Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Ludwig Levy: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Zeile 35: Zeile 35:
== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [http://www.bv-pfalz.de/04.kultur/04.InstitutGV/97.Schlaglicht2004/99.LudwigLevy/ Biographie beim Bezirksverband Pfalz]
* [http://www.bv-pfalz.de/04.kultur/04.InstitutGV/97.Schlaglicht2004/99.LudwigLevy/ Biographie beim Bezirksverband Pfalz]

== einzelnachweise ==
<references/>


== Literatur ==
== Literatur ==
Zeile 43: Zeile 46:
* Helmut Range: ''Ludwig Levy. Ein bedeutender Architekt des Historismus in Südwestdeutschland.'' In: ''Festschrift Martin Graßnick.'' Kaiserslautern 1987, S. 117–128.
* Helmut Range: ''Ludwig Levy. Ein bedeutender Architekt des Historismus in Südwestdeutschland.'' In: ''Festschrift Martin Graßnick.'' Kaiserslautern 1987, S. 117–128.


* ''' Levy, Ludwig '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 360-361


{{DEFAULTSORT:Levy, Ludwig}}
{{DEFAULTSORT:Levy, Ludwig}}

Version vom 2. Juli 2018, 11:34 Uhr

Ludwig Levy (1886)
Ludwig Levy und Max Hummel

Ludwig Levy (geboren 18. April 1854 in Landau, gestorben 30. November 1907) war Architekt in Karlsruhe. Er lieferte den Entwurf für die Alte Synagoge an der Zerrennerstraße 26/28 in Pforzheim.


Leben

Ludwig Levy kam am 18. April 1854 als Sohn des jüdischen Textilhändlers Jonas Levy aus Herxheim und dessen Ehefrau Barbara, geborene Machhol, im damals bayerischen Landau zur Welt. Ab 1870 studierte Ludwig Levy am Karlsruher Polytechnikum. Ende der 1870er und Anfang der 1880er Jahre arbeitete er bei Architekten in Frankfurt, darunter Paul Wallot, dem Architekten des Berliner Reichstages. Danach zog Levy nach Kaiserslautern.

Levy wurde 1886 Professor an der Baugewerkeschule, seit 1902 war er zusätzlich Baurat im badischen Innenministerium.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Levys Haus in Karlsruhe zerstört; seine Witwe wurde ein Opfer des Nationalsozialismus: sie wurde nach Gurs deportiert und starb 1943 im KZ Theresienstadt.

Querverweise

Hannelore Künzl beschreibt viele Querverweise in der Baugeschichte der Pforzheimer Synagoge zur Heilbronner und Nürnberger Synagoge. In einem Buch von Hannelore Künzl, wo die Kaiserslauterner und Pforzheimer Synagoge mit der Heilbronner und Nürnberger Synagoge verglichen werden. Hannelore Künzl beschreibt wie Ludwig Levy auf die neo-maurische Formensprache anderer benachbarter Synagogen wie in Heilbronn zurückgreift: "Ludwig Levy greift hier offensichtlich auf den Typus der früheren Synagogen von Heilbronn von Adolf Wolff zurück".[1] "Auch die Fassadenaufteilung ist von Synagogen Adolf Wolffs, wie denen in Heilbronn und Nürnberg beeinflußt".[2]

Werke

Der Schwerpunkt seines Wirkens waren das damals deutsche Elsaß und die Pfalz.

  • Ministerialgebäude am heutigen Place de la République sowie Kirche Saint-Pierre-le-Jeune (deutsch: Jung St. Peter) in Straßburg
Synagogen

Weblinks

einzelnachweise

  1. Hannelore Künzl: Islamische Stilelemente im Synagogenbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1984, ISBN 3-8204-8034-X (Judentum und Umwelt, 9). S. 402.
  2. Hannelore Künzl: Islamische Stilelemente im Synagogenbau des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1984, ISBN 3-8204-8034-X (Judentum und Umwelt, 9). S. 403.

Literatur

  • Jean Daltroff : La synagogue du quai Kléber de Strasbourg (1898–1941), I.D. L'Édition, Bernardswiller, 2012, S. 15–31, 89.
  • Christine Kohl-Langer: Ein Architekt, der Landaus vornehmes Stadtbild prägte. Ludwig Levy vor 140 Jahren geboren. In: Pfälzer Tageblatt, Nr. 89 vom 18. April 1994.
  • Otto Böcher: Der Architekt Ludwig Levy (1853–1907). In: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Neue Folge, Band 77 (1992), S. 33–46.
  • Helmut Range: Ludwig Levy. Ein bedeutender Architekt des Historismus in Südwestdeutschland. In: Festschrift Martin Graßnick. Kaiserslautern 1987, S. 117–128.
  • Levy, Ludwig . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 360-361

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ludwig Levy aus dem Stadtwiki Karlsruhe. Die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste. Wie im Stadtwiki Pforzheim-Enz stehen alle Texte des Stadtwikis Karlsruhe unter der CC-Lizenz BY-NC-SA.