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Ludwig Levy: Unterschied zwischen den Versionen
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* [http://www.bv-pfalz.de/04.kultur/04.InstitutGV/97.Schlaglicht2004/99.LudwigLevy/ Biographie beim Bezirksverband Pfalz] |
* [http://www.bv-pfalz.de/04.kultur/04.InstitutGV/97.Schlaglicht2004/99.LudwigLevy/ Biographie beim Bezirksverband Pfalz] |
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* Jean Daltroff : La synagogue du quai Kléber de Strasbourg (1898–1941), I.D. L'Édition, Bernardswiller, 2012, S. 15–31, 89. |
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* Christine Kohl-Langer: ''Ein Architekt, der Landaus vornehmes Stadtbild prägte. Ludwig Levy vor 140 Jahren geboren.'' In: ''[[Pfälzer Tageblatt]]'', Nr. 89 vom 18. April 1994. |
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* [[Otto Böcher]]: ''Der Architekt Ludwig Levy (1853–1907).'' In: ''Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins'', Neue Folge, Band 77 (1992), S. 33–46. |
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* Helmut Range: ''Ludwig Levy. Ein bedeutender Architekt des Historismus in Südwestdeutschland.'' In: ''Festschrift Martin Graßnick.'' Kaiserslautern 1987, S. 117–128. |
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Version vom 27. April 2018, 15:53 Uhr


Ludwig Levy (geboren 18. April 1854 in Landau, gestorben 30. November 1907) war Architekt in Karlsruhe. Er lieferte den Entwurf für die Alte Synagoge an der Zerrennerstraße 26/28 in Pforzheim.
Leben
Ludwig Levy kam am 18. April 1854 als Sohn des jüdischen Textilhändlers Jonas Levy aus Herxheim und dessen Ehefrau Barbara, geborene Machhol, im damals bayerischen Landau zur Welt. Ab 1870 studierte Ludwig Levy am Karlsruher Polytechnikum. Ende der 1870er und Anfang der 1880er Jahre arbeitete er bei Architekten in Frankfurt, darunter Paul Wallot, dem Architekten des Berliner Reichstages. Danach zog Levy nach Kaiserslautern.
Levy wurde 1886 Professor an der Baugewerkeschule, seit 1902 war er zusätzlich Baurat im badischen Innenministerium.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Levys Haus in Karlsruhe zerstört; seine Witwe wurde ein Opfer des Nationalsozialismus: sie wurde nach Gurs deportiert und starb 1943 im KZ Theresienstadt.
Werke
Der Schwerpunkt seines Wirkens waren das damals deutsche Elsaß und die Pfalz.
- Ministerialgebäude am heutigen Place de la République sowie Kirche Saint-Pierre-le-Jeune (deutsch: Jung St. Peter) in Straßburg
- Synagogen
- 1882: Alte Synagoge in Thionville (1940 zerstört)
- 1883–1886: Synagoge Kaiserslautern (1938 zerstört)
- 1892: Synagoge in Pforzheim (1938 zerstört)
- 1895–1898: Synagoge in Straßburg (1940 zerstört)
- 1896: Synagoge in La Chaux-de-Fonds
- 1897: Synagoge in Barmen (1938 zerstört)
- 1899: Synagoge Baden-Baden (1938 zerstört)
- 1900/01: Synagoge (Winnweiler) (1938 zerstört)
- 1905: Neue Synagoge in Bingen (1938 zerstört)
- 1905: Synagoge in Rastatt (1938 zerstört)
- Synagoge in Luxemburg (1943 zerstört)
- Synagoge in Rostock (1938 zerstört)
- Synagoge in Winnweiler (1938 zerstört)
Weblinks
Literatur
- Jean Daltroff : La synagogue du quai Kléber de Strasbourg (1898–1941), I.D. L'Édition, Bernardswiller, 2012, S. 15–31, 89.
- Christine Kohl-Langer: Ein Architekt, der Landaus vornehmes Stadtbild prägte. Ludwig Levy vor 140 Jahren geboren. In: Pfälzer Tageblatt, Nr. 89 vom 18. April 1994.
- Otto Böcher: Der Architekt Ludwig Levy (1853–1907). In: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Neue Folge, Band 77 (1992), S. 33–46.
- Helmut Range: Ludwig Levy. Ein bedeutender Architekt des Historismus in Südwestdeutschland. In: Festschrift Martin Graßnick. Kaiserslautern 1987, S. 117–128.
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