwortung für zwei metallverarbeitende Betriebe nahe [[Stuttgart]]. |
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In Knittlingen begann seine eigentliche Karriere mit einem kleinen Ingenieurbüro. Er gründete [[1947]] die Firma [[Gründer von::Neumo Armaturenfabrik-Apparatebau Metallgießerei Gmbh & Co. KG|Neumo]], die sich auf Herstellung von Molkereiarmaturen spezialsierte. |
In Knittlingen begann seine eigentliche Karriere mit einem kleinen Ingenieurbüro. Er gründete [[1947]] die Firma [[Gründer von::Neumo Armaturenfabrik-Apparatebau Metallgießerei Gmbh & Co. KG|Neumo]], die sich auf Herstellung von Molkereiarmaturen spezialsierte. Das Unternehmen wandelte sich zu einem internationalen Spezialanbieter für Pharmatechnik, beschäftigte bei seinem Tod rund 1.500 Mitarbeiter und wurde von seinem Sohn [[Wolf Ehrenberg]] fortgeführt. |
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* Großes Verdienstkreuz am Bande |
* Großes Verdienstkreuz am Bande |
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*[https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Ehrensenator-Ehrenberg-ist-tot-32847.html Ehrensenator Ehrenberg ist tot], Schwäbisches Tagblatt, 29. August 2009 |
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*[https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/der-firmenchef/ Nachruf], Jüdische Allgemeine, 27. August 2009 |
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Aktuelle Version vom 26. Oktober 2020, 11:01 Uhr
Henry Ehrenberg (* 1917 in Opatov/Polen; † 14. August 2009) war Unternehmer in Knittlingen.
Leben
Er wurde in Opatov in Polen als viertes Kind einer jüdischen Familie geboren.
Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges besuchte er die Chemische Ingenieurschule am Polytechnikum in Warschau. Dann setzte die Verfolgung ein: Arbeitslager, Ghettos und das Konzentrationslager Auschwitz. Mit Hilfe von Partisanen gelang ihm aus Ohrdruf vor Ende des Krieges die Flucht. Von seiner Familie überlebten nur er und seine Schwester.
Im August 1945 erhielt er als 28-Jähriger von der amerikanischen Militärregierung die Verantwortung für zwei metallverarbeitende Betriebe nahe Stuttgart.
In Knittlingen begann seine eigentliche Karriere mit einem kleinen Ingenieurbüro. Er gründete 1947 die Firma Neumo, die sich auf Herstellung von Molkereiarmaturen spezialsierte. Das Unternehmen wandelte sich zu einem internationalen Spezialanbieter für Pharmatechnik, beschäftigte bei seinem Tod rund 1.500 Mitarbeiter und wurde von seinem Sohn Wolf Ehrenberg fortgeführt.
Ehrungen
- Ehrensenator der Universität Tübingen
- Benennung des Henry-Ehrenberg-Platzes in Knittlingen
- Großes Verdienstkreuz am Bande
Weblinks
- Ehrensenator Ehrenberg ist tot, Schwäbisches Tagblatt, 29. August 2009
- Nachruf, Jüdische Allgemeine, 27. August 2009