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Kunstgewerbeschule: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Altes Gebäude der Kunstgewerbeschule an der Jahnstraße 35 in Pforzheim, Entwurf Carl Müller, erbaut 1874 bis 1875.png|thumb|Altes Gebäude in der Jahnstraße]]
[[Datei:Altes Gebäude der Kunstgewerbeschule an der Jahnstraße 35 in Pforzheim, Entwurf Carl Müller, erbaut 1874 bis 1875.png|thumb|Altes Gebäude in der Jahnstraße]]
[[Datei:Altes Gebäude der Kunstgewerbeschule an der Jahnstraße 35 in Pforzheim, Entwurf Carl Müller, erbaut 1874 bis 1875, Innenhof mit Portal.jpg|thumb|Altes Gebäude in der Jahnstraße]]

[[Datei:FHG-.jpg|thumb|Bau der Hochschule, Bereich Gestaltung in der Holzgartenstraße]]
[[Datei:FHG-.jpg|thumb|Bau der Hochschule, Bereich Gestaltung in der Holzgartenstraße]]
Die [[Pforzheim]]er '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[Gegründet::1877]] als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt [[Alfred Waag]], der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. [[1887]] wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. [[1911]] ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der [[Jahnstraße]] in einen Neubau in der [[Holzgartenstraße]] umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der [[Goldschmiedeschule]] bis zur Zerstörung im Krieg [[1945]] weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors [[Friedrich Wilhelm Jochem]] wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer [[Schmuckmuseum]]s wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.
Die [[Pforzheim]]er '''Kunstgewerbeschule''' wurde [[Gegründet::1877]] als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt [[Alfred Waag]], der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. [[1887]] wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. [[1911]] ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der [[Jahnstraße]] in einen Neubau in der [[Holzgartenstraße]] umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der [[Goldschmiedeschule]] bis zur Zerstörung im Krieg [[1945]] weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors [[Friedrich Wilhelm Jochem]] wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer [[Schmuckmuseum]]s wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.

Version vom 21. April 2020, 20:01 Uhr

Altes Gebäude in der Jahnstraße
Altes Gebäude in der Jahnstraße
Bau der Hochschule, Bereich Gestaltung in der Holzgartenstraße

Die Pforzheimer Kunstgewerbeschule wurde 1877 als selbstständige Einrichtung aus der städtischen Gewerbeschule heraus gegründet. Erster Direktor war der Architekt Alfred Waag, der auch an der Gewerbeschule Modellieren und Freihandzeichnen unterrichtete. 1887 wurde die Schule vom Badischen Staat übernommen. 1911 ist die Einrichtung vom Gründungsbau in der Jahnstraße in einen Neubau in der Holzgartenstraße umgezogen. Die ehemals gemeinsamen Räumlichkeiten in der Jahnstraße wurden von der Goldschmiedeschule bis zur Zerstörung im Krieg 1945 weitergenutzt. Unter der Leitung des zweiten Direktors Friedrich Wilhelm Jochem wurde die einzelnen Schulbereiche weiter ausgebaut. Zeichnen, Bildhauerei, Mode- und Schmuckdesign wurden zu dieser Zeit unterrichtet. Unter Direktor Waags Zeit wurde schon ein Schulmuseum mit eigener Sammlung gegründet. Im Neubau in der Holzgartenstraße wurden dafür dann erst mal eigene feste Räume eingerichtet. Der Grundstock des Pforzheimer Schmuckmuseums wurde aus der ständig wachsenden Schmucksammlung der Schule gebildet.

Heute befindet sich in dem Gebäude die Fakultät für Gestaltung an der Hochschule Pforzheim.

Ideell wie räumlich ist die Kunstgewerbeschule von Beginn eng mit dem Kunstgewerbeverein verbunden. Der Kunstgewerbeverein hatte in der Holzgartenstraße drei Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. Später wurde die Schule Kunst- und Werkschule genannt.

Bekannte Direktoren

Bekannte Lehrer

Bekannte Schüler

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4