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Emma Jaeger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Emma Franziska Jaeger''', geb. '''Kiehnle''' (* [[19. November]] [[1830]] in [[Pforzheim]], † [[4. Juni]] [[1900]] in Pforzheim) war eine wohlhabende Bürgerin Pforzheims, die sich durch großzügige Spenden und Stiftungen um ihre Heimatstadt verdient gemacht hat.
'''Emma Franziska Jaeger''', geb. '''Kiehnle''' (* [[19. November]] [[1830]] in [[Pforzheim]], † [[4. Juni]] [[1900]] in Pforzheim) war eine wohlhabende Bürgerin Pforzheims, die sich durch großzügige Spenden und Stiftungen um ihre Heimatstadt verdient gemacht hat.


Emma Kiehnle wurde 1830 als Tochter des Pforzheimer Fabrikanten Johann Michael Kiehnle geboren. Sie heiratete einen Stuttgarter Fabrikanten, der aber bereits nach wenigen Jahren der Ehe starb. Emma Jaeger kehrte nach Pforzheim zurück und wohnte dort für den Rest ihres Lebens. Schon zu Lebzeiten spendete sie große Summen für gemeinnützige Zwecke, unter anderem gründete sie mit 150.000 Mark die für die Ausbildung junger Leute bestimmte [[Johann-Kiehnle-Stiftung]].
Emma Kiehnle wurde 1830 als Tochter des Pforzheimer Fabrikanten Johann Michael Kiehnle geboren. Sie heiratete einen [[Stuttgart]]er Fabrikanten, der aber bereits nach wenigen Jahren der Ehe starb. Emma Jaeger kehrte nach Pforzheim zurück und wohnte dort für den Rest ihres Lebens. Schon zu Lebzeiten spendete sie große Summen für gemeinnützige Zwecke, unter anderem gründete sie mit 150.000 Mark die für die Ausbildung junger Leute bestimmte [[Johann-Kiehnle-Stiftung]].


In ihrem Testament vermachte Emma Jaeger ihr gesamtes Vermögen von über einer Million Goldmark der Stadt. Unter anderem hatte sie hiervon die Summe von 494.000 Mark zusammen mit ihrem Anwesen in der Lindenstraße für den Bau eines Volksbades bestimmt, das [[1911]] als [[Emma-Jaeger-Bad]] eröffnet wurde und bis heute ihren Namen trägt.
In ihrem Testament vermachte Emma Jaeger ihr gesamtes Vermögen von über einer Million Goldmark der [[Stadt Pforzheim|Stadt]]. Unter anderem hatte sie hiervon die Summe von 494.000 Mark zusammen mit ihrem Anwesen in der [[Lindenstraße]] für den Bau eines Volksbades bestimmt, das [[1911]] als [[Emma-Jaeger-Bad]] eröffnet wurde und bis heute ihren Namen trägt.


== Ehrungen ==
== Ehrungen ==

; Stadt Pforzheim : [[Emma-Jaeger-Bad]] ([[1911]])
; Stadt Pforzheim : [[Emma-Jaeger-Bad]] ([[1911]])
: [[Emma-Jaeger-Straße]]
: [[Emma-Jaeger-Straße]]


== Quellen ==


== Quellen ==
* Esther Schmalacker: Persönlichkeiten - Emma Jaeger, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, S. 172
* Esther Schmalacker: Persönlichkeiten - Emma Jaeger, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, S. 172
* Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 250
* Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 250



[[Kategorie:Person|Jaeger, Emma]]
[[Kategorie:Person|Jaeger, Emma]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Jaeger, Emma]]
[[Kategorie:Pforzheim|Jaeger, Emma]]

Version vom 16. September 2006, 13:32 Uhr

Emma Franziska Jaeger, geb. Kiehnle (* 19. November 1830 in Pforzheim, † 4. Juni 1900 in Pforzheim) war eine wohlhabende Bürgerin Pforzheims, die sich durch großzügige Spenden und Stiftungen um ihre Heimatstadt verdient gemacht hat.

Emma Kiehnle wurde 1830 als Tochter des Pforzheimer Fabrikanten Johann Michael Kiehnle geboren. Sie heiratete einen Stuttgarter Fabrikanten, der aber bereits nach wenigen Jahren der Ehe starb. Emma Jaeger kehrte nach Pforzheim zurück und wohnte dort für den Rest ihres Lebens. Schon zu Lebzeiten spendete sie große Summen für gemeinnützige Zwecke, unter anderem gründete sie mit 150.000 Mark die für die Ausbildung junger Leute bestimmte Johann-Kiehnle-Stiftung.

In ihrem Testament vermachte Emma Jaeger ihr gesamtes Vermögen von über einer Million Goldmark der Stadt. Unter anderem hatte sie hiervon die Summe von 494.000 Mark zusammen mit ihrem Anwesen in der Lindenstraße für den Bau eines Volksbades bestimmt, das 1911 als Emma-Jaeger-Bad eröffnet wurde und bis heute ihren Namen trägt.

Ehrungen

Stadt Pforzheim
Emma-Jaeger-Bad (1911)
Emma-Jaeger-Straße


Quellen

  • Esther Schmalacker: Persönlichkeiten - Emma Jaeger, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, S. 172
  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 250