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Elektrizitätswerk im Rennfeld: Unterschied zwischen den Versionen
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| ⚫ | Das '''Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld''' befand sich an an der [[Rennfeldstraße]] in [[In::Pforzheim]]. Baubeginn war Januar [[Erbaut::1908]], nach Plänen von [[Alfred Roepert]], bestehend aus rotem Buntsandstein, im Stil des [[Historismus]], nach Vorbildern der [[Weser-Renaissance]]. An seiner Stelle befindet sich heute das [[Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG|SWP-Kundencentrum]]. |
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| ⚫ | Das '''Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld''' befand sich an an der [[Rennfeldstraße]] in [[In::Pforzheim]]. Baubeginn war Januar [[Erbaut::1908]], nach Plänen von [[Alfred Roepert]], bestehend aus rotem Buntsandstein, im Stil des [[Historismus]], nach Vorbildern der [[Weser-Renaissance]]. An seiner Stelle befindet sich heute das [[Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG|SWP-Kundencentrum]]. |
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== Lage und Umgebung == |
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Sie stand auf der Halbinsel zwischen Enz und Nagold beim [[Lindenplatz]] und war über die [[Auerbrücke]] zu erreichen. |
Sie stand auf der Halbinsel zwischen Enz und Nagold beim [[Lindenplatz]] und war über die [[Auerbrücke]] zu erreichen. |
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Benachbarte Gebäude waren die [[Alte Stadtkirche (Pforzheim)|Alte Stadtkirche]] und [[Herz-Jesu-Kirche]]. |
Benachbarte Gebäude waren die [[Alte Stadtkirche (Pforzheim)|Alte Stadtkirche]] und die [[Herz-Jesu-Kirche (Pforzheim)|Herz-Jesu-Kirche]]. |
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Datei:Alte Stadtkirche (links) u. Gebäude des Elektrizitätswerks (rechts) an der Enz in Pforzheim, beide bestehend aus rotem Buntsandstein.jpg| |
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Datei:Alte Stadtkirche (links) und das Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld, an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut 1908 (2).jpg| |
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Datei:Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld, an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut 1908, zerstört 1945 (1).jpg| |
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== Geschichte == |
== Geschichte == |
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1887 wird der Bau eines Elektrizitätswerks erwogen, auch zur Lieferung von Kraftstrom für die Bijouterieindustrie. Der Entwurf stammt vom dem Karlsruher Ingenieur Max Pfeifer. Es ist geplant die 55 PS Wasserkraft der Kompagniesägemühle auf dem Rennfeld (seit 1887 in städtischem Besitz) zur Stromerzeugung zu nutzen, ergänzt durch einen 50-PS-Gasmotor. Die Kosten werden auf 117.000 Mark geschätzt. Dieser Plan wird nicht verwirklicht. |
1887 wird der Bau eines Elektrizitätswerks erwogen, auch zur Lieferung von Kraftstrom für die Bijouterieindustrie. Der Entwurf stammt vom dem Karlsruher Ingenieur Max Pfeifer. Es ist geplant die 55 PS Wasserkraft der Kompagniesägemühle auf dem Rennfeld (seit 1887 in städtischem Besitz) zur Stromerzeugung zu nutzen, ergänzt durch einen 50-PS-Gasmotor. Die Kosten werden auf 117.000 Mark geschätzt. Dieser Plan wird nicht verwirklicht. |
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September 1907 legte der Leiter des Hochbauamts, [[Alfred Roepert]], den Plan für ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude im Rennfeld vor. Januar 1908 erfolgte der Beginn der Bauarbeiten für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks, mit einer Fassade an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße. Nach seiner Zerstörung im Jahre [[Zerstört::1945]], wurde 1952 ein Maschinenhaus mit Wasserturbinen und später in den Jahren 1971 bis 1973 ein Neues Elektrizitätswerks im Rennfeld, Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut. |
September 1907 legte der Leiter des Hochbauamts, [[Alfred Roepert]], den Plan für ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude im Rennfeld vor. Januar 1908 erfolgte der Beginn der Bauarbeiten für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks, mit einer Fassade an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße. Nach seiner Zerstörung im Jahre [[Zerstört::1945]], wurde 1952 ein Maschinenhaus mit Wasserturbinen und später in den Jahren 1971 bis 1973 ein Neues Elektrizitätswerks im Rennfeld, Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut. |
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Das [[Wasserkraftwerk Rennfeld]] wurde [[1985]] durch das [[Flusskraftwerk Auerbrücke]] ersetzt und außer Betrieb genommen. |
Das [[Wasserkraftwerk Rennfeld]] wurde [[1985]] durch das [[Flusskraftwerk Auerbrücke]] ersetzt und außer Betrieb genommen. |
