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Elektrizitätswerk im Rennfeld: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Ehemaliges Gebäude des Elektrizitätswerks an der Enz in Pforzheim.png|thumb|Elektrizitätswerk im Rennfeld]] |
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Version vom 26. November 2019, 10:03 Uhr




Das Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld befand sich an an der Rennfeldstraße in Pforzheim. Baubeginn war Januar 1908, nach Plänen von Alfred Roepert, bestehend aus rotem Buntsandstein, im Stil des Historismus, nach Vorbildern der Weser-Renaissance. An seiner Stelle befindet sich heute das SWP-Kundencentrum.
Lage und Umgebung
Sie stand auf der Halbinsel zwischen Enz und Nagold beim Lindenplatz und war über die Auerbrücke zu erreichen. Benachbarte Gebäude waren die Alte Stadtkirche und die Herz-Jesu-Kirche.
Geschichte
1887 wird der Bau eines Elektrizitätswerks erwogen, auch zur Lieferung von Kraftstrom für die Bijouterieindustrie. Der Entwurf stammt vom dem Karlsruher Ingenieur Max Pfeifer. Es ist geplant die 55 PS Wasserkraft der Kompagniesägemühle auf dem Rennfeld (seit 1887 in städtischem Besitz) zur Stromerzeugung zu nutzen, ergänzt durch einen 50-PS-Gasmotor. Die Kosten werden auf 117.000 Mark geschätzt. Dieser Plan wird nicht verwirklicht.
September 1907 legte der Leiter des Hochbauamts, Alfred Roepert, den Plan für ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude im Rennfeld vor. Januar 1908 erfolgte der Beginn der Bauarbeiten für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks, mit einer Fassade an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße. Nach seiner Zerstörung im Jahre 1945, wurde 1952 ein Maschinenhaus mit Wasserturbinen und später in den Jahren 1971 bis 1973 ein Neues Elektrizitätswerks im Rennfeld, Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut.
Das Wasserkraftwerk Rennfeld wurde 1985 durch das Flusskraftwerk Auerbrücke ersetzt und außer Betrieb genommen.
Das Kraftwerk befand sich an der Ecke Werderstraße und Wörthstraße am Standort des heutigen SWP-Kundencentrums. Der Einlauf (heute zugemauert) war vom Metzelgraben gegenüber der Herz-Jesu-Kirche, unter der Werderstraße durch. Durch den Rückstau des Nonnenmühlwehrs wurde dabei auch das Wasser der Enz mit genutzt. Der Auslauf führte durch einen unterirdischen Kanal unter dem Lindenplatz durch und mündete in die Nagold, seine Öffnung ist heute noch gut sichtbar.