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Ernst Zündel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Ernst Zündel''' (Ernst Christof Friedrich Zündel, * [[24. April]] [[1939]] in [[Calmbach]]) ist ein bekannter Holocaust-Leugner.
'''Ernst Zündel''' (Ernst Christof Friedrich Zündel, * [[Geburtstag::24. April]] [[Geburtsjahr::1939]] in [[Calmbach]], gest. [[Todestag::5. August]] [[Todesjahr::2017]] ebenda) war ein bekannter Holocaust-Leugner.
Einige seiner Schriften sind unter dem Pseudonym ''Christof Friedrich'' erschienen.
Einige seiner Schriften sind unter dem Pseudonym ''Christof Friedrich'' erschienen.


== Leben ==
Er emigrierte [[1948]] vorgeblich um dem Wehrdienst zu entgehen nach Kanada.
Er emigrierte [[1948]] vorgeblich um dem Wehrdienst zu entgehen nach Kanada.
Ernst Zündel gründete [[1976]] den Samisdat-Verlag in Toronto. Unter anderem vertrieb er
Ernst Zündel gründete [[1976]] den Samisdat-Verlag in Toronto. Unter anderem vertrieb er
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Version vom 9. Februar 2019, 02:02 Uhr

Ernst Zündel (Ernst Christof Friedrich Zündel, * 24. April 1939 in Calmbach, gest. 5. August 2017 ebenda) war ein bekannter Holocaust-Leugner.

Einige seiner Schriften sind unter dem Pseudonym Christof Friedrich erschienen.

Leben

Er emigrierte 1948 vorgeblich um dem Wehrdienst zu entgehen nach Kanada. Ernst Zündel gründete 1976 den Samisdat-Verlag in Toronto. Unter anderem vertrieb er Die Auschwitzlüge von Thies Christophersen, was er auch ins englische übersetzte.

Er verbreitete seine holocaustleugnenden und antisemitischen Ansichten ab 1990 über einen gemieteten US-amerikanischen Kurzwellen-Sender weltweit in deutscher Sprache.

In Kanada sind gegen ihn mehrere Prozesse angestrengt worden.

Seit 1994 verbreitet er seine den Holocaust leugnenden Ansichten mit einer eigenen Homepage.

Seit 2003 gab es einen Haftbefehl wegen Verdachts auf Volksverhetzung gegen ihn von der Staatsanwaltschaft Mannheim. Die kanadische Justiz bewilligte am 24. Februar 2005 die Auslieferung Zündels und ordnete seine Abschiebung nach Deutschland an. Er wurde am 1. März 2005 nach Frankfurt ausgeflogen, und dort sofort in die JVA Mannheim in Untersuchungshaft gebracht.

Am 15. Februar 2007 wurde er wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Revision gegen das Urteil wurde am 17. September 2007 vom Bundesgerichtshof verworfen.

Weblinks