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Das Kraftwerk befand sich an der Ecke [[Werderstraße]] und [[Wörthstraße]] am Standort des heutigen [[Stadtwerke Pforzheim#Kundencentrum|SWP-Kundencentrums]]. Der Einlauf (heute zugemauert) war vom [[Metzelgraben]] gegenüber der [[Herz-Jesu-Kirche]], unter der Werderstraße durch. Durch den Rückstau des [[Nonnenmühlwehr]]s wurde dabei auch das Wasser der [[Enz]] mit genutzt. Der Auslauf führte durch einen unterirdischen Kanal unter dem [[Lindenplatz]] durch und mündete in die [[Nagold (Fluss)|Nagold]], seine Öffnung ist heute noch gut sichtbar. |
Das Kraftwerk befand sich an der Ecke [[Werderstraße]] und [[Wörthstraße]] am Standort des heutigen [[Stadtwerke Pforzheim#Kundencentrum|SWP-Kundencentrums]]. Der Einlauf (heute zugemauert) war vom [[Metzelgraben]] gegenüber der [[Herz-Jesu-Kirche]], unter der Werderstraße durch. Durch den Rückstau des [[Nonnenmühlwehr]]s wurde dabei auch das Wasser der [[Enz]] mit genutzt. Der Auslauf führte durch einen unterirdischen Kanal unter dem [[Lindenplatz]] durch und mündete in die [[Nagold (Fluss)|Nagold]], seine Öffnung ist heute noch gut sichtbar. |
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Datei:Ehemaliges Gebäude des Elektrizitätswerks an der Enz in Pforzheim.png|Elektrizitätswerk im Rennfeld]] |
Datei:Ehemaliges Gebäude des Elektrizitätswerks an der Enz in Pforzheim.png|Elektrizitätswerk im Rennfeld]] |
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Bild:SWP Kundencentrum.jpg|Das SWP-Kundencentrum an der Werderstraße, im Vordergrund der Metzelgraben. Der Bereich mit dem etwas intensiver roten Sandstein in der Ufermauer des Metzelgrabens zeigt die Stelle, wo früher der Einlauf des Wasserkraftwerks Rennfeld war.]] |
Bild:SWP Kundencentrum.jpg|Das SWP-Kundencentrum an der Werderstraße, im Vordergrund der Metzelgraben. Der Bereich mit dem etwas intensiver roten Sandstein in der Ufermauer des Metzelgrabens zeigt die Stelle, wo früher der Einlauf des Wasserkraftwerks Rennfeld war.]] |
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Datei:Elektrizitätswerk 15.JPG|Elektrizitätswerk vor 1930- heute SWP-Kundenzentrum]] |
Datei:Elektrizitätswerk 15.JPG|Elektrizitätswerk vor 1930- heute SWP-Kundenzentrum]] |
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Version vom 20. August 2019, 10:12 Uhr

Das Verwaltungsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks im Rennfeld befand sich an an der Rennfeldstraße in Pforzheim. Baubeginn war Januar 1908, nach Plänen von Alfred Roepert, bestehend aus rotem Buntsandstein, im Stil des Historismus, nach Vorbildern der Weser-Renaissance. An seiner Stelle befindet sich heute das SWP-Kundencentrum.
Lage und Umgebung
Sie stand auf der Halbinsel zwischen Enz und Nagold beim Lindenplatz und war über die Auerbrücke zu erreichen. Benachbarte Gebäude waren die Alte Stadtkirche und die Herz-Jesu-Kirche.
Geschichte
1887 wird der Bau eines Elektrizitätswerks erwogen, auch zur Lieferung von Kraftstrom für die Bijouterieindustrie. Der Entwurf stammt vom dem Karlsruher Ingenieur Max Pfeifer. Es ist geplant die 55 PS Wasserkraft der Kompagniesägemühle auf dem Rennfeld (seit 1887 in städtischem Besitz) zur Stromerzeugung zu nutzen, ergänzt durch einen 50-PS-Gasmotor. Die Kosten werden auf 117.000 Mark geschätzt. Dieser Plan wird nicht verwirklicht.
September 1907 legte der Leiter des Hochbauamts, Alfred Roepert, den Plan für ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude im Rennfeld vor. Januar 1908 erfolgte der Beginn der Bauarbeiten für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude des städtischen Elektrizitätswerks, mit einer Fassade an der Melanchthonstraße, Ecke Enzstraße, heute Jörg-Ratgeb-Straße. Nach seiner Zerstörung im Jahre 1945, wurde 1952 ein Maschinenhaus mit Wasserturbinen und später in den Jahren 1971 bis 1973 ein Neues Elektrizitätswerks im Rennfeld, Jörg-Ratgeb-Straße in Pforzheim, erbaut.
Das Wasserkraftwerk Rennfeld wurde 1985 durch das Flusskraftwerk Auerbrücke ersetzt und außer Betrieb genommen.
Das Kraftwerk befand sich an der Ecke Werderstraße und Wörthstraße am Standort des heutigen SWP-Kundencentrums. Der Einlauf (heute zugemauert) war vom Metzelgraben gegenüber der Herz-Jesu-Kirche, unter der Werderstraße durch. Durch den Rückstau des Nonnenmühlwehrs wurde dabei auch das Wasser der Enz mit genutzt. Der Auslauf führte durch einen unterirdischen Kanal unter dem Lindenplatz durch und mündete in die Nagold, seine Öffnung ist heute noch gut sichtbar.
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Elektrizitätswerk im Rennfeld]]
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Das SWP-Kundencentrum an der Werderstraße, im Vordergrund der Metzelgraben. Der Bereich mit dem etwas intensiver roten Sandstein in der Ufermauer des Metzelgrabens zeigt die Stelle, wo früher der Einlauf des Wasserkraftwerks Rennfeld war.]]
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Elektrizitätswerk vor 1930- heute SWP-Kundenzentrum]]