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'''Gottfried Leonhard''' (* [[Geburtstag::14. März]] [[Geburtsjahr::1895]] in [[Nöttingen]]; † [[Todestag::7. Oktober]] [[Todesjahr::1983]] in [[Pforzheim]]) war ein [[Tätig in::Pforzheim]]er [[Ist::Schmuckfabrikant]] und [[Ist::Politiker]] der [[CDU]]. |
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Version vom 18. Februar 2019, 19:46 Uhr
Gottfried Leonhard (* 14. März 1895 in Nöttingen; † 7. Oktober 1983 in Pforzheim) war ein Pforzheimer Schmuckfabrikant und Politiker der CDU.
Leben
Nach der Schule machte Leonhard von 1910 bis 1914 eine Lehre als Goldschmied bei der Schmuckfabrik August Baer in Pforzheim. Während des Ersten Weltkriegs war er Soldat.
Ab 1918 wohnte Gottfried Leonhard in Pforzheim und arbeitete in verschiedenen Schmuckfirmen als Techniker und leitender Angestellter. In dieser Zeit fand er zur christlichen Gewerkschaftsbewegung. 1928 wurde er Teilhaber der Schmuckfabrik August Baer.
Während der Herrschaft des Nationalsozialismus schloss sich Leonhard der Bekennenden Kirche an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Gottfried Leonhard 1945 Mitbegründer der CDU in Pforzheim, für einige Zeit CDU-Kreisvorsitzender und Mitglied des Pforzheimer Stadtrats. 1946 bis 1950 war er Landtagsabgeordneter, dann von 1949 bis 1965 Bundestagsabgeordneter.
Gottfried Leonhard erhielt 1961 das Bundesverdienstkreuz und 1967 den Ehrenring der Stadt Pforzheim. Sein Nachlass ist im Stadtarchiv archiviert.